Home | Blogs | SPEISING Open | 01.10.07

SPEISING Open

01.10.07 @ 08:07

Tausche Gen-Tomate gegen Bio-Radieschen

Kommentar abgeben

ausblendenSie müssen eingeloggt sein um diese Option zu nutzen. Falls Sie noch nicht Mitglied von SPEISING.NET sind, können Sie sich hier registrieren.

Jetzt können die Holländer auch schon Paradeiser (sie sagen Tomaten dazu) züchten, in deren grüne (giftige) Stengel sie genetisch verführerische Duftstoffe zur Lockung der Konsumenten infiltrieren. Und in England sind bunte Gemüse in Pralinengröße der letzte Schrei, die man in hübschen Bonbonnieren erstehen kann.

Die einzige kulinarische Bewegung, die sich diesem Gen-Wahnsinn einigermaßen organisiert entgegenstellt, ist Slow Food, und gerade das hat in Österreich bisher allenfalls ein Randgruppendasein unter einigen beherzten Genießern gefristet. Im bevorstehenden Kampf gegen die Übermacht der Lebensmittelkonzerne hat nun allerdings auch „Slow Food Wien“ endlich eine vorzeigbare Jeanne d'Arc gefunden. Es ist die TV-Moderatorin und Kochbuchautorin Barbara van Melle, die ihre Slow-Food-Armee, sekundiert von der Schilterner Bio-Saatgut-Vorreiterin Arche Noah, auch bereits mit zwei Wunderwaffen ausgerüstet hat: Es handelt sich um die bodenständige Radieschensorte „Asperner Riese“ und den garantiert genfreien Altwiener Paradeiser „Großer Stummerer.“

20 Kommentare | Kommentar abgeben

piccolina, 05.10.07 @ 05:38

Oh, wie so trügerisch...
Der Wunsch der Menschheit Vieh, Getreide, Gemüse und Obst durch Züchtung zu optimieren ist so alt wie die Menschheit. Neu ist die Methode! Gentechnik lässt keinen Ertragswunsch offen, es bleibt nur die Frage um welchen Preis.
Da werden in die Fisolen Antischimmelgene (Fungizide) hineinpraktiziert, die kein Bauer in der Menge je hätte versprühen können und der Mais ist "ungespritzt", dennoch übersättigt damit, weil genetisch vorprogrammiert und kein Verbraucher ahnt es! Die natürlichen Resistenzen werden nicht durch Seleketion gezüchtet, sondern durch teilweise artfremde Gene, zB. Insekten-Gene, eingeschleust. Es wirkt phänomenal und ich hoffe sehr, dass uns nicht irgendwann Flügerl wachsen, auch ohne das Gebräu, dass sie verleihen sollen. Gefährlich wird die Gentechnik, wenn sie dazu benutzt wird, den Bauern die Möglichkeit des selbst produzierten Saatguts zu nehmen, da Gen-Mais (u.a Pflanzen) meist unfruchtbar wird und es ist mehr als bedenklich, auf diese Art neue Monopole zu schaffen, die weltweite finazielle und moralische Abhängigkeiten erzeugen - es nützt nur den Herstellern, die das schamlos ausnützen und die wirklich Armen dadurch ausgrenzen können! Wir in Europa können uns noch den "Bio-Luxus" leisten, doch die EU ist auf dem besten Weg uns diese "Oase" zu nehmen, in dem sie verlangen kann, uns zu zwingen Gentechnik zuzulassen, um den Monopolisten in die Hände zu spielen.
Leider geht es gerade bei Tomaten nicht um den Geschmack, sondern um die Transportfähigkeit und das Ergebnis ist nur für die Lederindustrie erfreulich, die Schalen sind strapzierfähiger als Plastik!
Das stereotype Vorbeten, dass der Welthunger mit Gentechnik gestillt werden kann ist trügerisch, oh, wie so trügerisch... und man kann nur hoffen, dass sich die "Reiche Welt" vehement dagegen sträubt, um die "Arme Welt" davor zu schützen!

saskia, 03.10.07 @ 16:56

Will eigentlich bloß alle drauf aufmerksam machen,dass die schmerzlich vermisste SCHWARZE KATZE ab 8.Oktober wieder eröffnet.
Diesmal in 1180 Ecke Kreuzgasse/hildebrandgasse und hoffentlich für länger !! Tel:01/9901002

TomCool, 03.10.07 @ 14:14

Mai
Die Erdbeeren, Herr Piccolo! Die Erdbeeren!!!!

PICCOLO, 03.10.07 @ 12:53

tom & dschungeltier
Ich bin auch nur ein Wirt, muß mich nach dem Markt richten, muß mit vielen Sachverhalten leben, muß mein Leben gestalten. Je mehr Leute von einer Idee abhängen desto schwieriger wirds. Ein Kind, zwei Kinder - Jeder Familienvater Mutter muß das er - leben. einen Teil von sich hat man stets "angepasst. Der braucht dann wenn die Anpassung "passt". Nicht weiter gepflegt werden. Das große Mitleiden aber soll für ein besseres Wesen da sein. Auch in der Gastrosophie. Zum Buch: Für solche Bücher muß auch erst die passende Zeit kommen. Denn all die guten "schlechten" Kochbücher an die ich jetzt denke wären nichts ohne ihre zeitigkeit. Wie beim Obst, man kanns nicht im Mai ernten. Wenn die längste Friedenszeit in unserer welt jetzt eine gute Küche hervorgebracht hat, wollen wir hoffen dass es erst der Mai dieser Zeit ist.

TomCool, 03.10.07 @ 10:54

Kollege piccolo ...
... kocht eh täglich und verköstigt Dich sicher gerne gegen Einwurf kleiner Scheine... ;-)

Ich bin da schon schwerer zu buchen im Moment. Aber ich hab da so eine Liste. Wenn ich was koch, ruf ich die durch. Wenn jemand 3 mal unentschuldigt "nein" sagt, wird ein Platzerl auf der Liste frei. ,-) :-D

Damit bin ich nicht einmal so schlimm wie die Philharmoniker. Die hauen dich ohne weitere Warnung beim ersten mal raus, wenn Du nicht laut "JA, ICH WILL " rufst.

dschungeltier, 03.10.07 @ 10:44

es ist stärker als ich:
@ tom cool: schreibt keine kochbücher sondern kocht und ladet mich zum essen ein :-))

@piccolo: sei umarmt dafür: "Die Burenwurst an getrüffeltem Kartoffelpüree beim Modekoch - ein Essen "zum Niederknien" besser kann mans nicht sagen

TomCool, 03.10.07 @ 10:18

@piccolo
Lass uns gemeinsam ein Kochbuch schreiben!

PICCOLO, 03.10.07 @ 09:33

dschungeltier
Begriffsbewußtes Essen ist in unserer kapitalistischen Wirtschaftsordnung sehr notwendig. Nicht für die "Gesunderhaltung" unseres Leibes wird gegessen, sondern zur Feststellung des finanziellen Status. Slwfood ist eine Art Fress - Sekte wo man die selben Personen sieht wie in den Rotrary - Lions - Golfclubs.

Oder Leute die sich einfach "geil" finden weil sie neben Zahnarzt und Anwalt zu sein , sich noch als Gourmets ausweisen wollen. Im Grunde folgen sie der Herde und beten die selben Idiome an die ihre "Schäfer" vorbeten. Sie bilden damit nur Kausalketten des Geschäfts mehr nicht.
Geistloses blödes Verzehren mit Verdauungsbeschwerden. Wem das reicht, der hat ein bequemes Genießer - Dasein. Daran ist natürlich nichts auszusetzen. Man kann es so sehen. Wer weiter denken will und etwas aßerhalb der gesteuerten Esser - Moral sein Leben schöner findet wird sich sehr schnell etwas viel Besseres finden. Es liegt unbeachtet vor ihm. Es muß den Nebel des herrschenden Geschmacks der Modeküche einfach verlassen.

Daher kommen auch die sehr teure Luxusrestaurants und auch die billigen Imbissbuden. Nicht wegen "besserer" oder "schlechterer" Küche. Der Hummer des Hamburger Fischzirkus am Pappteller mundet gut! Die Burenwurst an getrüffeltem Kartoffelpüree beim Modekoch - ein Essen "zum Niederknien"! In beiden Varianten kannst du gut essen.
Eine Karotte aus der Erde ziehen , an der Hose abwischen und in den Mund stecken - fein!
Die "richtige" Ernährung würde man aber nicht " slow " oder " fast " nennen müssen, sondern "living food". Denn man muß sich die Essweise immer der persönlichen Stimmung anpassen. Bin ich im Stress, dann ist Fastfood besser weil es zur inneren Stimmung passt. Bin ich in Ruhe, passt ein langes Menü, will ich erotisches muß ich darauf sehen, dass mein Blutdruck passt, also nur Früchtesaft und keinen Alkohol. usw....
Living Food würde natürlich auch auf den Zustand der Nahrung ´zu beziehen sein: Es muß noch in dem Zustand des "Lebendigen" sein. Nicht Bio und Quatsch. Das ist zerkleinertes Fleisch oder lang vermahlenes Getreide nicht mehr. Sprich: Keimfähiges Korn, Gemüse, frische Kräuter, kein abgehangenes (mortifiziert - langsam faulendes) Fleisch, keine Pasteten, gekochte Würste und Schinken usw. und natürlich das uralte resch und frisch gebackene Brot. ...

Man sieht hier auch schnell das Dilemma der Kochbuchautoren, keiner ist seit langer Zeit in der Lage ein wirklich gutes Buch zu schreiben. Besonders Köche sind in dieser Sache wahrlich Komiker. Es geht um das immer weiter vermischen der im Markt erhältlichen nahrhaften Bestandteile und nicht um eine Küche die sich mit dem menschlichen Gemüt anfreundet. Die eigene Eitelkeit wird bedient und mit der Hoffnung verkauft einen Deppen zu finden der diese Arroganz schätzt! Siehe des Rindfleischgottes neue Bibel.... .... So ist jedes Buch, egal woher und von wem oft nur eine Marktschreierei, Angeberei und nur als weitere Buchrücken im Regal tauglich....

dschungeltier, 02.10.07 @ 18:41

eigentlich wollt ich die pappn haltn
aber eines muß ich doch loswerden: wir werden nicht wegen der modernen ernährung 95 sondern trotz der modernen ernährung. es ist schon fast ein medizinisch zivilisatorisches wunder, das diese übergewichtigen wuzerln, die heutzutage die straßen bevölkern, so alt werden.
übrigens weiß ich schon ein bisserl, wovon ich red, ich bin arzt.

karlheinz, 02.10.07 @ 18:00

warum?
@dsch.tier:
"warum nennt man das vernünftige verwerten von nahrung slow? food?"

warum ist diese art nahrung zu verwerten vernünftig?
("so gabs die köstlichsten gerichte, aufläufe, gröstln ect.")
fett, tierisch (speck im gröstl), kalorienreich, unzeitgemäß, schuld daran, dass wir nur 65 und nicht 95 jahre alt werden, ...

leben wir nicht gesünder, wenn's functional ist? ya, cult brauchen wir schon ein bisserl um uns gegen den gen, den atom und alles andere, was die so in die luft schießen, wehren zu können.

warum nicht raunzen, wenn uns ein begriff ohne unser wissen "ver"klärt wurde (danke, oberkellner! ihr sprecht mir aus der seele!)?
nein, nein ... wir neigen schon nicht zum aufbauschen!

alarmiert sein können wir auch aus dem bauch heraus, ganz ohne klein- und größerformatiges expertentum:
wenn der erste versuch, durch gezieltes gene engineering das zu erreichen, was wir seit jahrtausenden durch bewusste selektion tun,

nämlich ertrag (quantität) und, wie in diesem fall beabsichtigt , geschmack (qualität) zu verbessern (gewisse tomaten waren da ja willige versuchskaninchen),

so kläglich scheitert, weil werbung und papillen unvereinbar waren,
brauchen wir vor der verwertlosung unserer gustostückerln durch kulino-technische fiction nicht wirklich erzittern.

egal, was uns centurien von experten vorwarnen.

dschungeltier, 02.10.07 @ 13:15

geschützter begriff
slow food als eingetragene bezeichnung, da kommts mir eh schon hoch. ich bin bis jetzt davon ausgegangen, dass slow food halt das gegenteil von fastfood, vom essen im stehen an der strassenecke, am würstelstand, das gegenteil der wurstsemmel und von mcdonald ist. dass man darunter eine "religiöse" bewegung auch schon versteht war mir bis vor 5 minuten neu. nun, dank wikipedia bin ich jetzt zwar nicht gescheiter, aber weniger ungebildet. warum nennt man das vernünftige verwerten von nahrung slow? food? und was ist neu daran. meine mutter nannte das gar nicht, sie machte es einfach. so gabs die köstlichsten gerichte, aufläufe, gröstln ect.
aber ich schreib zu viel.

dschungeltier, 02.10.07 @ 13:08

TomCool, 02.10.07 @ 10:08

Eine gute Wurst
ist sogar der Inbegriff des "Slow Food". Weil dabei jene Teile des Tieres verwertet werden, die für die Gastronomie "zu minder" geworden sind.Gesamtheitliche Verarbeitung des Tieres ist ja ein Grundkonzept der Slow Food Bewegung.

PICCOLO, 02.10.07 @ 01:18

Eine gute Wurst
ist nach meiner Auffassung kein Fastfood. Ich meine jetzt nicht die zu tausenden abgedrehten Brenwürste einer Wurstfabrik. In Österreich gibt es viele Metzger Familienbetriebe deren Würste durchaus auch sehr speziellen Charakter besitzen. Dass die Wurst dann an einem Standl gegesen wird halte ich auch für Esskultur. Für mich ist Esskultur nicht immer das Essen, sondern der Esser. Ein Depp der eine Delikatesse wie ein Depp verspeist tut sich nichts Gutes. Der Delikatesse ist das egal. Dem ders verkauft auch. Das kann jeder Beobachter feststellen, man muß es nur wissen worauf man schaut. Es ist wie mit Deiner Gänseleber. Ich habe früher viele davon zubereitet bis mir ein Franzose zeigte worauf man schauen sollte. Die Parasiten (Leberegel, Karottenwürmer) schmecken auch so wie die Leber. Man konnte sie nur mit geübtem Auge sehen. Ab dem Zeitpunkt war es aus mit dem Genuß, dann sagte mir noch ein Arzt, dass man davon irr fett werden kann und zum Schluß erst sah ich wie sie gemacht werden.
Ähnlich war es mit dem Kaviar.
Gentechnik ist so wie Atomwissenschaft. Man muß sie gedeihen lassen, überall gibt es Gutes und Schlechtes.
Was ich oft sehe beim Kalbsfleisch sind Verwachsungen die sogar der tierarzt offenbar durchgehen lässt. Und das bei Kälbern aus einer wirklich schönen Umwelt. Und derartig oft. Oder Rückgratverwachsungen bei Forellen und Saiblingen. In unserer Umwelt stimmt Vieles nicht mehr.

dschungeltier, 01.10.07 @ 22:42

ich bin nicht sicher
ob sie wirklich unproblematisch ist, die industrielle gentechnik. vermeidbar ist sie nimmer. aber, und hier möcht ich an den anfang zurückkehren, bio schmeckt nicht per se besser und das andere nicht per se schlechter.
und "slow" ist nicht per se gut und "fast" nicht per se schlecht.
im gegenteil, gutes fastfood ist was sehr feines, wie gar manche asiatische garküche oder einige würstelstände zeigen. und eine waldviertler mit süßem und einem semmerl ist doch sicher fast food. ungesund, kalorienreich, und manchmal trotzdem köstlich.
und gänsestopfleber, lieber piccolo, schmeckt gar köstlich (erstaunlich für ein krankes organ) aber seit ich gesehen hab, welche qualen diese tiere erleiden, halte ich alle, die daran aktiv oder passiv teilhaben für barbaren und esse sie nicht mehr. geschmack hin, geschmack her.

PICCOLO, 01.10.07 @ 22:29

Nachtrag
Es war bis vor wenigen Jahren erlaubt Klärschlamm aus der Industrie auf die Felder zu verbringen. Die Bauern waren geradezu gierig drauf.

PICCOLO, 01.10.07 @ 22:25

@dschugeltier und o-patziger...
Wie gut dass es wiener wie Euch gibt, die das Wienerische nicht vergessen. Es ist eben genau so. Man lernt jetzt leicht das Fürchten wo die Erde durch die dichteren festeren Wolken der dunklen Materie fliegt, das wird sie gut 13000 Jahre noch machen bis es wieder anders geht, oder vielleicht noch besser geht.... Passt auf wenn sich die Schwerkraft erst ändert was da zusammenkracht.
Es gibt indische Mythen, da haben die Götter den Somasaft gequirrlt. So mit göttlichem Purierstab Hanf und Bananen und da haben sie noch andere Sachen hergestellt. Orangen, Bananen, der Mais und viele andere Früchte sollen so entstanden sein, auch der Wein, Hopfen und die Papaya. Dann jhaben Vögel für ihre Wolkenstädte gebastelt (Paradiesvögel) und Insekten so groß wie Schweine, die haben verwüstungen angerichtet und sind wieder eingegangen. ... Dann kamen andere Götter, einer der Rahu hieß hat ihnen den Somasaft aussaufen wollen, wurde erwischt - und beim Kopf abhacken soll das ganze Laboratorium explodiert sein. Rund um in drei Welten regten sich nur wenige Lebewesen... Der Banyanbaum - einem heutigen Computerverzeichnis ähnlich wurde gefällt und alle Flüsse waren plötzlich vergiftet.....Da riss sich Vischnu zwei Haare aus....

Ich für meinen Teil fürchte mich nicht vor gentechnisch mutierten Pflanzen. Bei den Tieren bin ich strikt dagegen. Aber wenn wer einen fliegenden Seehund machen will der die kleine Nachtrmusik pfeifen kann warum nicht.... Nur diese Fleischrinder usw mag ich nicht. Auch keine lebenden Hummer in Restaurants der Alpen... Oder Kaviar oder Gänsestopfleber, das ist ein Elend für sich....

Das Obst und die Feldfrüchte aber wenn sie gegen Schädlinge resistent sind, können den Hunger der Welt besiegen. Ein Getreide mit den Eigenschaften der Zuckermelone würde in der Sahara ohne Bewässerungsanlage wachsne... Die chemische Industrie würde um 45 Prozent schrumpfen wenn die Düngemittel und giftigen Pflanzenschutzmittel nicht mehr benötigt würden....
Viel schlimmer ist des öfteren Bioware. Bei der geht man blindlings davon aus dass sie in Ordnung ist, man schält die Tomate nicht einmal und hat doch womöglich dann Gift drauf oder drin. Ein Gift das man gar nicht kennt. Was in Österreichs Böden an Schrott schlummert, alleine von den vielen zugesperrten Bergwerken Lederfabriken, usw.. Traunseefische- da beutelts einen nur so ab... Ich kenne hier wo ich bin eine Deponie, wo man alles hineingelassen hat was die Industrie hier seit 1910 entsorgen mußte. Auch Abfälle aus Rüstungsindustrie des 2. Weltkriegs.. Und darüber gibts auch Mais und Dinkelfelder.... Das wird um Wien und Linz nicht anders sein, schauts doch mal nach wo die Herman Göring Werke die Schlacken hingetan haben...

Ich bin für die Gentechnik bei Pflanzen und ich halte die Gegnerschaft ein politisches Kasperltheater, das den Fortschritt hemmt und es kann dann wirklich das passieren was niemand will: Es gibt Monopolisten welche ihre Patente dann teuer an uns grün angestrichenen Hillbillys verhökern....
Weil hierzulande vielleicht niemand daran forschen durfte..

dschungeltier, 01.10.07 @ 17:18

patzig vor den vorhang und begriffsver(w)irrung
1) genindustrietechnisch manipuliertes läßt sich schon lang nicht mehr isolieren. denn pollen und samenflug kennt keine grenzen. monsanto und co wissen das schon lange und nützen es aus. seit jahrhunderten wird manipuliert, das "veredeln" war und ist doch auch nix anderes als gentechnische manipulation. nur weil monsanto, pioneer und co es jetzt tun schrein alle. und es möge einer kommen und mir sagen dass er das schmecken kann. was anderes ist, ob es für unsere zukunft gut ist. schmecken kann man gutes und schlechtes, aber nicht, wie es gemacht ist. und dass "steirische" äpfel beim billa nach gar nichts schmecken liegt zwar an den genen, aber nicht an der industriellen gentechnik. glaub ich halt.

2) was soll das mit dem slow und fast food. es gibt hervorragendes "fast food". mein gott, was kann ein hamburger gut schmecken, nur nicht bei McDonald. und was kann langsam gekochtes grauslich sein. diese begriffe taugen einfach nichts. werfen wir sie doch einfach auf den mist.

OberkllnerPatzig, 01.10.07 @ 15:20

Gähn-Wahnsinn überfällt mich
wenn ich oiwei den selben Quargel lese.
Erstens: Genfreies lebt nicht, so auch nicht ein Paradeiser.
Zweitens: Auch das Radieschen fiel nicht als "Asperner Riese" vom Himmel und war ab dann einfach da, sondern wurde durch genmanipulierende Fortpflanzungsreihen gezüchtet, vermutlich in Richtung Geschmack, Pilz- und Parasitenresistenz und Allwetterverträglichkeit. Daher auch der Begriff "Sorte". Und Pralinengröße haben diese Zuchtradieschen auch, auch schöne Farbe, oder?
Hätte es vor ca. 6 Millionen Jahren Hüter des Reinen und Wahren gegeben, würden wir heute noch mit Steckerln nach Termiten angeln ...

TomCool, 01.10.07 @ 14:03

Sapperlot, welch freche Behauptung!
Holländer können keine Paradeiser machen. Nicht einmal, wenn sie wollten. Das, was die Holländer machen, sind und bleiben Tomaten. Auch, wenn sie einmal in österreich angekommen sind.

Ein Paradeiser ist jener Paradiesapfel, den ich vollreif vom Stock brocke, dessen Süße mich vom Hocker haut. Am besten als Auflage auf der besten Mehlspeise der Welt: dem Butterbrot.

Ich bin für das Wort Paradeiser, aber nicht wegen der österreichischen Identität, sondern um damit die wahre saisonale Spezialität vollreifer Tomaten zu kennzeichnen im Gegensatz zum Allerweltsganzjahresglashaussubtratglumpad aus dem internationalen Gemüsehandel.

So einfach wäre es dann, schon auf der Speisekarte zu erkennen, ob es sich um Nahrung (ewig haltbare Tomate, Haut ungenießbar) oder Lebensmittel (aromatische Paradeiser) handelt.

Neue Kommentare

--- 04.09.18 @ 20:56
Über eine Monokultur aus Klonen künstlich geschaffener Lebewesen – über den Weinbau / PICCOLO: Aus einem alten "Spiegel" Artikel 30.10.1978 - Deutsche Winzer ziehen der Biene wegen den Zorn des Waldgängers Wellenstein auf... [mehr]

--- 04.11.17 @ 09:30
Über würdige, reife Weine / schischi: Mein persönliches Highlight - Uns hatte einmal ein Winzer, das muss so um 2010 gewesen sein, einen Weißwein... [mehr]

--- 09.10.17 @ 20:27
Was Chemtrail-Glaube und Biodynamischer Weinbau eint / OberkllnerPatzig: Feuer - Was man womöglich noch hinzufügen kann ist, dass manche Winzer, die sich rühmen,... [mehr]

--- 18.04.17 @ 12:49
Rauf die Preise! / PICCOLO: Schnell kommt man ans Bildermalen... - Doch schwer an Leute die es bezahlen. So salopp sagen, die Preise sollen rauf,... [mehr]

--- 13.10.16 @ 13:42
Rauf die Preise! / Meidlinger12: Beisl - z.b. das Quell kann noch immer das große Gulasch um 6,90 anbieten. Muß aber... [mehr]

Blogs Archiv

Peter Gnaiger's Sternen-Logbuch --- 04.08.07 @ 20:16
Tischgespräche --- 11.05.07 @ 11:48
Das Gastlog --- 04.09.06 @ 16:45
Das Weinlog --- 06.05. @ 11:56
Christoph Wagner's Weblog --- 04.02.06 @ 13:33

SPEISING Suche
suchen!
Gesamtkarte
Lokal finden
suchen!
?ber uns | Sales | Kontakt | Impressum | Presse | Partner
JPETo™ Content Management System
design by
DMC

Diese Website verwendet Cookies, um die angebotenen Services zu verbessern. Die weitere Nutzung der Website wird als Zustimmung zur Verwendung von Cookies betrachtet. Einverstanden | Mehr erfahren