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Das perfekte Frühstücksbuffet

Wie es Hoteliers richtig machen

17.01. @ 21:47

Das perfekte Frühstücksbuffet: Wie es Hoteliers richtig machen

Urlaub im Hotel gehört zu den wohl entspannendsten Erlebnissen. Hier müssen sich Gäste um nichts kümmern und können einfach nur genießen. So einfach das klingt, so hoch sind jedoch meist auch die Ansprüche des Gastes selbst. Das beginnt schon beim Frühstücksbuffet am Morgen. Hoteliers, die die folgenden sieben Punkte berücksichtigen, lassen keine Wünsche offen und sorgen für einen gelungenen Start in jeden Urlaubstag.

1. Qualität und Vielfalt bei Brot und Brötchen

Für Unzufriedenheit am Frühstücksbuffet kann schon die Auswahl minderwertiger Backwaren sorgen. Trockene Brötchen und hartes Brot sind absolut nicht das, was der Gast erwartet. Viel besser gelingt das Frühstück mit einer breiten Auswahl unterschiedlicher Brot- und Brötchenvarianten. Helle Brötchen, solche mit Körnern und dunklerem Mehl, Vollkornbrot und klassisches Weizenmischbrot zu bieten, ermöglicht eine individuelle Auswahl.

Diese Vielfalt selbst bieten können jedoch nur die wenigsten Hotels. Zu viel Aufwand wäre es, Brot selbst zu backen, Brötchen zu formen und all das so zu gestalten, dass auch der Genussfaktor auf hohem Niveau liegt. Daher ist es nur empfehlenswert, Backwaren für das Frühstücksbuffet von Lieferanten zu beziehen, die sich auf ihr Handwerk verstehen. Kroeswang.at betont die Möglichkeit, Brötchen eine längere Haltbarkeit zu schenken, wenn diese nicht gänzlich vorgebacken sind. In der Küche werden die Backwaren dann fertig zubereitet und dem Gast präsentiert.

2. Müsli und Co.

Nicht jeder Gast greift am Morgen gerne zu Brot und Brötchen. Wer es von zuhause gewohnt ist oder im Urlaub etwas Neues ausprobieren möchte, fühlt sich mit einem leckeren Müsli unter Umständen wohler. Hier punkten Hoteliers, wenn sie ihren Gästen die Möglichkeit geben, sich ihr Müsli selbst zusammenzustellen. In Spendern bereitgestellt werden können dann beispielsweise:

• Haferflocken,
• Amaranth,
• Nüsse,
• Trockenobst,
• Leinsamen
• oder auch Cornflakes.

Dies hat den Vorteil, dass individuelle Gästewünsche automatisch berücksichtigt werden. Wer nur fertige Müslis bereithält, muss mit Unzufriedenheit derer rechnen, die vielleicht keine Nüsse oder Rosinen mögen.

3. Frische Akzente mit Obst und Gemüse

Vitamine zum Frühstück sichern nicht nur einen leckeren, sondern auch gesunden Auftakt des Urlaubstages. Daher tun Hoteliers gut daran, ihren Gästen eine möglichst bunte Auswahl frischer Sorten zu bieten. Ein bereits vorgeschnittener Obstsalat mit Trauben, Ananas, Birnen und Mango kommt genauso gut an wie einzelne Obstsorten am Stück. Bei Gemüse lohnt sich die Gestaltung schöner Rohkostplatten mit Paprika, Gurken, Kohlrabi und Möhren.

Damit das Angebot frisch bleibt, sollten vorbereitete Platten nicht zu lange an der Luft stehen. Manche Obst- und Gemüsesorten fangen schnell an auszutrocknen und wirken dann deutlich weniger schön. Am besten ist es, lieber kleinere Platten anzubieten und diese regelmäßig aufzufüllen.

4. Wurst und Käse: Gut gekühlt

Zu einem herzhaften Frühstück im Hotel gehören leckere Wurstsorten und Käsevarianten. Sie sollten selbstverständlich stets gekühlt werden und so arrangiert sein, dass Gäste sich einzelne Scheiben mit der Gabel leicht auf den Teller legen können. Im Bereich der Wurstwaren sollten weder Salami und Mortadella noch Rohschinken und Teewurst fehlen. Auch Leberwurst, Fleischkäse und Rohwürstchen kommen bei Fans herzhafter Frühstücke gut an. Die Käseauswahl könnte beispielsweise aus klassischem Gouda und Butterkäse bestehen und durch Camembert, Brie oder Frischkäse ergänzt werden. Wer will, bietet auch warme Genüsse an und erweitert das herzhafte Frühstücksbuffet so. Mit Rührei, Spiegelei und warmen Würstchen machen Hoteliers nichts falsch.

5. Süßes für aufs Brot

Ein süßes Frühstück ist den meisten Menschen im Urlaub am liebsten. Hier also können Hoteliers erneut mit einer vielfältigen Auswahl überzeugen, die unterschiedlichen Geschmäckern gerecht wird. Zum süßen Brotaufstrich gehören in jedem Fall

• Schokocreme,
• Honig,
• und verschiedene Marmeladen.

Sie sollten, um hygienischen Standards zu entsprechen, so aufgestellt werden, dass der Gast nicht mit einem eigenen Löffel oder Messer zur Tat schreiten muss. Ein Löffelchen pro Glas genügt, um eine Verunreinigung zu vermeiden. Kleine Glasschälchen helfen den Gästen dabei, ihre ausgewählten Aufstriche so zum Tisch zu transportieren, dass Teller und Tischdecke sauber bleiben.

6. Getränkeauswahl: Mehr als nur Kaffee

Natürlich ergänzen auch Getränke das Frühstücksbuffet. Hier lohnt es sich, die Vorlieben der Österreicher zu kennen und entsprechend zu handeln. Kaffee alleine nämlich reicht in aller Regel nicht, um alle Gäste glücklich zu machen. Mit einer modernen Kaffeemaschine, die auch verschiedene Spezialitäten wie Latte Macchiato, Cappuccino oder Espresso zubereiten kann, fühlen sich die Frühstückenden bereits ein großes Stück wohler.

Laut einer Umfrage aber trinken nur rund 61 Prozent der Österreicher Kaffee zum Frühstück. 39 Prozent setzen auf Wasser, 16 Prozent auf Tee und 13 Prozent mögen Saft. Wer also nur Kaffee und Wasser auf das Buffet stellt, stellt von einhundert Gästen etwa 29 nicht zufrieden. Daher ist es empfehlenswert, heißes Wasser bereitzustellen und verschiedene Teesorten anzubieten. Klassische Sorten wie Pfefferminz, Kamille, Schwarz- und Grüntee sollten durch Früchtetee ergänzt werden, damit auch Kinder ihn trinken können. Bei Säften kommen Orange, Multivitamin und Apfel gut an, wobei auch ausgefallenere Sorten wie Johannisbeer- oder Ananassaft gerne gewählt werden.

7. Mit der Zeit gehen: Die vegane Ecke

Die Hotelbranche muss sich zwingend an den Bedürfnissen ihrer Kundschaft orientieren, um keine unzufriedenen Gesichter zu riskieren. Dass die vegane Lebensweise auch in Österreich immer beliebter wird, macht ein Umdenken nötig. So berichtet Marketagent.com in seinem Veggie Report davon, dass rund 19 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage vegan leben. Eine kleine vegane Ecke bereitzuhalten, schließt auch die letzte Lücke auf dem Buffet. Stehen können hier:

• Agavendicksaft als Honigalternative,
• Pflanzenmilch,
• pflanzlicher Joghurt,
• vegane Margarine
• und gegebenenfalls auch eine Auswahl pflanzlicher Wurst- und Käsealternativen.

Wer noch etwas detaillierter auf die Bedürfnisse vegan lebenden Gästen achten will, sollte selbstverständlich auch bei Brötchen, Säften und Müslizutaten darauf achten, dass diese keine versteckten Inhaltsstoffe tierischer Herkunft enthalten und gegebenenfalls mit kleinen Schildern auf vegane Speisen hinweisen.

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