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SPEISING Open
09.10.09 @ 14:47
Steak in Wien
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Gut, Österreich ist keine Steakkultur im engeren Sinne. Da gibt es mehr Fleisch in der Panier oder in diversen Safterln oder in der Suppe, als Fleischlaberl etc. etc., aber das gegrillte Fleisch wohnt in Österreich in den privaten Gärten und nicht im Restaurant. Und auch in den privaten Gärten kann der Grad der Fleischgrillunkultur leicht an der Menge an „Grilltassen“ die jährlich über die Budel gehen skizziert werden. Auch wenn man in Speising nach dem Wort „Steak“ sucht, gibt es nur wenige Suchergebnisse.
Das ist einmal so und ich nehme es auch zur Kenntnis. Was ich mich aber weigere zur Kenntnis zu nehmen ist, dass es in einer Stadt wie Wien (angeblich Großstadt) kein einziges Lokal mit einem vernünftigen Steak gibt. Zumindest bin ich bis jetzt in meiner Suche gescheitert. In Frankreich gibt es das Steak Minute (oft mit Sauce Béarnaise) quasi überall und meist in brauchbarer Qualität. Auch in Belgien gibt es da wenig Probleme. In Italien gibt es mit der Bistecca Fiorentina eine wahre Hochkultur in der Toscana, aber auch im Rest Italiens bekommt man überall ein anständiges Steak. In Kroatien, dem Land des Fogolars (ich muss mir auch so einen beim Wochenendhaus bauen!!!) gibt es natürlich ebenfalls hervorragende Steaks und gerade jetzt im Herbst mit einer menge Trüffel oben drauf. Mein bestes Steak überhaupt in all meinen Leben habe ich im Dorchester's Grillroom in London bekommen. Da werden mir 3 Jahre danach noch die knie weich wenn ich daran denke. Das perfekte Steak.
Aber in Wien – Nichts! Nicht nur kein perfektes Steak, sondern nichteinmal ein brauchbares Steak. Wenn man ein Steak „rare“ bestellt bekommt man es bestenfalls „medium“, und „medium“ ist „well done“ und „well done“ ist ein anderes Wort für „in der Küche ruiniert“. Alleine diese kollektive Panik vor dem rohen Fleisch macht die Suche nach einem vernünftigen Steak schon einigermaßen schwierig.
Versuche wie im Da Moritz eine Bistecca Fiorentina anzubieten sind gut gemeint aber nicht ernst zu nehmen. Der Renner hat Steaks auf der Karte und die Dinger schauen im rohen Zustand auch wirklich gut aus, aber auf dem Teller sind sie immer zu durch (egal wir blutig man sie auch bestellen mag) und ausserdem sind 1,5kg für ein Steak einfach eine sinnlose Übergröße. In die diversen Amerikanischen Steakhäuser gehe ich nicht gerne. Die sind meist eine Art Erlebnisgastronomie mit höchst durchschnittlichem argentinischem Fleisch. Das mag sehr Amerikanisch sein, aber gutes Rind haben wir hierzulande doch wirklich, da muss man nicht extra Tiere um die halbe Welt schiffen. Außerdem sind die meisten Steakhäuser von der Atmosphäre her so unangenehm wie Irische Pubs außerhalb Irlands. Also zum vergessen.
Alles was ich will ist ein gutes Fleisch, das gut abgehangen kurz und scharf auf den Rost gelegt wird. Bei den Beilagen und Saucen lasse ich mit mir reden. Das kann doch nicht zuviel verlangt sein?
Hirn_mit_Ei
86 Kommentare | Kommentar abgeben
dschungeltier, 07.04.10 @ 12:13
Hugo das Dschungeltier
ist viel cooler
wulewulewapwap
TomCool, 07.04.10 @ 11:04
@Dschungeltier
Schod. Weil das Marsupilami ist das coolste Tier der Wlet, nämlich!!!
Huba!!!
Meidlinger12, 07.04.10 @ 08:41
Übler Geruch
@Patzig
das ist genau der Grund, warum ich keine eingeschweisste Pute mehr kaufe. Ich weiss aber nicht was der Grund für diesen üblen Geruch ist. Hinzu kommt dann noch dieser grausliche Schleim. Penetranter Geruch in Verbindung mit Schleim dreht mir den Magen um, obwohl mein Magen einiges aushält.
dschungeltier, 06.04.10 @ 14:09
gehns herr cool
hugo das dschungeltier ist KEIN marsupilami
TomCool, 05.04.10 @ 21:42
@marsupilami
Blutente ist eine erstickte Rouen-Ente. Durch die Methode des Erstickens statt Schlachtens bleibt das Blut in der Ente.
OberkllnerPatzig, 04.04.10 @ 20:50
Blut ist ok.
Nicht ok ist Leichenwasser, faulende Zellflüssigkeit, übler Geruch, schlatzige Oberfläche. Und das finde ich seit einiger Zeit, sei es durch selektive Wahrnehmung, in den Ja, natürlich-Fleischpackungen (Clubsteak, Beirieid, usw.).
dschungeltier, 04.04.10 @ 13:10
was ist eine blutente?
TomCool, 04.04.10 @ 10:12
Ente a l'orange
wurde klassisch aus Blutenten im Ganzen halb durch gebraten, vor dem Gast tranchiert, das Blut in der Entenpresse aus der Karkasse gepresst und die Sauce aus Bratensaft und vor dem Gast flambierten Orangenscheiben damit gebunden.
Ente a l'orange war übrigens noch vor 20 Jahren Prüfungsstoff für die Servicelehrabschlussprüfung und kein Küchengericht.
cmling, 03.04.10 @ 20:52
Ente à l'orange?
Ist die Blutente gemeint? Die Orangenzubereitung erfordert keine Strangulierung.
Zur Blutente teile ich im übrigen Walterspiels Meinung.
TomCool, 03.04.10 @ 06:46
Was heißt da "auch"?
Findest Du Blut jetzt grauslich?
Blunzn ausm Speiseplan gestrichen? Bruckfleisch kein viel zu selten gewordener Favorit mehr? Ente a l'orange, wie man sie eh nimmer bekommt, würde zu blankem Entsetzen führen?
OberkllnerPatzig, 02.04.10 @ 22:29
auch grauslich.
TomCool, 02.04.10 @ 18:58
Blutlache
Des is ka Bluat!!! Des is a Leichnwossa!!!
OberkllnerPatzig, 02.04.10 @ 18:14
@Piccolo und die anderen:
Es stimmt. Ich habe in letzter Zeit darauf geachtet und es stimmt. Die Steaks, bio und eingeschweißt, stinken gewaltig, fast verdorben. Ich wasche sie dann gründlich ab, dann gehts wieder. Aber prinzipiell scheint ihnen die Lagerung in der eigenen Blutlake nicht gut zu tun.
hunterone, 06.11.09 @ 14:47
@Hirn_mit_Ei
jo sieht so aus.
Bis auf Ausnahmen wie letztens im Mormat wo ich meiner Ansicht nach das beste Entrecote von Qualität und Zubereitung her in Österreich bekommen habe. Aber da dort die Karte täglich wechselt (gut so) und sicher nicht immer etwas steakähnliches dargeboten wird, scheidet es als "Steaklokal" aus.
Es ist zu hoffen das der moderne Steakhaustrend der aus Amerika derzeit in Deutschland ankommt (siehe Feinschmecker 10/09) auch irgendwann nach Österreich findet.
LG und schönes WE an alle Steakfreunde
Meidlinger12, 03.11.09 @ 08:33
Genug
Mir reichts jetzt auch schon. Bei diesem Steakthema kommt jetzt eh nix mehr gscheits raus. *g*
Ich geh, solang meine Freundin noch im 2. arbeitet ins Jolly Ox und Basta.
Denn dannach fahr ich da nimma extra rüber für ein Essen.
dschungeltier, 02.11.09 @ 17:41
geh hirn
tu ned sudern, geh hin und erzähls uns :-)
Hirn_mit_Ei, 02.11.09 @ 14:41
@ hunterone
die auflistung der lokale spiegelt sich in den ganzen kommentaren immer wieder, allerdings ist ausser dem jolly ox und dem do&co kein einziges lokal auf speising bislang empfohlen worden. es gibt also keine kritiken.
und zu den beiden die auf speising vertreten sind:
die letzte kritik zum jolly ox ist eineinhalb jahre alt und berichtet von abnehmender qualität.
das do&co ist als lokal zu finden, aber über steaks ist in der kritik auch nichts zu lesen.
ist das wirklich der weisheit letzter schluss?
walterkunz, 29.10.09 @ 08:18
Überschneidung
Während ich im Internet die Rindviecher gesucht habe, war Hunterone schneller mit dem Hinweis auf seinen kleinen Typo. Pardon!
walterkunz, 29.10.09 @ 08:15
Charleroi?
Charolais - höchstwahrscheinlich!
http://de.wikipedia.org/wiki/Charolais
hunterone, 29.10.09 @ 08:05
jo klar Charolais. War ein Typo.
cmling, 29.10.09 @ 04:24
Charleroi?
Charolais, vielleicht?
hunterone, 28.10.09 @ 22:58
Steaks in Wien
Also Ich will auch mal meine Infos zum Thema Steak in Österreich posten.
Vorab leider gibt es die Fleischqualität die in Amerika in den TOP Steakhäusern Gang und Gäbe ist, in Österreichs Steakhäusern (in denen ich bisher war) nicht.
Das bei uns vorherschende Fleckvieh hat nicht die Qualität die ein "gutes" Steak benötigt. Und die Angus, Charleroi od. Galloway Zucht ist bei uns nicht so ausgeprägt, daher ist nur mit guten Kontakten zu Züchtern von diesen Rinderrassen oder mit Kontakten zu Lieferanten der Spitzengastronomie, an gute Ausgangsqualität zu kommen.
Danach ist noch das Abhängen,Zuschnitt,Dry Aging,die Zubereitung, etc. von großer Bedeutung für die Qualität eines Steaks, aber das sind eigene Themen über die man sich auslassen könnte :)
Folgende Lokale in Wien gibt es (nat. nicht vollständig ;)): (wenn Zahlen dahinter sind, dann ist das die Bewertung im 20 Punkte Format)
Jolly Ox
Porterhouse 14
Livingstone
Gergelys 11
Franks 9
Steakpoint 9
Edelmann
Rocky Docky
Texas Steak House
Sparkys
Maredo 8
Palmenhaus
Do & Co
Saloon5
Das Jolly Ox soll als einziges angeblich an Amerika rankommen eh nein wahrscheinlich eher erinnern. Wir werden sehen. In den nächsten Wochen ist ein Besuch fällig. Review dann auf WLG.
Dazu ein kleiner Bewertungsvergleich bez. Steaks von unserem Amerikaurlaub im Sommer:
BLT Prime - New York 17
Michaels - Key West 16
Meat Market - Miami 18
Gotham Steak House - Miami 17
Das war alles der Hammer. Steak at its Best.
walterkunz, 28.10.09 @ 07:29
Logik
cmling hat aus logischen und physikalischen Gründen Recht. Entweder haben die Betreiber des Steak Point von Logik und Physik wenig Ahnung, oder es gibt andere Gründe für die Raucherteilung im Lokal. Ich glaube, oben ist es hübscher und ruhiger.
cmling, 28.10.09 @ 04:38
Etagentrennung
Es erscheint mir schon logischer, wenn die Raucher oben sitzen.
walterkunz, 27.10.09 @ 21:45
steak point
Die Diskussion hat mich neugierig gemacht, ich war gestern im Steak Point in der Akademiestraße und habe zum ersten Mal nach sehr vielen Jahren wieder ein Steak gegessen. Ich habe mich für ein mittelgroßes Rumpsteak entschieden, medium to well done, etwa zwei Zentimeter hoch, mager mit einem nur kleinen Fettrand, mir als Steakamateur hat es geschmeckt. Die gewählten Beilagen, pikante rote Bohnen sowie drei Saucen mit (ofenfrischem?) Baguette waren mittel, das Service war unauffällig. Das Lokal auf zwei Etagen schaut ganz nett aus, unten Raucher, oben Nichtraucher, allerdings könnten vielleicht fanatische Nichtraucher oben den von unten aufsteigenden Rauch als störend empfinden.
Hirn_mit_Ei, 24.10.09 @ 19:37
jolly ox
war irgendwer in letzter zeit im jolly ox? die letzte kritik ist eineinhalb jahre alt und berichtet von diversen verschlechterungen. das macht im moment nicht gerade mut, obwohl ich mich im selbstversuch auf der suche nach einem brauchbaren steak befinde :-)
andi401, 24.10.09 @ 00:58
warum befangen?
die empfehlung gibts bereits. hat der christoph wagner noch geschrieben
Hirn_mit_Ei, 23.10.09 @ 11:51
trotz befangenheit
jeder tipp ist wilkommen. solange es kein argentinisches fleisch ist und sich um keine kette handelt.
Grobschmecker, 23.10.09 @ 11:22
Andi401 scheint mir befangen zu sein ... stimmts, Andi401?
dschungeltier, 23.10.09 @ 08:21
@andi401
wie wärs mit einer restaurantempfehlung?
PICCOLO, 23.10.09 @ 00:55
@T-Cool -patzig
Cote de boeuf geht ja schnell bei einem Metzger der die Rinder - schosse (Host a Schoussn do Oida? Wöu sunst konnst di iba´d Heissa.... ? I moch di färtig wöi i mog jetz a Fleisch...!!! ) im Ganzen unaufgehackt im Kühlraum hängen hat. Gibts in Wien noch genug solche Fleischermeister... Sonst hats der Pferdemetzger gleich neben dem Altwienerhof bestimmt. Junges Haflingerfohlen geht doch auch .... Da hackt man sich dann ein ca 10cm dickes Stück herunter..
In einem Saftbräter schön durch braten. Weil - Iss was gar ist....
Bussi Mr. Cool!
andi401, 23.10.09 @ 00:54
@ Oberkellner
rinderkotelette oder auch cote de bœuf genannt
ab 2 personen 22€ pro person (900 - 1300 gramm)
wie gesagt - restaurant krainer in langenwang in der hochsteiermark gleich hinterm semmering!
TomCool, 22.10.09 @ 23:26
Oiso, wemma so redn
muss ich die "kalbskoteletts" von meinem Türken am meiselmarkt ins Spiel bringen. Das ist zwr irgendwie a Schopf mit Knochen, hat mich aber dennoch noch nie enttäuscht. Über der Holzkohle langsam rosa gebraten ... Wödklasse.
@börnie Bussi
OberkllnerPatzig, 22.10.09 @ 16:38
Animiert von meinem derzeitigen
Lieblingskochanimierbuch wollte ich zwei Cote du Boeuf garen. Na glaubst, das hätte ich irgendwo bekommen? No way.
"Das müssens vorbestellen ..." kommt nicht in Frage, das zerstört spontane Kreativität.
"Nehmens ein Porterhouse ..." jo eh, hab ich dann eh gemacht.
"Da habens ein T-Bone ..." lengn-sas halt dazu ...
Und die Kalbsracks sind zwar schön, aber a) ein wenig blass auch im Geschmack und b) ich ein wenig blass beim Zahlen.
Ich will Rinderkoteletts, RASCH
PICCOLO, 22.10.09 @ 14:37
@tomCool
Ich gebe das nur zum Einwand weil ich das lange beobachte. Ich habe mir sogar ein Bilderalbum angelegt, da ist auch ein Filet drin mit einem ekeligen Eiterherd innen...
Und so ernst muß man das auch wieder nicht nehmen wie es dasteht. Ich habe gesehen dass das Wort mortifikationskeim gar nicht im Internet aufschein, habe das aber bereits von meinem Chef gehört wo ich gelernt habe und es ist mir immer wieder untergekommen im Bezug auf "abgelagertes" Fleisch.
Aber zurück zum Fleisch. Die besten Eigenschaften fürs "kurzbraten" hat das Rindfleisch kurz nachdem es vom Kalb zum Jungrind geworden ist, mit etwa 11 Monaten. Es gibt da die Marken Beef Natur und Styria Beef, man kann jedes Stück zum Steak braten.
bussi..
Hirn_mit_Ei, 22.10.09 @ 14:22
vom englischen
muss kein filet sein obwohl ein t-bone ab und an schon auch was kann. proterhouse ist auch was feines.
dschungeltier, 22.10.09 @ 12:59
naja, steak ist schon fein
aber eher nicht filet sondern eher hüfte
Hirn_mit_Ei, 22.10.09 @ 11:40
nicht so schnell
schopfbraten, wangerl, fledermaus, beinfleisch, wadschunken aber auch kalbskopf und so weiter in ehren. da weiss ich ja auch mitunter gute adressen. aber ab und zu einmal ein gutes steak kann in einer stadt wie wien doch auch nicht zuviel verlangt sein, oder? überbewertet oder nicht.
OberkllnerPatzig, 22.10.09 @ 11:21
Bingo, TC
Steak ist eh massiv überbewertet.
Favoriten wechseln, aber in der Champions League spielen auf jeden Fall:
- Schopfbraten
- Wangerl
- Fledermaus
- Beinfleisch!!!!
- Wadschunken
Die kosten alle wenig, schmecken fantastisch und helfen dem Wirten ein Geld zu verdienen. Ganz abgesehen von den Innereien, deren ich nicht genug haben kann.
TomCool, 22.10.09 @ 10:17
is ja schon gut, lieber piccolo
Aber ein so lustiges Wort wie "Mortifikationskeime" zu kreieren erscheint mir dann doch ein bisserl abgehoben. Andererseits ist die Erfindung von Wörtern natürlich dem Stil angepasst. "Leichenwasser" wäre ein viel schöners existentes und auch korrektes Wort gewesen. (Ups, beinahe hätte ich verwesen geschreiben.)
Man kann alles übertreiben, auch und vor allem die Angst vor Keimen. Wurde aber eh schon ausgeführt.
Ich kenne natürlich Deine Philosophie des Durchgarens und Deinen Glauben daran, dass Dir persönlich das gesundheitlich weiterhilft. (ich weiß, Du isst eigentlich fast gar kein Fleisch.) Aber das als der Weisheit letzter Schluß darzustellen ist übertrieben.
Ich habe noch kein frisches Stück Rindfleisch gesehen, dass sich zum Kurzbraten geeignet hätte und danach auch zum Beissen war. Egal ob rare oder well done. Übrigens auch so ein problem. "Well done" ist nur well done, wenn das Fleisch durch und durch ROSA ist und keineswegs ein grauer Fäkalien ähnlich sehender Klumpen.
Aber bitte, ich ess auch nimmer so viel Steak wie früher. Mir ist sowieso ein gutes geschmortes Backerl lieber.
OberkllnerPatzig, 22.10.09 @ 09:45
Haben nicht schon die alten Römer ihr Fleisch leicht anverderben lassen, damit es besser schmeckt?
Ich glaub, dass wir Menschen eigentlich mit einem Saumagen ausgestattet sind - und die Keime, die das saure Millieu unseres Magens aushalten, haben sichs eigentlich verdient ...
Hirn_mit_Ei, 22.10.09 @ 09:32
... unsere kinder sind sehr stark :-)
dschungeltier, 22.10.09 @ 09:13
evolutionär
ist es vorgesehen dass wir fleisch essen und auch dass es nicht 100%ig frisch ist, es ist daher auch vorgesehen, dass wir ein paar keime aushalten. was nicht vorgesehen ist, ist die erzeugung von keimfreier umgebung, wie es uns die werbung ständig vorgaukelt. das immnusystem muß geschult werden. laßt die kinder im dreck spielen.
Hirn_mit_Ei, 22.10.09 @ 08:46
..., dass fleischessen ein kreatürlicher vorgang
ist weiss ich. und die benennung der bakterien alleine schrekt mich auch noch nicht. die frage ist können sie schaden und wie?
was das abhängen betrifft. ich glaube börni patzig gerne, aber ich habe noch nie ein wirklich gutes frisches steak bekommen. gegenüber bezugsquellen oder demonstrationen bin ich aber natürlich sehr aufgeschlossen :-)
zum argentinischen fleisch. das finde ich auch durch und durch unnötig vorallem weil es - soviel ich weiss - für den transport eingefrohren wird. ich habe gestern zum ersten mal zwei argentinische steaks gekauft, sozusagen als selbstversuch (quasi feldforschung) und ich muss sagen, es ist wirklich nicht besonders gut. also abgesehen von den langen transportwegen und der ökobilanz bringt es auch kulinarisch nichts und ist bei mir im hirn im gleichen folder abgespeichert wie chinesischer knoblauch.
PICCOLO, 21.10.09 @ 22:42
@tomcool
Es gibt Sachen über die man nicht gerne im Zusammenhang mit Speisen sprechen mag, weils grauslich ist. In unserer Fleischorientierten Esser - Welt wird ja jeder Schmarren, der dem "abergläubigen Genuss" fördert schnell verbreitet.
Das Hinderliche wird vertuscht. Wenn ein Tier geschlachtet ist beginnt : DIE DEVITALISATION, da werden dann Keime aktiv welche im Körper schon vorhanden sind aber vom lebenden Organismus in Schach gehalten wurden. Daher man ja auch "schlachtet" und nicht das "verendete" Tier verarbeitet. Letzteres darf man ja gar nicht mehr verspeisen. Denn beim "geschlachteten" Tier ist die Gefahr welche von jenen Keimen ausgeht weit geringer. Denn sobald der Körper leblos geworden ist ensteht in ihm neues Leben durch diese Keime.
Wenn Rindfleisch lagert, sinds so eine Art Milchsäurebakterien aber auch E-coli und andere Konsorten, alle recht radikal wenn sie auf ein schwächelndes Menschlein treffen, die sich langsam durch die Zellen fressen und daher wird das Fleisch durchs "mürbe" und der Koch freut sich wie beim christkiind wenn er gut abgelegenes Fleisch hat. Für mich ist das bereits ein Kadaver.... Schön verpackt und mit Gütesiegel vom Bio - Verband mitunter.
Das macht man in Amerika so extrem, dass man die Rinderhälften für die besten Steaks -" moderner Prägung" fast verfaulen lässt. die hängen galtt ein halbes Jahr herum, bevor sie von großen feisten Cushing syndrom Kranken Feinspitzen vernacht werden. Gewisse Gourmets schwören drauf, wie toll das schmeckt. Und holen dieses Zeug bis nach Österreich.
Dass man stinkendes Fleisch gut fand ist ja nicht so lange her. "Haut gout" bei abgehangenen Hasen, Fasanen usw. da flippten Gourmets noch vor 20 Jahren aus. Heute würde man kotzen müßte man das riechen. Jetzt ist ja die Vacuumtechnik geradezu die Geldmaschine der Metzger. Zuerst eine Reifeatmosphäre hineingepumpt, ein Gas, dann geschrumpft und mit dem eiterähnlichen Leichenwasser - das was dann nach Stierpisse und Kacke riecht - verakuft. So verkaufen die Metzger Tonnen Plastik und eben diese schon eiterähnliche Flüssigkeiten zu 10 bis 30 Euro das Kilogramm. Toll....
dschungeltier, 21.10.09 @ 21:54
lieber patzig
wo du recht hast hast recht
keimfrei ist ganz schlecht, lebensgefährlich quasi
OberkllnerPatzig, 21.10.09 @ 20:51
Ein Immunsystem
möchte aber trainiert werden, insofern ist ein bisserl Keimdruck nicht schlecht, oder, Dschungel?
Gwendolin, 21.10.09 @ 20:44
Wird's besser? Wird's schlimmer? fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!
(Erich Kästner)
TomCool, 21.10.09 @ 20:22
Mortifikationskeime
Was soll denn das bitte sein?
PICCOLO, 21.10.09 @ 19:14
Sag was wahr ist - iss was gar ist..
Ich weiß das kann Steakfreunde aufregen, aber lebt man nicht auch dazu um etwas Wahrheit um gewisse Mythen auszustreuen? Ich habe tausende Steaks gebraten. Als junger Koch einst in eine amerikanischen Hotel jeden Abend gut 200 bis 300 Stück. Und Prime Rib usw... vor mir ein Grillmonster ein Schubladengerät mit Gas - Oberhitze mit dem Zuckerthermometer gemessene 70 Grad Arbeitstemperatur. Ich war Chef Rotisserie. Im Schweiße Deines Angesichts sollst du dein Geld verdienen - Börnie!
Gegart wurde zu allen Garungsstufen. Blue - rare - medium - well-done.
Grauslich für mich war damals zuerst auch der Anblick der Rinderteile aus den Südstaaten der USA. Äußerlich vom Frost total abgetrocknet, leichter Kadavergeruch nach dem Auftauen, ein schmieriges Fett drauf, welches der Hotelmetzger wegwerfen mußte.
Die T-bones wurden noch tiefgefroren mit den Knochen dran zersägt und lagerten dann in einer Wanne unter Öl und scharfen Gewürzen. Ich konnte später immer noch den Geruch nicht leiden wenn ich T-Bone gegessen habe, der von der Sägerei kam wenn die Bandsäge zu warm wurde und den Knochen verbrannte.
Jetzt verarbeite ich weit besseres Fleisch, jedoch hat sich in den letzten 15 Jahren die Qualität auch hier etwas verschlechtert. Nach außen glaubt man es müßte besser sein, aber wenn man täglich solche Stücke sehen muß, weiß man es einfach besser. Die besten Stücke werden vermutlich exportiert, und kommen dann auf Umwegen vielleicht wieder nach Wien wo es genug Luxuslokale gibt die das dann kaufen können.
Der Hit in der Gastronomie ist jedoch brasilisch - argentinisch. Das liegt bei Adeg, Metro und Pfeiffer neben dem österreichischen Beef und ist gleich um ein Eck billiger.
Packt man es aus, rinnt eine Flüssigkeit weg, die furchtbar riecht, so ein Mittelding zwischen Kuhpisse, sauere Milch und totes Reh im Wald.
Das Fleisch ist von schlechtbezahlten ungelernten Indio - Metzgerhänden mehrfach zerstochen und aus einem Filet das fast einen halben Meter lang ist bekommt man dann auch die mickrigen Stückerl welche man in Lokalen dann leicht zu Türmchen aufgerichtet auf dem patzigen Mischimaschigemüsen sieht. "Filet Mignon Türmchen an ..."
Das wird gelobt, glaubt man dem Gastroberatern dieser Firmen.
Ich würde um keinen Preis so ein Fleisch halbroh essen, ja nicht einmal gut durchgebraten könnte man das verantworten.
Immer mehr kann man davon lesen, dass von halbrohem Fleisch, auch von Speisen wie etwa Parmaschinken, größere Gesundheitsrisiken ausgehen. Toxoplasmose von einer Portion Carpaccio das ein Kochferkel dreizenmal aufgetaut und wieder eingefroren hat? Salmonellen die im Inneren eines Porterhous - Steaks überlebt haben? Nematoden die in der Masse von den Tierärzten nicht gesehen wurden? Ich hatte das jüngst hier in einer ordentlichen Kalbsleber entdeckt.... Glaubt bitte nicht dass Rinder keinen Krebs haben...
Durch die Intensiv Vermarktung, wo dem Kunden diese absurden Ablagerungszeiten mitverkauft werden ( ich kenne Leute die glauben, dass man erst nach 21 Tagen Ablagerdauer ein passables Rindersteak hat) Es gibt gerade über die Steakkultur, die für die Vermarktung von Rindfleisch enorm wichtig ist derartig viele Marketing - Märchen, die alle darauf abzielen die Lagerung hinaus zu zögern um die Preise stabil zu halten, weil die Lagerung oft die anfallende Schlachtmenge ab - puffern. Merkt Euch gutes Fleisch kann man frisch braten und es ist herrlich weich. Wichtig ist die Haltung und das richtige Schlachtalter. Bei Rindern maximal 20 Monate.
Gerade in Zeiten wo Infektionskrankheiten die Menschen bedrohen wie jetzt in der Herbst - Winter Übergangszeit rate ich davon ab, halbrohe Steaks zu verzehren, weil alleine die beigepackten Mortifikationskeime, die im abgelagerten Fleisch massenhaft da sind, das Immunsystem sicherlich belasten müssen. Welcher Koch weiß dass man jedes aus der Vacuumfolie ausgepackte Fleisch zuerst kalt abwaschen soll?
Ich war einst in Amerika bei einer Famile zu Gast wo traditionell Steaks gekocht wurden. Während wir in den Hotels die Dinger fast nur halbroh gebraten hatten, wurde dort stets ganz durch gebraten. Nie hätte man dort auch nur einen Tropfen roten Saft geduldet. Dazu briet man die Steaks gar nicht am Grill, sondern im Backofen, ähnlich einem Schmorbraten.
Seither habe ich viel übers Steak gelesen und nachgedacht, das was wir jetzt als Köche machen müssen hat mit dem Original überhaupt nichts mehr zu tun. Rohes Fleisch zu essen, das dann auch noch über alles zu loben ist ein Ausdruck unserer Kultur über viele Dinge die wir mache nicht weiter nach zu denken.
Guten Appetit!
Hirn_mit_Ei, 21.10.09 @ 15:05
@ cmling
eh, die burger sind ganz o.k., mehr aber nicht. und wenn wir zuviert in die schöne perle gehen zahlen wir zwischen 35 und 40 euro. im franks sind es dann 60 bis 70 euro. da passen preis und leistung nicht zueinander.
und bis vor kurzen kosteten die burger auch noch 7,90. dann wurden sie in xl burger umbenannt (ohne an größe zu gewinnen) und einfach um 3 euro raufgesetzt. seither, gehe ich auch nichtmehr hin.
cmling, 21.10.09 @ 04:10
Mir hat der Burger geschmeckt
Aber ich respektiere natürlich jede andere Meinung. Er verläßt sich halt sehr auf seinen Eigengeschmack, den ich als zart, aber deutlich, empfinde. Man kann ja noch viel Kokolores daraufladen...
Weil ich gerade dabei bin, ein paar Kommentare zu den Steakbuden:
1) Texas Steak House, Adresse: Hütteldorfer Straße 33, 1150 Wien
http://www.texas-steak-house.at/
Ich war vor Jahren dort, es war schlecht. Ein Blick auf die Webseite heute läßt mich nichts Gutes vermuten (Steak "Madagaska"). Ich kenne niemanden, der nach einem Besuch nicht enttäuscht bis erzürnt war.
2) Sparky s, Adresse: Goldschmiedgasse 8, 1010 Wien
In jeder Hinsicht vermeidenswert.
3) Maredo, Adresse: Opernring 3-5, 1010 Wien und Fleischmarkt 18/1, 1010 Wien
http://www.maredo.at/
Schöne Anfänge, gutes argentinisches Fleisch, aber jetzt ist alles anders. Man kann dort ungefährdet essen, mehr nicht.
4) Rocky Docky's Western Steak, Effingergasse 5, 1160 Wien
http://www.rocky-docky.at/
Lustig! Mehr denn aber nicht.
dschungeltier, 20.10.09 @ 22:37
lieber cmling
ja, das erschiene mir auch so, wenn er dann nach was gscheitem schmecken würd, was er leider im franks insgesamt nicht tut, da nützen auch gute basiszutaten nix.
cmling, 20.10.09 @ 17:06
Zur Verteidigung des Frank'sschen Burgers
EUR 10,90 erscheint mir ein angemessener Preis, wenn der Burger aus Filetabschnitten stammt und 220 Gramm wiegt.
Hirn_mit_Ei, 20.10.09 @ 17:00
@ meidlinger
lieber meidlinger,
ich nur frank's und da muss ich sagen das lokal hat ein schlechtes preis-leistungs-verhältnis. die burger kosten über 10 euro. sind ganz o.k., aber wenn ich mit meiner freundin und unseren beiden kindern burger essen gehe und mit getränken und beilagen über 60 euro zahle, dann passt was nicht. und schon garnicht für ganz o.k. steak habe ich dort nie gegessen.
die anderen lokale kenne ich nicht und kann sie auch nicht kommentieren, ausser dass es sich teilweise um ketten handelt und ketten prinzipiell qualität standartisieren müssen. da heisst aber auch dass sie sich bestenfalls auf gutes mittelmaß festlegen aber nie auf spitzenqualität.
adriano, 19.10.09 @ 17:31
Steak in Spanien
Ich hatte unlängst im Rioja ein Steak für mehrere Personen: Da kam ein Riesenstück duftendes Fleisch, das nur spärlich mit Fleur de Sal bestreut war, und vom Kellner in sehr grobe Streifen zerschnitten, eher schon zerrissen wurde. Das Fleisch war innen roh aber warm und von so einer sagenhaften Konsistenz... unglaublich gut, unvergleichbar mit den hier in Wien servierten Lungenbratenscheiben. So ein Aroma, so eine Farbe, so ein Geschmack - das gibt es halt bei uns nicht, da wird Rindfleisch in Suppen gekocht serviert - auch gut, unsere Tradition halt.
Meidlinger12, 16.10.09 @ 09:40
Steaklokale
Fischers American Restaurant, Triester Straße 260, 1230 Wien
http://www.american-restaurant.at/
Mexican Cantina Salud, Johannesgasse 23, 1010 Wien
http://www.salud.at/
Indian Dreams Saloon, Adresse: Wagramer Strasse 79, 1220 Wien
http://www.saloon.co.at/
Gergely’s, Schlossgasse 21, 1050 Wien
http://www.schlossquadr.at/gergely_s.html
Sparky s, Adresse: Goldschmiedgasse 8, 1010 Wien
T.G.I. Fridays, Adresse: Schwarzenbergplatz 1, 1010 Wien
http://www.tgifridays.at/
Texas Steak House, Adresse: Hütteldorfer Straße 33, 1150 Wien
http://www.texas-steak-house.at/
Gasthaus zum Wickerl, Adresse: Gablenzgasse 66, 1160 Wien
http://www.steakhuette.at/
Restaurant Porterhouse, Adresse: Schulerstrasse 19, 1010 Wien
http://www.porterhouse.at/
Steakpoint, Adresse: Handelskai 94-96, 1200 Wien und Akademiestraße 2, Ecke Walfischgasse 11, 1010 Wien
http://members.aon.at/steakpoint/
Maredo, Adresse: Opernring 3-5, 1010 Wien und Fleischmarkt 18/1, 1010 Wien
http://www.maredo.at/
Rocky Docky's Western Steak, Effingergasse 5, 1160 Wien
http://www.rocky-docky.at/
Jolly Ox, Adresse: Josef-Gall-Gasse 5, 1020 Wien
Frank´s American Bar & Restaurant, Adresse: Laurenzerberg 2, 1010 Wien
http://www.indochine.at/yohm_franks/home.nsf/frame_franks?OpenPage
Hirn_mit_Ei, 15.10.09 @ 21:12
@ meidlinger
ja, das ist gewünscht :-)
lg
HmE
absolut2002, 15.10.09 @ 14:45
steak
also für ein gutes steak gehe ich ins livingstone. das salut ist überigens auch emfehlenswert, wenns um gutes fleisch geht.
vor kurzem wurde mir von dem italiener il mare in der zieglergasse vorgeschwärmt... der macht das bistecca fiorentina. vielleicht kann da wer was drüber berichten.
Meidlinger12, 15.10.09 @ 14:05
Auflistung an Steaklokalen
Ich könnte einen Link mit einer Aufstellung die ich mal gemacht habe, an Steaklokalen hier reinposten, aber weiß nicht ob ich das darf.
Sind 16 Lokale und vielleicht könnt ihr ja zum einen oder anderen Lokal etwas sagen.
Wie gesagt, hab ich es bis dato nicht geschafft in eins der Lokale zu gehen, obwohl ich ein fleissiger Lokalgeher bin. Das mit dem Steak ist halt so eine Sache. Da ich am liebsten ein T-Bone Steak essen möchte, spielt hier die Angst vor Enttäuschung mit. Denn für ein T-Bone Steak die Preisspanne kann schon 20 - 50 Euros betragen.
Wenn gewünscht kann ich hier auch jedes einzelne mit Homepage, Adresse, etc... posten.
cmling, 14.10.09 @ 23:22
Ultimativ
Gibt's nicht. Jolly Ox probieren, eine Stunde Wartezeit einkalkulieren.
Längere Sätze nur als Antwort auf leserfreundliche Groß- und Kleinschreibung.
andi401, 13.10.09 @ 23:17
erwischt
o.k. ich war noch nie in argentinien, aber trotzdem glaube ich dass das reifen schon eine große rolle spielt. und was argentinische rinder an kilometern in der ebene zurücklegen machen österreichische an höhenmetern auf unseren almen.
das restaurant krainer in langenwang - aus kulinarischer sicht nicht weit entfernt vom lurgbauer (dazwischen liegt nur der hubert holzer in neuberg). von wien aus gesehen ist dass natürlich ein bischen was anderes. aber trotzdem weniger als eine auto stunde von wien entfernt (50 minuten von graz).
nette zimmer - tolle weinkarte - gute küche - neue entSPAnnt saunalandschaft - neuer weinkeller - hauseigene konditorei - orangerie ...
Hirn_mit_Ei, 13.10.09 @ 22:50
also so insgeheim hoffe ich schon noch auf den
ultimativen tipp für ein steak in wien.
aber gut schaut es nicht aus :-(
epicuria, 13.10.09 @ 16:12
grml
sorry, ich muss schon wieder ein bissl widersprechen.
1) ist der lurgbauer nach österreichischen dimensionen ziemlich weit vom semmering entfernt - mariazell ist nicht weit, wo ist da der semmering???
2) reift argentinisches rindfleisch am lebendigen viech in der pampa, wo die rinder ihr leben lang weite strecken zurücklegen und nie einen stall sehen. wer noch nie rindfleisch in argentinien gegessen hat, kann über den unterschied nicht wirklich urteilen. den möcht' ich klavier spielen können, hätte mein vater gesagt.
3) auch ich würde nur allzu gerne wissen, wo der wunderwuzi zuhause ist, egal ob nah oder fern vom lurgbauer,und wo ich als konsumentin ein paar bissen von dem fleisch ergattern kann.
4) ist der lurgbauer auch nimmer, was er einmal war, seit die chefin nimmer lebt. leider. daran sieht man, dass die fleischqualität auch nur ein aspekt ist, der zu berücksichtigen ist, wenn man das, was man auf den teller bekommt, beurteilt.
Meidlinger12, 13.10.09 @ 09:11
Fleischhauersterben
Ich habe das ja hautnah in der Familie mitbekommen, da der Onkel ja einen alteingesessenen Fleischerbetrieb in Simmering mit 2 Filialen hatte und auch in der Innung war. Heute gibt es nur mehr das Hauptgeschäft und von dem könnte er schon lange nicht mehr leben, wenn der Sohn daraus nicht ein Cateringunternehmen gemacht hätte. Jetzt hilft er halt noch immer jeden Tag aus und macht Wurst, obwohl er schon seit 10 Jahren in Pension sein könnte.
Das ganze fing an vor ca. 20 od. 25 Jahren, als in Simmering der Huma aufsperrte und Fleisch zu Billigstpreisen verkaufte. Viele Leute pilgerten natürlich zum Huma und deckten sich dort mit Fleisch ein und die Fleischhauer konnten da nicht dagegenhalten.
dschungeltier, 13.10.09 @ 08:08
@andi401
wo genau hinterm semmering ist das und wie heißt es?
es gildet nicht hier lange zähnd zu machen und die infos dann nicht rauszurücken
andi401, 13.10.09 @ 01:39
und hier die lösung!
also meine herren, wir in österreich haben sicherlich eine sehr hohe qualität an rindfleisch zur verfügung.
dass problem dabei ist aber dass die fleischhauer (ohne ausnahme und lassen sie sich nichts erzählen) einfach jedes stück fleisch schnell verkaufen wollen!
es gibt ein kleines restaurant gleich hinter dem semmering nicht weit vom lurgbauer. in dem ganze oder halbe tiere gekauft werden die ein glückliches und vor allem ein langes leben (mindesten 2 jahre) hatten. der rücken wird im ganzen entweder "dry aged" mindestens 4 wochen am knochen gereift oder mit anderen edelteilen im eigenen schmalz (auch kernfett oder rinderbutter genannt) bis zu 7 wochen gereift. daraus geschnitten immer auf der karte: cote de boef auch rinderkotelette genannt am knochen gebraten, rumpsteak, ribeyesteak und natürlich aber nur begrenzt verfügbar filetsteak. aromatisch im fleischgeschmack einzigartig und vom garzustand immer perfekt lernten doch die beiden küchenchefs nur bei großen köchen (obauer, haeberlin, beat bollinger, lisl wagner bacher...).
und warum ist jetzt amerikanisches oder argentinisches fleisch immer zarter als österreichisches von fleischhauer? von der fleischqualität ganz gleich (ob nicht österreichische oxen besser sind da sie sich ja auf unseren almen fast nur von kräutern ernähren) den unterschied macht nur der transportweg. auf schiffen verladen ist z.b. amerikanisches rindfleisch mindestens 6 wochen und länger unterwegs bis es auf unseren tellern landet. und da hätten wir schon wieder die optimale reifung!
walterkunz, 13.10.09 @ 00:04
@ Kubse
An der Ecke Hetzendorferstraße – Breitenfurterstraße war ein recht guter Fleischhauer, der seinen Hauptbetrieb im Tullnerfeld hatte, der hat vor etwa sieben Jahren zugesperrt, heute ist dort eine Art von Pizzeria.
Weiter oben auf der rechten Seite, kurz vor dem Schloss Hetzendorf, etwa dort, wo sich heute die Trafik befindet, war der Ruff, ein winziges Lokal mit exquisiter Qualität, der alte Herr ist schon vor über dreißig Jahren in Pension gegangen.
Gleich nach dem Schloss, auf der linken Seite, hat der fleißige Herr Bruckner vor etwa dreißig Jahren eine kleine Fleischhauerei übernommen und zu einem sehr guten Betrieb ausgebaut. Nach seinem Tod hat sein Lehrling Lanzendorfer das Geschäft übernommen und noch einige Jahre im Sinne seines Lehrherrn weitergeführt, bis er vor etwa fünf Jahren wegen Nachlassens des Geschäftsgangs das Handtuch werfen musste.
Noch weiter oben, nach der Kreuzung mit der Rosenhügelstraße, war auf der linken Seite der Ehrenhofer, der hat als letzter Ritter bis zu seiner Pensionierung vor einem Jahr durchgehalten, von dem habe ich ja geschrieben.
Als ich nach Hetzendorf gezogen bin, war auf der Breitenfurterstraße zwischen Biedermanngasse und Stachegasse noch der Krizmanich, ein großer Fleischhauer mit riesiger Auswahl an Fleisch und Wurst in sehr guter Qualität zu günstigen Preisen, zu dem sind sind die Leute aus ganz Meidling, Liesing und Mauer gepilgert. Aus persönlichen Gründen (Tod oder schwerer Unfall, ich erinnere mich nicht mehr) musste der Betrieb schon sehr bald seine Pforten schließen.
walterkunz, 12.10.09 @ 23:15
Zur Widerlegung
Super! Ich gratuliere allen, die dort in der Rossau wohnen, und die Zeit und Lust haben, den kleinen Greißler in der Porzellangasse aufzusuchen, selbst wenn’s ein paar Cent mehr kosten sollte. Für Qualität und Wohlfühlfaktor wird man’s gerne bezahlen. Die Lebans haben offenbar neben Fleiß auch besonderes Geschick und G’spür.
dschungeltier, 12.10.09 @ 23:04
gut?
wie ich schon unten schrieb, steakpoint in der milleniumscity war nicht schlecht. hat halt den charme eines kaufhaustempellokals. und ist schon mehr als ein jahr her, dass ich dort war.
Hirn_mit_Ei, 12.10.09 @ 21:41
@ dschungeltier
sag gibt es von den wenigen lokalen die gute steaks haben auch eines in wien?
Hirn_mit_Ei, 12.10.09 @ 21:12
und kann auch widerlegt werden
1982 - mitten hinein ins kreislersterben - hat in der porzellangasse ein gemüsegeschäft eröffnet (obst und gemüse leban) das geschäft lag damals genau gegenüber von einem meinl und liegt jetzt gegenüber vom spar. die betreiberInnen (ein ehepaar) haben das geschäft übernommen, hart gehacklt, sich die besten zulieferer angelacht vom großgrünmarkt bis hin zum alpenlachs etc. heute haben sie fleisch (leider abgepackt) vom feinsten und bestellen kann man alles (gänse, enten, wild, rind, schwein, kalb, ...).
obst und gemüse sind ebenfalls von bester qualität und man bekommt es auch dem anlass entsprechend (wenn man die karotten verkocht dann kann es eine mit einer "mecke" sein und dafür billiger). man bekommt auch alles in jeder noch so kleinen menge und kann suppengemüse selbst zusammenstellen.
jedes erdbeerkörberl wird umgedreht ob nicht eine schlechte dabei ist. steinpilze aufgeschnitten und auf würmer untersucht, ...
und im endeffekt ist das ganze nichteinmal teurer als beim spar gegenüber wo man 1/3 der erdbeeren gleich wegschmeissen kann. selbst der grabenmeinl schafft es nicht annähernd an die qualität heranzukommen.
ich will nur sagen, es geht auch anders. aber es ist wirklich viel arbeit. faul sind die beiden nicht :-)
dschungeltier, 12.10.09 @ 21:11
die wenigen, die fleisch in österreich in topqualität produzieren brauchen sich um den absatz keine sorgen zu machen. da stehen die top-wirten schon schlange.
der lurgbauer in mariazell verbraucht die angus-rindviecher die vorm wirtshaus grasen, und das sind gar nicht wenig, gleich alle im eigenen wirtshaus.
ich glaub ich muß z´weihnachten wieder auf ein steak hin.
kubse, 12.10.09 @ 18:11
@Walter
Der Ehrenhofer? Oder der beim Schloss unten?
Diese Problematik trifft ja auf alles zu, Gemüse, Fisch, ...
walterkunz, 12.10.09 @ 17:38
Fleischhauersterben
Ich habe mich schon vor einiger Zeit über diese Problematik im Forum ausgelassen, meiner Meinung liegt es in erster Linie am Strukturwandel in unserer Gesellschaft: an der Berufstätigkeit aller Familienangehörigen. Die Supermarktketten haben sich dieser Entwicklung nur geschickt angepasst, denn, wenn niemand deren Waren kaufte, sondern die guten, alten Fleischhauer wieder stürmte, würden sie kein Fleisch mehr anbieten.
Als ich vor 38 Jahren nach Hetzendorf (Teil des 12. Wiener Bezirks) zog, gab es auf einer Länge von zwei Kilometern vier Fleischhauerein, heute keine einzige mehr. Vor einem Jahr hat das letzte Geschäft geschlossen (kleiner Familienbetrieb, zufriedenstellende Auswahl, ausgezeichnete Qualität, mittelhohe Preise), der Sohn hätte anlässlich der Übernahme beachtliche Auflagen zur Modernisierung des Betriebes erfüllen müssen, und das hat er sich bei dem schwächer werdenden Geschäftsgang einfach nicht getraut.
Meidlinger12, 12.10.09 @ 15:44
Gute Fleischqualität muß man wirklich suchen in Österreich. Fleischhauergeschäfte gibt es so gut wie nicht mehr und die wenigen mit guter Fleischqualität, haben Apothekerpreise und meist können sie auch die Mengen die ein gut gehender Gastrobetrieb benötigt gar nicht liefern in der guten Qualität.
Danke an Spar, Billa & Co und die Konsumenten die den Fleischhauern den Rücken kehrten.
Ich habe zwar einen Fleischermeister in Rente in der Familie aber auch nach dessen Auskunft war es nicht immer leicht gleichbleibende Rindfleischqualität in St. Marx zu bekommen.
epicuria, 12.10.09 @ 15:23
widerspruch!
um gutes steakfähiges rindfleisch in österreich zu finden bedarf es einer portion glück! das gute, zarte, gereifte von einem nicht an altersschwachheit fast schon verendeten rindvieh verkaufen wir ins ausland (wo es z.b. als bistecca fiorentina unseren gaumen erfreut). uns bleibt hier nur bestenfalls zweite qualität, es sei denn man ist ein topbetrieb, aber solche brutzeln keine steaks.
traurig, aber wird von jedem insider bestätigt werden.
btw: der fogolar kommt aus dem friaul, sollte es einen in kroatien geben, dann ist er nur kopiert.
Hirn_mit_Ei, 12.10.09 @ 12:22
die lokale die einen grill haben
sind serbisch (koliba), kroatisch (konoba), türkisch (kent, etap) ... aber eben auch alles keine steakkulturen.
Meidlinger12, 12.10.09 @ 08:31
auch schon lang auf der suche bin
Ich nehme mir auch schon lange vor, Steak essen zu gehen, aber irgendwie kommt es nie zu stande. Habe auch Angst vor der großen Enttäuschung.
Österreich hat auch nicht wirklich eine Grillkultur in der Gastronomie. Die Grillteller oder anderen Dinge die hier meist auf die Teller kommen sind bestenfalls vom Elektrogrill.
Hirn_mit_Ei, 11.10.09 @ 21:33
komisch
richtung usa habe ich bei steak eigentlich nie gedacht. ich war eher auf der suche nach einem französischen oder eben auch italienischen oder kroatischen lokal. englische lokale kenne ich leider überhauptkeine. eine hoffnungslos unterschätzte küche!
jojo, 10.10.09 @ 12:21
wie wahr...
Nach meinem Urlaub im April in den USA wurde mir das auch bewusst, dass in AT die Steakkultur sehr zu wünschen übrig lässt.
Wobei, das Livingstone (mit durchaus ambitionierten Preisen) und das Geregelys (Filetsteak, wenn ich mich recht entsinne aus Neuseeland) sind schon zu empfehlen.
Dennoch scheint es mir sehr eigenartig, dass man unbedingt Fleisch von anderen Kontinenten servieren muss. Gut - ich bin kein Koch, aber kann es wirklich so schwer sein, aus gutem österreichischem Rindfleisch ein vernünftiges Steak zu produzieren?
dschungeltier, 10.10.09 @ 12:06
steakpoint
in der milleniumscity hab ich 3 mal im steakpoint gegessen. enttäuschend wars nie. für eine speising empfehlung hats auch nicht gereicht. es waren aber die besten steaks die ich in wien je gekriegt hab. eigentlich warns ziemlich gut sogar, nur diese kaufhausathmosphäre ist so eher lala.
mein bestes steak ever war ein rib eye steak in Lone Pine, einem kleinen kaff zwische yosemite und death valley.
http://en.wikipedia.org/wiki/Lone_Pine,_California
walterkunz, 10.10.09 @ 11:21
Vielleicht?
Aus Neugier habe ich mich im Internet ein bisschen umgeschaut, neben den beiden Lokalen der germanischen Gastrokette Maredo, die laut Info von Freunden nicht einmal so schlecht sein sollen, habe ich in der Schnelle noch drei Betriebe gefunden, die sich ganz besonders dem Steak widmen.
In Ottakring das optisch etwas eigenartige Rocky Docky's Western-Steak-House (www.rocky-docky.at), in der Innenstadt zwei gediegen wirkende Betriebe: Steakpoint (http://members.aon.at/steakpoint/) und Porterhouse (www.porterhouse.at). Das ist bloß eine Anregung und keine Empfehlung, weil ich keines der genannten Lokale je besucht habe.
Bei der Auflistung der Stichworte auf unserer Startseite kommt „Steak“ kein einziges Mal vor, daran lässt vielleicht ableiten, dass die Steakkultur in Österreich nicht wirklich ausgeprägt ist.
cmling, 10.10.09 @ 01:17
Österreich ist keine Steakkultur in welchem Sinne auch immer und hat (nach meinen Erfahrungen) nur in wenigen Restaurants so etwas, das dem nahekommt.
Erwähnen will ich hier "Jolly Ox" mit einem sendungsbewußten Patron an seinem Grill und "Livingstone" mit erfreulicher Fleischqualität und der Bereitschaft, "rare" ernstzunehmen.
Ein amerikanisches Steakhouse in Wien kenne ich nicht. Gäbe es ein solches, käme in mir leise Zuversicht auf. Diese würde allerdings etwas getrübt, weil:
Dem letzten "Feinschmecker" zufolge das beste US-Rindfleisch, das als "prime" bezeichnet wird (2,9 % der Karkassen), nicht exportiert wird.
Ich habe das Gefühl, dieses Etablissement könnte der Steak-Gral sein, wenngleich nicht in der Nähe von Wien gelegen:
http://www.bernssteakhouse.com/
Die Weine und Digestifs sind auch beachtlich (sehr vorsichtig formuliert!).
walterkunz, 10.10.09 @ 00:03
bifteck - bistecca
Es ist sicherlich richtig, dass es in Wien, und wahrscheinlich auch im übrigen Österreich, zwar gutes Rindfleisch als Grundprodukt für Fleischspeisen gibt, aber keine wirkliche Steakkultur, da will ich dem Autor keineswegs widersprechen. Wenn ich nicht irre, wird in unseren Breiten als Beefsteak eine eher dicke Scheibe Filet (Lungenbraten) vom Rind bezeichnet, die am Rost (oder notfalls in der Pfanne bei entsprechend hoher Hitze) mehr oder minder rasch angebraten wird.
Was den Hinweis des Autors auf Frankreich betrifft, da habe ich mit der dortigen Steakkultur keine so tollen Erfahrungen gemacht. Ich war vor gut dreißig Jahren in Paris, das dortige Bifteck (eine sprachliche Französisierung des englischen Beefsteaks) war zumeist ein Stück eher zähes Rindfleisch vom Grill, jedenfalls war’s nie ein zartes Filet. Vielleicht hat sich das dort in der Zwischenzeit zum Besseren geändert, ich war seither nicht mehr in Frankreich.
In Italien fühle ich mich schon auch zu Hause, seit knapp dreißig Jahren bin ich immer wieder dort unten und besuche regelmäßig gute, aber doch eher einfache und leistbare Gaststätten, oder ich esse im Haushalt von Gastfamilien. Die echte Bistecca alla fiorentina ist etwas wirklich ganz Großartiges, zum Niederknien, da braucht man nicht diskutieren.
Ähnlich wie in Frankreich, Bistecca ist die sprachliche Italienisierung des englischen Beefsteaks, also wortwörtlich ein Stück Rindfleisch. Die Qualität des Rindfleischs hat sich im Lauf der Jahre in Italien verbessert, anfangs war eine Bistecca (ai ferri, alla pizzaiola) durchwegs ein Scheiberl Rindfleisch, gebraten oder gegrillt, zumeist ziemlich dünn, oft etwas zäh, heute ist eine Bistecca zumeist eine Scheibe Rostbraten in recht zufriedenstellender Qualität. Das mag daran liegen, dass in Italien Bistecca oft als Synonym für Braciola (ein Stück mageres Fleisch zum Grillen, Braten oder Dünsten) verwendet wird.
Gwendolin, 09.10.09 @ 16:05
Ich glaube, dass die Länder, welche wirklich gutes Fleisch produzieren, dieses für sich behalten und lokal verzehren; während die Mittelklasse in den Export geht. Anders kann ich mir die mediokre Qualität in A nicht erklären.
--- 04.09.18 @ 20:56
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--- 13.10.16 @ 13:42
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