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Das Weinlog

03.12. @ 19:12

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...diese Zeilen fangen mit einer Korrektur an, die Bordeaux Verkostung welche im Restaurant "Fuhrmann" stattfand, wurde von TRINKREIF veranstaltet, nicht von Trinkwerk.. Man sollte den Text nicht im wellnessbereichs eines Hotels schreiben... 😉

Auch die letzten 2 Wochen hielten ein paar schöne Weine bereit.

In der Steiermark konnte ich eine wunderbare Flasche Blaufränkisch "Dürrau" 2009 vom Paul LEHRNER trinken, in Bestform und absolut am Punkt! Ebenso erfreulich gab es ein Dorf weiter den "Muschelkalk rot" 2013 von LICHTENBERGER GONZÁLEZ auf der Weinkarte, Blaufränkisch mit etwas Zweigelt. Dieser Wein fängt gerade erst an Spass zu machen und man freut sich auf weitere Sachen dieses jungen Weinguts. Auch im HERBECK gibt es noch das eine oder andere auf der Karte von Lichtenberger González zu finden.
Wieder in Wien ging es auf die Naturweinmesse im Odeon um zu sehen, was es Neues gibt in diesem spannenden Bereich. Erwähnt seien die Weine von Hannes SCHUSTER und vom STRAKA, beide Burgenland und aus der Steiermark vom Weingut WERLITSCH (einiges von letztgenannten gibt's im HERBECK und den Welschriesling vom STRAKA im HERBECK Wein &Bier).

Als kleine Stärkung davor war ich zum Mittagessen im Fuhrmann und traf dort auf die Herren Muthenthaler und Veyder-Malberg von den gleichnamigen Wachauer Weingütern. So kam ich zu einem sehr tollen Wein, der zeigt, was Cabernet Franc reinsortig kann: CLOS ROUGEARD "Les Poyeux" 2012. Ein Saumur Champigny AOC aus dem Loiretal, feingliedrig und elegant!
Auch sehr erwähnenswert und bald neu im Programm der Vinothek St. Stephan - die Weine von MANICOR aus Südtirol und ein ein Pinot noir aus Fläsch in Graubünden 2014 von Christian HERMANN. Schweizer Wein in Österreich, ein Minderheitenprogramm weil wenig Menge und meist nicht billig... Jedoch eine Entdeckung und kostenswert!
Eine Empfehlung ist der ebenso dort erhältliche Blaufränkisch "Vielfalt" von GOBER & FREINBICHLER aus dem Mittelburgenland, Trinkspass mit Niveau und ein heisser Tipp, weil viel gibt's nicht davon... Erfrischende Newcomer!

Anlässlich eines Geburtstages wurden wieder mal ein paar würdige Altweine geöffnet:
Riesling Kellerberg 1992 Magnum vom FX PICHLER, großartig, lebendig und noch etwas Zukunft. Weißburgunder Nussberg 2002 Magnum vom Alois GROSS, deutliches Holz spürbar, spannend aber nicht harmonisch, eventuell braucht er noch Lagerung...Eine Normalflasche Riesling Schütt 2006 KNOLL hat gesungen und alle großen Erwartungen erfüllt.

Für mich eine positive Überraschung 1997 Chardonnay Tiglat VELICH aus der Magnum, gut integriertes Holz und schöne Cremigkeit laden förmlich auf ein weiteres Glas ein.
GV Lamm 2000 Weingut BRÜNDLMAYER auch aus der Magnum zeigt sich optimal und bereits gut zu trinken, liegen lassen geht aber auch noch...
Die Rotweine an diesem Abend waren nicht so in Form, z. B.: Château Figeac 1995, Gevery Chambertin "cinq terroir" 2004 von Dennis Mortet trinkbar aber nicht wirklich in spaßig.
Cuvée Falstaff Blaufränkisch 1985 von der Klosterkellerei der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt, leider schon drüber...

Wiederum in privater Runde gab es schöne Champagner, Extra brut "Caracteres" Domaine GAMET und einen reinsortigen Arbanne 2010 von MOUTARD PERE et Fils, sehr selten und sehr spannend! Auch der "Himmel auf Erden" vom TSCHIDA 2005 konnte überzeugen, er ist jetzt perfekt! Bei den Roten war Piemont angesagt: Barbaresco "Curra" 2010 Cantina del GLICINE war schon gut zu trinken und schön klassisch. Große Klasse hatte dann der Barolo Riserva Vigna San Giuseppe 2001 CAVALOTTO, Tradition pur mit viel Zukunft und noch jung.

Zu Thanksgiving, bei amerikanischen Freunden, nebst Champagner von JM SELEQUE, einem aufstrebenden, jungen Winzer, natürlich Kalifornien. Zinfandel 2003 RIDGE und eine klassische Bordeaux Cuvée aus dem Alexander Valley CYRUS 1999, beide perfekt trinkreif und sehr schön!

Den Abschluss bildet heute ein Besuch in der Weinhandlung Winedobona! Hier gibt es immer Tolles aus aller Welt zu entdecken, Schwerpunkt Italien und Frankreich. Sehr fein und elegant ein Pinot noir 2016 der Domaine LOEW aus dem Elsass, viel Wein um relativ wenig Geld.

Bei einer Verkostung gab es dann Bordeaux querbeet. Toll in weiss, Chateau TALBOT Caillou blanc 1999 sehr fein und momentan perfekt! Natürlich auch der Château LAVILLE HAUT BRION 1993 blanc, beide zeigen die Klasse der Weißweine im Bordeaux ein auf.
In rot war der "Alter Ego" 2011, der Zweitwein von PALMER jung und ungestüm jedoch mit viel Zukunft! Ebenso der Zweitwein von NENIN 2007 war vertreten und bringt grad viel Trinkvergnügen. HAUT BATAILLEY 2006, schon zum antrinken, war mein Rotwein des Abends!

Nächstes Mal wird es wieder ein Thema geben, eine Rebsorte...
Bis dann,
Euer Michael Kantor
www.herbeck.wien

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