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Plachutta (Wien)

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Niemand kann Ewald Plachutta und seiner charmant-couragierten Frau Eva das Verdienst nehmen, die längst vergessen geglaubte wunderbare Welt der Wiener Rindfleischköstlichkeiten wieder zu neuem Leben erweckt zu haben.

Allein: Sie munden auch einfach zu köstlich, die im Kupferpfandl liebevoll kredenzten und in der kräftigen Rindsuppe schwimmenden Gustostückerln von Tafelspitz, Magerem Meisl Beinfleisch oder Schulterscherzl. Dasselbe gilt auch für die Suppeneinlagen sowie die Beilagen wie Apfelkren, Schnittlauchsauce, Rösterdäpfel, Rahmfisolen oder Kürbisgemüse. Dass es dazu dann auch noch die feinen Markscheiben und knusprige Schwarzbrottoasts gibt, macht das Vergnügen vollends perfekt.

Das Flagschiff des Plachutta-Imperiums ist zweifellos das Hietzunger Bräu, in dem Altwiener Gerichte wie Rundsrouladen, Butterschnitzel oder Zwiebelrostbraten an guten Tagen mit soviel Liebe und Souveränität zubereitet werden, dass man gerne einen dritten „Hietzinger Stern" vergeben würde.

35 Kritiken | Kritik verfassen

William, 02.10.12 @ 19:25

Servicekatastrophe auch im Plachutta bei der Oper
Gestern leider einen enttäuschenden Abend erlebt: Das Service war äußerst unaufmerksam, die Wartezeiten auf alle Gänge elendslang, die meisten Speisen kamen nicht nur nicht gleichzeitig sondern erst als die meisten einer Achtergruppe bereits fertig waren.

Im Schanigarten befindet sich die ökologische Katastrophe einer Überkopfheizung.

Das Essen war bestenfalls Durchschnitt und ansonsten unambitioniert.

jsegal, 26.04.12 @ 13:39

Plachutta Hietzing
Ich war am 24. April 2012 mit meiner Frau dort.
Also das Essen entspricht schon alle Erwartungen, Tafelspitz aller Art, sehr gut vorbereitet, groszügig vorbereitet. Man kann auch ein Tafelspitz für zwei nehmen, mit einem geringen Aufpreis (=> 25€ pro Kopf).
Das Problem war mehr die Bedienung:
1. Obwohl ich reserviert hatte (es war Di. Abend) waren wir so nah von der Küche, dass es laut und fast unangenehm war. In der Küche arbeiten übrigens viele Afrikaner und Leute aus Asien!
2. Niemand nahm unsere Mantel. Niemand hat die Kerzen angezündet...
3. Die Tür war dann auf, es war plötzlich kalt, ich fragte den Kellner, der gerade Tische für den nächsten Tag vorbereitete, ob er bitte zumachen könnte. Statt *sofort* an die Tür zu gehen... hat er angefangen, ein Tischtuch zu installieren. Aufgeregt, bin ich dann selber aufgestanden, um zuzumachen.

absolut2002, 22.03.12 @ 21:44

Servicekatastrophe in der Wollzeile!
Ein Wahnsinn!
Einem Geschäftspartner wollte ich gestern unseren Rindfleischtempel zeigen und ihn von der Wiener Küche und Wiener Gastfreundlichkeit überzeugen. Nun bin ich aber zum zweiten Mal innerhalb einiger Monate damit eingefahren. Beim ersten Mal dachte ich, es wäre das überfüllte Lokal am unterdurchschnittlichem Service und unzähligen Pannen Schuld. Doch gestern wurde ich vom Gegenteil überzeugt: dass alles schief läuft gehört hier zum Standard.
Den Tisch habe ich für 20:00 im Raucherbereich reserviert. Da dieser als wir pünktlich ankamen noch nicht bereit stand, hat man uns an die Bar gebeten, um uns dann um 20:30 in den Nichtraucherbereich zu setzen. Erst um 21:00 war dann unser Tisch im gewünschten Bereich frei.
Bestellt wurden Vorspeisen und unterschiedliche gekochte Fleischstücke. Nach 15 min waren die Hauptspeisen schon am Tisch, auf die Vorspeisen wurde genauso wie auf das Brot vergessen.
Nach der Korrektur der Reihenfolge, wurden beim zweiten Anlauf die Töpfe mit den Suppen und Fleisch nur am Tisch abgestellt, ohne uns die Speisen zu servieren. Man kommt gar nicht dazu den Kellner um irgendetwas zu bitten, weil sie dort nur am Laufen sind. Hektik, Stress und Ungemütlichkeit werden gelebt und auf die Gäste übertragen.
Auch auf den Espresso wurde vergessen... auf Nachfrage beim Kellner bekam ich nur einen Schulterklopfer (!) statt einer Entschuldigung bzw. "ich schaue gleich nach".
Was ich absolut nicht verstehe: es laufen unzählige Kellner im Restaurant, die nur hektisch agieren und es für die Gäste so ungemütlich gestalten, dass man gar nicht wiederkommen möchte. Ich glaube, die könnten auch mit der Hälfte der Servierpersonals auskommen, würden sie nur ruhiger und effektiver arbeiten. Gestern wurden wir, glaube ich, von 5-6 unterschiedlichen Kellnern bedient.
Zum Essen: es war alles wirklich gut. Beef Tartar, Gänseleberpastete, Rindfleisch. Da kann man gar nicht meckern. Tolle Gerichte in bester Qualität.

bambussprosse, 21.02.12 @ 16:38

Plachuttas Gasthaus zur Oper Walfischgasse 5
Wollte „die Neueröffnung“ von „Plachutta Gasthaus zur Oper“ begutachten und das Essen antesten.

Das Ambiente war kalt, die Farbe Weiß war vorherrschend. Über dem Tisch hin in nicht einmal einen Meter Entfernung eine Lampe, die unheimlich viel Licht abgab, das teilweise so stark war, das es in den Augen schmerzte.

Beim Aufstehen musste man aufpassen sich nicht daran den Kopf zu stoßen. Kalte weiße Kacheln an der Wand, es war außerdem sehr beengt, zweckmäßig. Zu viele Tische, Viel zu viel Personal, das ständig umherwuselte und noch mehr Unruhe reinbrachte. Der Geräuschspegel war enorm hoch und so etwas wie Gemütlichkeit kam dort keine einzige Sekunde auf.

Wir bestellten eine Rindsuppe mit Fritatten, außerdem ein echter Wiener Kalbsschnitzel mit Kartoffelsalat und als Abschluss gab es noch Palatschinken.

Die Suppe wurde, wie in der guten alten Zeit, in einen extra dafür vorgesehenen silbernen Portioniertasse gebracht und vor dem Gast in das Suppenteller gekippt, etwas das ich sehr liebe und schmerzlichst vermisse, den in den meisten Lokalen ist die Suppe bereits im Teller, wenn diese serviert wird.

Die Rindsuppe war ein Traum, die Fritatten selbst gemacht, das einzig was mich extrem störte war das Suppengemüse das in ganz klitzekleine Würfel geschnitten war.

Als nächste kam das Kalbsschnitzel auf das wir uns schon sehr gefreut haben, hätte wir mal lieber unterlassen sollen. Denn, das Fleisch war mit der Rasierklinge geschnitten und in Pfeffer und vor allem Salz gebadet, außerdem ist es offensichtlich während es rausbraten wurde ziemlich eingegangen, was auf minderwertige Qualität des Fleisches, wahrscheinlich auch durch vorheriges einfrieren, zustande kommen kann.
Die Panier war jedenfalls vorherrschend und füllte einen Platz aus, in dem vorher noch ein Schnitzel gewesen sein musste.

Der Kartoffelsalat wurde angenehm temperiert serviert konnte aber leider nicht den unheimlichen salzigen Geschmack des Schnitzels ausgleichen.

Als wir schließlich bezahlten und der Kellner abermals fragte, ob alles in Ordnung gewesen sein, gab ihm meine Frau folgendes auf den Weg.

Bemerkung meiner Frau: „Empfehlung an den Küchenchef, das nächste Mal bitte etwas weniger Salz verwenden oder der Koch soll sich entlieben.“
Antwort des Kellners: (ohne Entschuldigung) „Ja, das wurde uns schon öfters gesagt.“

Was wir uns jetzt fragen, wenn diese Kritik von Gästen bereits öfters artikuliert wurde, warum wurde daran nichts ändert?

dschungeltier, 04.11.10 @ 23:06

im positiven sinn wie McDonalds
man weiß nämlich in allen 3 plachuttas vorher schon genau, was man kriegt. eine derartig konstante qualität ist irgendwie schon seltsam. aber wer gekochtes rindfleisch denkt, kommt am plachutta nicht vorbei. das fleisch (hüferschwanzl) untadelig in untadeliger suppe mit gemüse. der semmelkren von guter konsistenz, nur der kren (extra dazubestellt um nachzuschärfen) hatte auch pur genau 0 (null) schärfe. dass es derartig nicht scharfen, geschmacklosen kren gibt ist schon ein wunder. die dillrahmfisolen eher naja, guter biß, wenig geschmack, der spinat ok, die extraportion knochenmarksscheiben für 2 nicht zum derfressen (mein kommensale hats aber geschaft, ich 3 er sieben scheiben). untadelig gut die schnittlauchsoß und die rösti. nach dem sehr guten beef tartare als vorspeis war für ein dessert beim besten willen kein platz, wer meine standhaftigkeit kennt, weiß was das heißt. wie heißts bei der tante jolesch: das ist wieder einmal nicht zum dersche####n, morgen.

walterkunz, 29.09.09 @ 21:59

Scharf
Vielleicht „gehört sich“ der Semmelkren in der klassischen Wiener Küche nicht so scharf, dass es einem die Tränen aus den Augen treibt. Kren allenfalls extra dazu zu bestellen, das ist eine sehr gute Lösung für einen "Scharfen".
Bei Senf und Kren bevorzuge auch ich die Schärfte, bei Bestellung eines Krenfleisches weise ich immer darauf hin, dass man beim Kren nicht sparen möge. Leider habe ich schon erlebt, dass die feine Wurzel nicht kurz vor der Verwendung frisch gerissen wird, sondern dass ein etwas muffig schmeckender Kren aus dem Glas verwendet.

Grobschmecker, 29.09.09 @ 13:00

Kren, der Parmesan der Österreicher?

dschungeltier, 29.09.09 @ 11:17

semmelkren beim plachutta und überall sonst
ich pflege mir immer und überall extra kren dazuzubestellen. ich weine gern beim semmelkren und ich hab noch nie scharfen gekriegt.

chaton, 29.09.09 @ 09:21

Plachutta Wollzeile
Das Essen war bodenständig in Ordnung: beef tartare war wirklich gut, Gustostückerln mürbe und zart, dem Semmelkren hätte mehr etwas Schärfe nicht schlecht gestanden. Der Service ist leider wirklich anstrengend: es wäre erfreulich wenn man etwas mehr Ruhe beim und zum Essen hätte.

sommelier, 06.04.09 @ 08:35

Sonntag Abend in Nussdorf!
Man mag über die Plachutta Betriebe denken was man will! Man kann sich beschweren über den Service in der Wollzeile, über den Zustand der Möbel in Hietzing etc., aber eines kann man nicht, sich über das Essen beklagen. War am Sonntag Abend zu zweit in meiner Lieblingsfiliale in Nussdorf! Lueger Topf ein Gedicht, Kalbsleber mit Schalotten, Majoran und Reis ebenso. Gesessen im Wintergarten bei angenehmen Temperaturen umsorgt von einer wirklich tollen Servicecrew unter der Leitung von Erbas Ergun, der ja auch schon seit 10 Jahren dort wirkt. Niemand soll sich kreative Höhenflüge erwarten, aber das was er dort gibt ist einfach gut. Ich bin immer wieder gerne in Nussdorf. Zur letzten Kritik kann ich nur anmerken, dass auch mir es ein wenig dubios vorkommt, einfach grundlos aus einem Lokal entfernt zu werden.

SPEISINGRedaktion, 05.04.09 @ 07:58

audiatur et altera pars
SPEISING.NET hat bei Plachutta per Email nachgefragt, jedoch bis dato keine Reaktion erhalten. Deshalb wollen wir da auch noch nicht eingreifen.

So wie der Verdacht entsteht, dass Postings gefaked sind, um zB einen Mitbewerber zu schädigen, nehmen wir diese selbstverständlich raus.

mayday, 03.04.09 @ 13:30

spinnt er wirklich?
Es fällt mir auf, daß in letzter Zeit in zunehmendem Maß auf Kritiken von Gästen mit sehr persönlicher Verunglimpfung geantwortet und reagiert wird. Ich habe diese Forum bisher so verstanden, daß man auch negative Erlebnisse darstellen kann. Da halte ich es nicht für gerechtfertigt, wenn das "Gugi" schon am Namen des Forumspartners Anstoß nimmt. Es wäre ehrlicher, auf den Inhalt der Kritik einzugehen.

Aber offensichtlich halten sich einige Gastronomen Agenturen, die glauben, in diesem Forum Kritiker auf dies Art mundtot und unglaubwürdig machen zu können. Sollte der Webmaster dies nicht verhindern, wird das Forum unglaubwürdig.

Zur Sache: Den Hinauswurf kann ich nicht beurteilen. Aber eines kann ich bestätigen: Bei Plachutta sind die Ober eindeutig darauf geschult, die Weingläser auch dann nachzufüllen, wenn sie erst halb ausgetrunken sind. Offensichtlich soll dies den Umsatz steigern. Hinzu kommt , daß man deshalb ständig im Gespräch gestört wird. Etwas mehr Distanz, weniger Hektik und mehr Verständnis für Wünsche der Gäste wären schon angebracht.

Gugi, 31.03.09 @ 14:54

Spinnt er wirklich?
Wenn man sich hier eigens als "Plachutta_Gast" anmeldet, nur um ein Lokal schlecht zu machen, dann wirkt das schon ziemlich dubios.

Prokop62, 31.03.09 @ 09:02

Keinen mehr möchten ..
Na ja .. unabhängig ob der - Vorfall sich so dargestellt hat .... - aber "irgendetwas klingt hier faul....." - und wie halt immer im Leben es - audiatur et altera pars .....

Heinrich

Plachutta_Gast, 30.03.09 @ 18:58

Jetzt spinnt er total, der Plachutta ...
Bisher war ja nur das Service schlecht. Heute bin ich zu Mittag bei einem Geschäftsessen mit zwei Geschäftsfreunden vom Chef sprichwörtlich auf die Straße gesetzt worden, weil ich mir erlaubte dem Kellner mitzuteilen, er möge mir bitte keinen Wein nachschenken, nachdem ich bereits seinem Kollegen erklärt hatte, ich würde keinen mehr möchten.

Das muss man sich mal vorstellen. Daraufhin ließ dieser Prolet eines Chefs uns den Tisch abräumen und warf uns aus dem Lokal in der Wollzeile!

Ja spinnen denn diese Typen schon total? Wo sind wir, müssen wir uns im Plachutta tatsächlich alles gefallen lassen?

Ich kann nur jeden normalen Menschen auffordern, diese Frechheiten nicht mehr zu unterstützen und dort nicht mehr hinzugehen! Warum einen Psychopathen auch noch unterstützen?

So eine Frechheit habe ich bisher wirklich noch nicht erlebt ...

dschungeltier, 22.03.08 @ 19:12

Ein Freund lud zum 50er nach Nußdorf
und es war einfach nur gut. Ich sehnte mich nach meinem studentenmagen, denn in meinen heutigen geht einfach nicht mehr genug hinein. Mein mausilein und ich aßen nach einem feinen beef tartare als vorspeise ein perfektes hüferschwanzel mit allem drum und dran, ich zur suppe leberknödel, sie fritatten. die beilagen, vor allem der semmelkren waren großartig. die markknochen pepten meinen cholesterinspiegel und das grinsen in meinem gesicht auf. das per mundraub verkostete gebackene milchlamm mit erdäpfelsalat von der tischnachbarin war eine sensation.
der service umsichtig und zurückhaltend verbrachten wir einen feinen abend. einzig an das mobilar werd ich mich wohl nie gewöhnen können.
einmal jährlich plachutta brauchts schon.

dfw, 19.12.07 @ 08:40

Hietzing
da passt wirklich alles. Herr Peter umsichtig und kompetent.
Alle anderen delektieren sich an Hüferscherzel, -schwanzel, Tafelspitz, Zunge, usw. und von allen ich krieg das Mark.
Ich nehm ein Mittelstück vom Ochsen, wunderbar rosa und mürb. vorher eine Terrine vom Karpfen.
Großartig ein GV Lamm 03 von Gobelsburg.
Zur Verdauung alte Zwetschke und Quitte.
Ein rundherum feiner Abend.

moxefoxe, 20.11.07 @ 11:24

Entschuldigen Sie bitte vielmals, daß ich mir mit der Rechtschreibung Ihres Namens einen kleinen Fauxpas erlaubt habe, werter Herr Stach

moxefoxe, 20.11.07 @ 11:10

@Paul Strach
Sehr geehrter Herr Strach,

ich widerspreche mir mitnichten, "großteils" sind immerhin nicht 100%, das hervorragend bezieht sich auf die absolut hervorragende Qualität der Speisen, die Dimension dieser wäre mit "hervorragend" auch nicht wirklich gut getroffen!
Meine Kritik ist übrigens, wenn sie die i-Tüpfelchen übersehen, meiner bescheidenen Meinung nach durchwegs positiv, von "zu Tode betrübt" kann keine Rede sein.
Das "Wann essen die endlich auf damit wir den Tisch wieder vergeben können"-Gefühl ist übrigens eine häufig an der Plachutta-Kette geübte Kritik, auch der Begriff "Running-Tafelspitz" fällt manchmal, auch diese Kritik habe ich nicht bestätigen können!
Die Kritikpunkte waren Kleiningkeiten, insgesamt war es ein sehr lohnender Restaurantbesuch, sie tun ja so als hätte ich dem Hietzinger Bräu eine komplette Abfuhr erteilt, das Gegenteil ist der Fall!

Paul, 20.11.07 @ 00:22

@moxefoxe
Sehr geehrter Herr/Frau moxefoxe:
Kenne das Hietzienger Bräu von einem meiner Wienbesuche persönlich - ist sehr gut, wenn man die Grösse dieses Restaurants in Betracht zieht, doch in Ihrer werten Kritik widersprechen Sie sich in einigen Dingen:
"Wann essen die endlich auf damit wir den Tisch wieder vergeben können"-Gefühle (Lag vielleicht am späten Mittagszeitpunkt von 13.30)" - Ist doch klar, dass Ihr Tisch nicht wieder vergeben wird.......
"Vorspeisenvariationen waren hervorragend (Vielleicht etwas unterdimensioniert)" ..also waren diese Ihrer Auffassung nicht perfekt, und hervorragend....
"Die Preise sind großteils gerechtfertigt, wirklich etwas teuer sind die Desserts, aber dennoch souverän" ...und leider muss ich dazusagen, dass Sie sich nochmals widersprochen haben:-)
Meiner Meinung ist es sehr schwer, eine objektive Kritik zu verfassen, das gilt nicht nur für Michelin und Konsorten, im Endeffekt bleibt alles subjektiv.
Ihre interessante Kritik war - ich weiss nicht mehr ganz recht wie man es auf wienerisch sagt - "zu Himmel hoch jauchzend zu Tode betrübt" (bitte ausbessern).
Bitte meinen Kommentar nicht zu ernst nehmen...aber ich musste es mir "von der Leber" schreiben", da so viele nicht gerechtfertigte Kritken - egal ob gut oder schlecht - über Restaurants uf speising.net abgegeben werden.
MfG,
Paul Stach

moxefoxe, 18.11.07 @ 18:25

Hietzinger Bräu
Waren heute Mittag dort, es war rundum alles perfekt, umsichtiges Service, keinerlei "Wann essen die endlich auf damit wir den Tisch wieder vergeben können"-Gefühle (Lag vielleicht am späten Mittagszeitpunkt von 13.30), Steak und Tafelspitz optimal, auch die Vorspeisenvariationen waren hervorragend (Vielleicht etwas unterdimensioniert).
Die Preise sind großteils gerechtfertigt, wirklich etwas teuer sind die Desserts, aber dennoch souverän.
Essen ohne Schnörkel, es paßt alles worauf es wirklich ankommt!

2appreciate, 03.09.07 @ 12:14

Plachutta Nussdorf
Seit Jahren ein Fixpunkt auf meiner Landkarte der Wiener Gourmandie.
Die Fleischqualität unschlagbar, der Geschmack der Suppe unübertrefflich. Und obwohl ich mir schon seit Jahren vornehme, endlich ein Gericht von der Karte der saisonalen Gerichte zu essen, komme ich an den Guststückerl nicht vorbei. Der Service besticht durch eine origenelle Mischung aus Nonchalance, Freundlichkeit und Wiener Schmäh, ohne jemals überheblich zu werden ( im Gegensatz zum neuesten Spross der Plachutadynastie, dem Marios). Für das gute Betriebsklima spricht auch, dass es dort seit Jahren kaum Fluktuation beim Personal gibt-eine Seltenheit in der Wiener Szene.
Einzig der, aus mir nicht erklärlichen Gründen, bei der gesamten Gruppe vernachlässigte Nichtraucherschutz ist noch verbesserungswürdig.
Zusammenfassend bis jetzt und hoffentlich noch für viele Jahre mein "MEATing"point No 1.

Peter1977, 06.09.06 @ 10:46

Es war wohl klar das mein nächster Besuch im Plachutta Nussdorf nicht lange auf sich warten lässt und wieder was einfach toll. Bedienung sehr gut und essen auch sehr gut. Könnte fast zu einem meiner neuen Lieblingslokalen werden wenn die Qualität so kontinuierlich bleibt.

Peter1977, 25.08.06 @ 15:15

Es geht hier zwar um das Plachutta in Hietzing, dennoch möchte ich ein paar Worte über die Filiale in Nussdorf verlieren. Als ich letztens dort war erlebte ich das beste Service was ich jemals beim Plachutta genießen durfte und ich war schon oft bei den diversen Plachutta- Niederlassungen. Die Qualität des Essens stand dem in Hietzing um nichts nach. Es war ein wirklich perfekter Abend.

Peter1977, 30.06.06 @ 09:02

Das Plachutta ist immer einen Besuch Wert. Bevorzugt gehe ich in das Restaurant in Hietzing, weil ich finde dass es einfach das Beste ist. Aber die anderen haben auch eine gute Küche. Das Service ist sehr bemüht, obwohl letztes Mal dürfte ich einen schlechten Tag, in Hietzing, erwischt haben, die Kellner waren unaufmerksam und langsam. Ich hoffe das war nur ein Ausrutscher, da ich wirklich gerne dort hin gehe.

epicuria, 22.11.05 @ 16:56

dass ich auch nur mehr station, gare, stazione u.ä.m. verstehe, ist wahrscheinlich meiner bürgerlichen abstammung zuzuschreiben ;)

baron, 22.11.05 @ 15:04

Lieber oder gar Liebe robsen! (?)

Manchen scheint es verborgen zu sein und wenn Sie soviel reisen, gar bis Australien, dann sei Ihnen verziehen, wenn Sie kein Gefühl für´s Personal entwickeln können. Gutes Benehmen kennzeichnet sich ja dadurch aus, daß man andere Personen anflegelt und sich über die Meinung anderer lustig macht. Jedoch unsernen Freunden und Geschäftskunden scheint der von Ihnen nicht verstandene Text durchaus den Gegebenheiten zu entsprechen. Nun, das ist ja auch unwichtig, sind es doch nur ca. 400 Gäste im Jahr, die wir beraten dürfen, wo der Herr Graf oder die Comtesse zu Tisch empfohlen werden. Vielleicht stört Sie gerade das. Cést egal mon chéri. Ihr Baron.

robsen, 21.11.05 @ 10:54

@baron

damenspitzerl gehabt beim verfassen der wirren zeilen??? ;-)

beim renner in nussdorf ist die suppen noch eine spur besser!

baron, 20.11.05 @ 11:25

Also ... unsere ausländischen Freunde und Bekannten erhalten oft die Empfehlung, dieses Haus zu besuchen. Ohne Frage, ist das Hietzinger Bräu die beste Adresse und nicht nur im Personal. Für die Besucher der Hauptstadt der Musik ist Wien in der Küche doch sehr interessant. Da gefällt die Zeremonie einer Rindssuppe sogar den französichen Freunden. Für Italiener ist die Vorstellung einer Rindssuppe nicht sehr einladend, umsomehr Überraschung und fast Erstaunen, das eine so unbedeutende Speise solch eine Aufmerksamkeit erzeugt. Schön und gut! Aber mit den Hauben wird in Österreich schon sehr übertrieben, so die Meinung vieler Connaiseurs. Nun ...da wird es ja sicherlich irgend wann auch Korrekturen geben. Was aber gesagt sein sollte, als guter Rat (ohne Honorar-Note) für den Service ist die Geschäftsleitung zuständig! Da hilft es auch nicht, wenn wirklich ausgezeichnete Kellner, Köche, Sommeliers etc. im Dienst stehen. Die Devise lautet "Bescheidenheit ist eine Zier aber mit Arroganz zerstören die BesitzerInnen die Stimmung und das Klavier." Leider ist die Abgehobenheit oft die Folge von viel Lob! Im Hause Plachutta sicherlich durchaus verdient! Aber dennoch, man behandelt jeden Menschen so, wie man/frau selber behandelt sein will. So lernt es das Kind im feinen Hause schon immer und der Herr Baron duldet keine falschen Ton im seinem Hause. Jeder hat das Recht, in Würde behandelt zu werden! ... und das ist die Pflicht der Gastwirte ... die Harmonie des Hauses den Gast spüren zu lassen. Was ist, wenn der Herr Graf uns erzählt, daß man die Unsicherheit spürt, wenn die feine, bescheidene Gesellschaft zu tafeln begehrt. Auch in NY gibt es feine Sitten ... aber ... lassen wir es dabei, es ist ein gutes Haus und ist für Wien ein Wahrzeichen. Darüber kann das Land stolz sein. Denn Schlichtheit und Klarheit der Küche geben den Blick frei in eine lange Geschichte und Kultur. Guten Appetit an der Tafel des Hofes. b&b

andrea_adm, 23.09.05 @ 18:14

Plachutta Wollzeile: Da wir unangemeldet kommen, bekommen wir einen Tisch hinter der Trennwand zugewiesen. So weit so verdient - doch die Nichtbeachtung in weiterer Folge haben wir nicht verdient.

Nach einer Ewigkeit bringt ein bemühter, doch überforderter Kellner einen Tafelspitz der so hart wie mein Urteil ausfällt.

Mein Votum über dieses sicher einmalige Erlebnis: indikutabel. Meine Mutter kann das um 2 Klassen besser.

geposted von ernstf

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jojo, 10.04.05 @ 13:53

Etwas zwiespältig fällt hier mein Urteil aus: einerseits ein nettes Lokal mit wirklich gutem Essen, auf der anderen Seite schon fast zu sehr Richtung Systemgastronomie.

Service war für diese Preisklasse nicht zufriedenstellend (niemand fand es der Mühe wert zu fragen ob man noch etwas zu trinken möchte - das leere Glas stand ewig dort; oder wollten die einfach keinen Apfelsaft verkaufen?).

Im 19ten empfand ich den Service um einiges besser.

Der Kaffee (Doppelter Espresso, Illy) war perfekt!

trimalchio, 04.04.05 @ 23:32

Zu gekochtem Rindfleisch habe ich ein gespaltenes Verhältnis, manche Teile sind mir einfach zu trocken und fad. Doch einem Menschen, der gekochtem Rindfleisch nicht uneingeschränkt positiv gegenüber steht, vermag das Hietzinger Bräu zum Umdenken zu verhelfen - aber auch nur verhelfen, denn überzeugend ist das Lokal keinesfalls!

Manchmal kam ich mir schon vor, wie in einer halb-industriell geführten Rindfleisch-Massenabfertigung ohne Herz, Charme und persönlichen Blick auf den Gast.
Der etwas verkochte Tafelspitz war mehr als mürb und gab wohl all seinen Geschmack an die Suppe ab. In einem auf Rindfleisch spezialisierten Betrieb kann und darf man besseres erwarten.

Offensichtlich hat es die Wiener Gastronomie geschafft, den (unkundigen) Gast dazu zu erziehen, dass er sich mit wenig Klasse zufrieden gibt und dabei auch noch glaubt gut gespeist zu haben. Insbesondere Institutionen - oder Lokale, die meinen eine solche zu sein - neigen sehr stark zu Überheblichkeit und glauben, dass die Gäste vor ihrem Namen in Ehrfurcht erstarren, unkritisch alles in sich hineinfuttern und dabei der Überzeugung sind, gut gespeist zu haben, denn man war ja IM oder BEI...

Ein wenig mehr Kritik würde sicher helfen, die Qualität zu verbessern.

andreasbigler, 19.09.04 @ 09:49

Es ist für mich das beste Unternehmen des Plachutta Imperiums - ein Stückerl altes Wien an einem der besten Plätze im Nobelbezirk.

Die Küchenleistung passt, das Preis - Leistungs - Verhältnis ist sehr gut. Na ja, wie bereits erwähnt, mit dem Service ist das halt so eine Sache, es ist eben nicht mehr so wie früher, aber darunter leiden alle Lokale - meistens wird von den Mitarbeitern der Beruf Kellner ausgeübt, aber nicht die Berufung!

Dafür ist Herr Feichtinger der fachliche und menschliche Lichtblick, mit seinem Schmäh und seiner Menschenkenntnis repariert er fast alles!

In Summe: Das Hietzinger Bräu ist eine sehr gute Adresse. Weil hier immer was los ist, sind Reservierungen dringend zu empfehlen!

rebstock, 06.04.04 @ 20:31

Die Auswahl und Qualität der Speisen zum wiederholten Mal zu beschreiben, das verkneife ich mir. Wer Gesottenes sucht, der ist hier bestens aufgehoben.
Hinsichtlich Service gilt überall das Gleiche: es ist verdammt schwer gutes Personal zu haben/halten. Das Preis-/Leistungsverhältnis finde ich passend.

Stephanie, 08.03.04 @ 14:22

mag schon sein dass das essen wirklich sehr gute qualität hat aber unser erlebnis in der weihnachtszeit veranlasst uns so schnell nicht mehr in den plachutta in der wollzeile zu gehen... unser tisch war zwar sehr gemütlich jedoch scheinbar zu weit hinten als das sich die kellner einig werden konnten wer nun zuständig sei für uns.. in summe waren es dann ca 5 kellner die mal was brachten oder auch nicht ... weil das man auf einen minikrug wasser ( und das für 7 leute) fast 20 minuten braucht ist nicht ok... aber den vogel abgeschossen hat ein kellner der zu meinem vater, er hat es "gewagt" sich von den speisen am tisch bereits selber zu nehmen, sagte er hoffe nicht das er nun kein trinkgeld bekäme nur weil mein vater sich selbst bedient.... sowas darf in einem lokal dieser klasse einfach nicht vorkommen... und überhauot hatten wir den eindruck das das personal mit einem vollen lokal total üerfordert war... man hatte beinahe den eindruck dass sie so einen ansturm zum ersten mal mitmachen....und da für mich das essen nicht der eizig aussschlggebende punkt ist ob ich ein lokal wieder besuchen werde sondern auch der service dazuzählt wird mich bzw uns das lokal so schnell nicht wiedersehen

Speising sagt

empfehlenswert

ø 1.94 Punkte (18x bewertet)

empfohlen am 10.10.03 @ 17:17

Adresse

Auhofstraße 1
1130 Wien
Telefon: 01.877 70 87
Fax: 01.877 70 87 22
Email: hietzing@plachutta.at

Küchenzeiten: 11.30-14.30, 18-22.30 Uhr; Sa, So, Fei: 11 bis 24 durchgehend geöffnet; Betriebsferien: Mitte Juli-Mitte Aug.
Menüpreis: €€€

Inhaber: Eva Plachutta
Küchenchef: Andreas Schöner
Kreditkarten: Visa, Mastercard, American Express, Diners Club
Besonderheiten: Neben dem Hietzinger Bräu, dem Stammhaus der Plachutta’schen Gastronomie, haben sich auch die beiden Ableger Plachutta/Wollzeile (1010, Wollzeile 38, Tel: 01/51 21 577, Fax: 51 21 57 720) und Plachutta/Nußdorf (1190, Heiligenstädter Straße 179, Tel: 01/ 37 04 12 50, 37 04 12 520) zu Fixsternen am zunehmend bevölkerten österreichischen Rindfleischhimmel entwickelt. Empfehlenswert ist auch der Plachutta'sche Biergartenableger, das Grünspan (1160, Ottakringer Straße 266, Tel: 01/48 05 730)

www.plachutta.at

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