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SPEISING Open
28.05.10 @ 17:43
Zum Teufel mit der Kreativität
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Schläucherl rein, Zipp zu, umdrehen, Hände waschen - es könnte so einfach sein. Das wird es aber immer seltener. Aus unerfindlichen Gründen müssen Armaturen in Gastronomietoiletten etwas ganz Besonderes sein; ein Ausbruch an Kreativität, Einfallsreichtum und Einzigartigkeit.
Rätselnd steht man dann vor dem Waschbecken, sieht zwar den Wasserhahn, hat aber keine Ahnung, wie man das Wasser zum Laufen bringt. Muss man die Hände irgendwo speziell hinhalten? Muss man wie einst in ÖBB-Häuseln mit dem Fuss pumpen? Was macht man mit dem Stab, der da heraussteht? Drehen, links-rechts, oben-unten, ... auch nicht. Vielleicht doch wieder die Hände unter den Hahn halten? Wie praktisch wäre ein hundsordinärer Wasserhahn mit zwei Reglern links und rechts. Bei der Seife spielen sich ähnliche Minidramen ab und bis man entdeckt, wie man den Händetrockner zum Blasen bringt, sind die Grabeln von alleine getrocknet.
Wirte aller Welt - lasst Euch diesen Schmafu nicht aufschwatzen!
Gregor Fauma
6 Kommentare | Kommentar abgeben
saskia, 02.06.10 @ 20:29
@mazi
versteh ich richtig?Licht geht erst beim zusperren an? :))
Gwendolin, 31.05.10 @ 21:10
Das hat seinen Grund.
Ich denke, all diese technologischen Mäzchen basieren auf der Absicht, nach dem Toilette-Gang nichts angreifen zu müssen, bevor die Hände gewaschen sind. Das würde die modernen Armaturen erklären, nicht aber die Händetrockner.
dschungeltier, 29.05.10 @ 09:14
@mazi
ja die häusln im diglas wirken wirklich abschreckend
cmling, 29.05.10 @ 02:03
Garten im Palais Coburg, Sommer 2008
Nicht im damals noch existierenden Spitzenrestaurant, sondern in der anderen Abteilung. Den Sommer erwähne ich, weil ich eine helle Hose trug.
Unergründliches Waschbecken. Ich weiß nicht mehr was ich getan habe, aber plötzlich kam ein Wasserstrahl, der sich zur Brandbekämpfung geeignet hätte, aber stattdessen sich über die untere Hälfte meines Körpers ergoß.
Es blieb mir nur, nach dem Verlassen der Bedürfnisanstalt allen erstaunt Blickenden zu versichern: "Nein, ich bin nicht inkontinent., wirklich nicht."
mazi, 28.05.10 @ 22:32
Das Neueste...
...auf diesem Sektor, das ich -ähm- erstaunlich fand: eine Eableid (AIRBLADE). Hände reinhalten und gleich wieder raus. Ja bitte, sind die wahnsinnig? Wer will sich die Hände abschneiden lassen?? So fühlt sich's nämlich wirklich an...
Positive Meldung am Häuslmarkt: Die Toiletten im Diglas. Reingehen. Eine Minute die Augen aufreißen und sich fragen, ob das jetzt ernst ist. Achseln zucken. Tür öffnen, Tür schließen. Versperren. AHHH, verstehe!
dschungeltier, 28.05.10 @ 19:31
http://tinyurl.com/35yxxd2
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--- 04.11.17 @ 09:30
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Tischgespräche --- 11.05.07 @ 11:48
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Das Weinlog --- 06.05. @ 11:56
Christoph Wagner's Weblog --- 04.02.06 @ 13:33