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SPEISING Open
17.09.11 @ 15:16
Im Schmollwinkerl
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Ein Wiener Wirt hat mich gebeten, sein Lokal offline zu setzen. Die Postings wären rufschädigend, von objektiver, professioneller Kritik weit entfernt.
Gerne doch.
Frage an die Gastronomen, aber natürlich auch an alle Community-Mitglieder: Wie soll ein Patron auf inhaltliche Kritik (Gäste von Hunden belagert, Schutthalden im Gastgarten, Speisen so lala, ..) reagieren? Was, wenn der Gast seine Kritik dem Patron ins Gesicht gesagt hätte?
Schmollen?
Veränderungen einleiten?
Ignorieren?
Eine zünden?
Über jeder Form einer Erwähnung freuen?
Die Antwort ist meines Erachtens gar nicht so klar ...
43 Kommentare | Kommentar abgeben
Strasse, 06.11.11 @ 22:31
... und warum fehlen diese Wirte hier,
Herr Motorradlberger?
motorradlberger, 06.11.11 @ 21:04
Sissy cooks.. ewige Langweiler..
..hat einer meiner Kollegen aus Großbritanien zu den österreichischen Luxusköchen gemeint... Er wurde jehrelang, wenn in Österreich in solchen Lokalen herumgereicht. Bis er eines Tages wen traf der ihn aufklärte. Jetzt fährt er zum Buchinger, zum Schäfle in Rankweil, zum Eisl in Salzburg oder Bänkle am Stieg in Götzis.
Die Tester sind in England -so sagt er - lauter Sisy Bastards die sich schmieren lassen. Warum sollte das hierzulande anders sein? Jetzt ist die Gat - Messe in Salzburg und wen sieht man dort? Walkensteiner, Obauer, Dorfer, und sämtliche auch Möchtegerne Drei Sterne Köche... Wer kocht daheim? Ali Ivan und Duschanka?? Kann ja ein Jeder, die drei Sachen drappieren und irgendwelche Schäume drüberkaprizieren...
christianp, 06.11.11 @ 17:20
Gault Millau und Guide Michelin Altherrenführer ?
Andererseits sind Gault Millau und Guide Michelin typische "Altherrenführer" , da die klassische Küche dort unverkennbar eine zentrale Rolle spielt.
Seien wir uns ehrlich : Die Küche der meisten mit Höchstbewertungen bedachten Restaurants in Österreich (möchte keine Namen nennen) ist jungem, urbanem Publikum doch nicht mehr als ein müdes Lächeln wert.
PICCOLO, 29.10.11 @ 21:19
Den Ex- Heraugeber
..hat ein mit allen Wassern gewaschener Anwalt vor dem sicheren Knast wegen Steuerunterschlagung bewahrt. Die mit dem Herausgeber verbandelten Zeitungen haben das gar nicht richtig gemeldet. Zumindest wurde kein Name kolportiert.
Die Randgeschäfte mit den Bewertungen brachten ganz sicher das eine oder andere Milliönchen ein und das legte man in Liechtenstein auf die hohe Kante..
Ob das die Glas- Tisch oder Kücheneinrichtungen waren, sogar Toilettenartikel wurden im "Haubenniveau" verkauft... Die habe nutze auch ein C&C Markt ohne von Gault Millau behelligt zu werden. Duldung gegen Bakschisch?? wo man sonst ja echt sehr pingelig wurde mit den unbefugten Darstellungen der Hauben...
cmling, 29.10.11 @ 21:10
Bravo!
Brave Winzer.
christianp, 29.10.11 @ 21:06
Top-Winzer boykottieren Gault Millau
http://www.boersenblatt.net/328924
christianp, 29.10.11 @ 20:49
Boykott von Gault Millau
Als Gastronom würde ich auf jeden Fall klagen. Sich von Laien testen zu lassen, ist unzumutbar. Jeder ambitionierte Hobbykoch hat mehr Ahnung von der Materie, als die Tester von Gault Millau.
cmling, 29.10.11 @ 16:49
Bin auch kein Jurist,
aber eher skeptisch.
christianp, 29.10.11 @ 15:09
Boykott von Gault Millau
Bin zwar kein Jurist, glaube aber trotzdem, dass es Möglichkeiten gibt, sich juristisch dagegen zur Wehr zu setzen, sich von Gault Millau testen zu lassen.
Bisher hat sich das in Österreich aber offensichtlich noch niemand angetan.
cmling, 29.10.11 @ 13:39
Boykott?
Was ist damit gemeint? Wie soll das funktionieren?
christianp, 29.10.11 @ 11:50
Freiberufler als Tester bei Gault Millau
Gault Millau - Tester sind völlige Laien, bloß freiberufllich als Tester tätig und üben gleichzeitig meist völlig andere Berufe aus.
Mich wundert, dass Gastronomen diesen Restaurantführer nicht boykottieren, ist es doch eine absolute Zumutung, sich von solchen Leuten bewerten zu lassen.
PICCOLO, 28.10.11 @ 13:20
PICCOLOS MEINUNG
Ich habs einmal erlebt, da hat mir ein Immobilienbüro ein Lokal zur Miete angeboten, das habe ich nicht genommen aber hernach beobachtet was daraus wird. Beim angebot wurde bereits ins Spiel gebracht, dass dort ganz spontan zwei Hauben möglich wären, ich hatte dazumal eine Haube. O - ton : Habe ist besserer Preis ist mehr Cash - Flow.
Man vermutete bei mir den Drang nach mehr. Der Mietpreis war nach meiner Schätzung ca 15% vom Umsatz. Den haben die anderen Mieter dann auch bezahlt und sind in Reih und Glied eingegangen und mit Schulden ausgestiegen. Mit einer mickrigen Haube die gut zahlendes Publikum abschrechte... . Ich habe den Immobilienhändler vor einigen Jahren wieder als Gast getroffen, er hat mir ganz unumwunden bestätigt welches große Geschäft mit der Hauben - Hörigkeit der Köche zu machen ist. Daher gibts auch soviele davon, dass man als guter Wirt ohne Haube weit mehr auffällt als mit.
die Haube war zu beginn sehr mit Ausstattung und Tischdekorationen und großen Namen verbunden. Witzigmann Schüler usw.. Die Hauswirtschaft kam als Letztes.
Und auch jetzt ist es hin und wieder so: Da sieht man ausgebrannte Hauben - Ritter bei den Lokalmieter Rochaden, oder aus glänzenden Illutrierten lächeln, oder auf blödsinnigen Messen den Affen für die Lebensmittelindustrie machen...
Für was frag ich mich immer noch?
kubse, 27.10.11 @ 16:25
@patzig: Deshalb geh ich morgen hin und fress für drei. Mindestens. Backhendlfreie Zone ;)
Versteh den Kommentar von Gusto nicht. Was soll an Piccolos Meinung unqualifiziert sein? Am Land passiert das sicher nicht so selten.
OberkllnerPatzig, 27.10.11 @ 10:36
Verdammte Haube?
Ein mir gut bekannter Fall ist jener, wo sich zwar Koch und Gäste über die Haube freuen und sich bestätigt fühlen (wir haben es immer schon gewusst), jedoch die Gäste nach wie vor zum Schnitzel, Gulasch und Backhuhn greifen. Sie freuen sich zwar über die Möglichkeit, Interessanteres essen zu können, tun es aber in der Regel nicht. Und dann wird aus einem Dry-aged-T-Bone eine Suppe gekocht oder Cevapcici gegrillt - mit sauberem Verlust natürlich.
PICCOLO, 26.10.11 @ 20:32
@gusto
Ich glaube wenn einer dort dabei ist und das so gut bewertet, dann wird er sich dabei wohlfühlen. Wie ernst das genommen wird merkt man am Kunden. Ich kenne einige Betriebe wo die Haube nur den höheren Preis rechtfertigt.
christianp, 26.10.11 @ 01:39
Laien als Tester bei Gault Millau
Auszug aus www.gaultmillau.de :
"Die Gault Millau Tester sind gelernte Feinschmecker. Das sind sie nicht im Sinne eines Lehrberufs, den es auch gar nicht gibt, sondern aus ihrer Erfahrung heraus. Sie müssen, um eine Küche und ein Restaurant kompetent und vorurteilsfrei im Sinne des anspruchsvollen Gastes beurteilen zu können, mindestens tausendmal in unterschiedlichsten Restaurants in Deutschland und anderen kulinarischen Ländern gewesen sein und dabei gleichsam ein Reihenhäuschen verfressen haben."
www.gaultmillau.de/?story93
Gusto, 25.10.11 @ 12:07
Re: Piccolo
wo mit der Haube auch das Preisniveau steig und sich der normale Gast ausgegrenzt fühlt...... Noch viel unqualifizierter gehts wohl nicht.
christianp, 24.10.11 @ 15:09
Gault Millau vertrauenswürdig ?
Kann dies gut verstehen. Einerseits ist ein Restaurantführer wie Gault Millau, der von bezahlten Werbeschaltungen lebt , nicht unabhängig und somit auch nicht vertrauenswürdig.
Andererseits sind Gault Millau - Tester allesamt Laien, während seriöse Restaurantführer wie Guide Michelin auf Qualität setzen und ausschließlich auf Tester mit entsprechender Ausbildung und Berufserfahrung im gastronomischen Bereich setzen.
PICCOLO, 24.10.11 @ 15:06
Gault Millau Handicapped
Das wissen Wenige: Der Nimbus "Haubenkoch" ist nicht nur als Wortkreation ein Sinn - Problem. Es ist auch für den ausgezeichneten Gastronom ein zweischneidiges Schwert, an dem sich so mancher selber schneidet.... Zuerst dient er ja niemals dem Koch, sondern der Immobilie, dann dient er einem Kreis Menschen, denen in Österreich 100 Lokale genügen. Der Rest ist Unterfutter in einem Mantel der niemanden wärmt. Die Haube ist eine Umsatzmaschine deren Reichweite enorm ist (vom Schnittlauch bis zur Klobürste, vom Gotteslachs bis zum Fußabstreifer).
Für ein Stadtgasthaus lasse ich die positive Wirkung gelten, am Land werden das für den täglichen Gebraucht überqualifizierte Gasthäuser, wo mit der Haube auch das Preisniveau steig und sich der normale Gast ausgegrenzt fühlt. Zulketzt macht die Propaganda die der Haubenwirt von sich macht eine Peinlichkeit daraus.
Da ich die Kärntner Gastronomiewelt gut kenne geb ich dem Wirt 100% recht. Dort rennen den Haubenbetrieben die Leute davon, weil ein paar Wirte die Haube derart peinlich ausschlachten, dass man als gediegene Gaststätte mit guter Kundschaft dort auf kenen Fall dabei sein möchte.
Die gute Kundschaft interessiert das "nobel" Geschwafel von altklugen Kellnern überhaupt nicht. Das bier und Der wein müssen zu trinken sein und das Essen die Notdurft befriedigen.
OberkllnerPatzig, 24.10.11 @ 14:23
Ein Wirt wehrt sich gegen GM:
www.diepresse.com/home/leben/ausgehen/702948/Kaerntner-Wirt-wehrt-sich-gegen-Gault-Millau?_vl_backlink=/home/leben/ausgehen/index.do
geilhuber, 21.10.11 @ 19:49
Return of the Forentroll
"Gut nachvollziehbar
Kann dies gut nachvollziehen. Der Umgangston vieler Restauranttester-
Foren entspricht Fußballplatz - Niveau (z.B. Restauranttester.at), ganz zu schweigen von der mangelnden fachlichen Kompetenz der meisten Tester."
Jetzt kann ich auch nachvollziehen, warum unser Forentroll vom Restauranttester.at so still ist in letzter Zeit. Hihi!
christianp, 18.10.11 @ 01:46
Gut nachvollziehbar
Kann dies gut nachvollziehen. Der Umgangston vieler Restauranttester-
Foren entspricht Fußballplatz - Niveau (z.B. Restauranttester.at), ganz zu schweigen von der mangelnden fachlichen Kompetenz der meisten Tester.
MartinWinter, 07.10.11 @ 09:16
Sehr heikel. Ich will auch gewarnt werden, wenn es wo nicht passt. Aber wenn ein Patron partout nicht vorkommen möchte in einem Guide, dann sollte das schon Berücksichtigung finden. Positive Nennungen sind für den dann natürlich schon ausgeschlossen.
docdimi, 06.10.11 @ 20:00
bitte aus speisingnet kein bestellforum machen
ich finde es geradezu essentiell, daß ein solches forum negative kritiken unbeugsam veröffentlicht.
jedem, der meint er sei zu unrecht schlecht bewertet steht offen seine stellungnahme abzugeben.
nicht die postings sondern das zu den postings führende verhalten ist rufschädigend.
epicuria, 01.10.11 @ 10:28
darf's ein bissl einfacher sein?
http://tinyurl.com/3otrbgp
im übrigen bin ich de meinung, dass man ein lokal, das so negativ bewertet wird, durchaus nicht rausnehmen sollte - man erspart damit vielen ähnliche erlebnisse. und wen es nicht stört, den hält ja niemand per verordnung davon ab, sich selbst ein bild zu machen.
MartinWinter, 30.09.11 @ 15:56
Ich finde auch, dass wenn ein Betrieb hier nicht genannt werden will, dass man das respektieren sollte.
William, 23.09.11 @ 13:46
Waldtzeile?
Nachdem es sich bei dem entfernten Lokal - wie ich den weiteren Kommentaren entnehmen kann - offensichtlich um die Waldtzeile in - hier leider nicht nomen est omen - Speising handeln dürfte, bin ich noch mehr entrüstet über das Rausnehmen dieses Lokals, denn online kann ich es nicht mehr finden.
Dabei haben mich gerade die im August noch vorhandenen Kritiken vor einem sicherlich verpatzten Abend bewahrt, denn bei einer Begleiterin mit Hundeallergie konnte das nicht gut gehen. Und wenn ein Wirt so - wie geschildert - mit Kritik umgeht, kann mir sein Lokal auch gestohlen bleiben.
Aber es gibt ja auch noch Google Cache:
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:ZTpXWtgtdI0J:speising.net/essen/detail/waldtzeile_wien/index.php%3Fsc%3D1+Waldtzeile+site:speising.net&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=at
PICCOLO, 22.09.11 @ 13:50
@laurent
Aber in Summe gesehen nützt es nicht. Dazu könnte der Wirt kontern, dass dies ja von seinen "guten" Kunden genau so gewollt wird.
Ich bemängle die Bezirkshauptmannschaft, wenn sie solche Sauereien nicht abstellt, und die Wirteorganisationen, die sich überall um Werbung bemühen, wund wo man ab und zu sehr große Ferkel zu Obmännern macht...
Ein Hund der am Boden seine Muffe leckt und dann eventuell vom Frauerl auf einem Teller ein Stückerl Filet vernaschen darf... dafür kann der Wirt nichts, denn die Gäste fragen zuerst ob Hund erlaubt ist, man sagt ja, und dann kanns passieren, daß so etwas passiert. Oder irgendwer kommt mit einer Dogge.
aber solche Wirtshäuser soll man schleunigst verlassen. Vielleicht auf die Tür einen "Zinken" schnitzen :-) Ein kleiner Kreidekreis würde reichen. Kann sich jeder denken was man von dem Wirt haltet.
OberkllnerPatzig, 21.09.11 @ 09:51
Nichts. Eine detaillierte Kritik wie ich sie mir als Standard wünschte.
laurent, 21.09.11 @ 09:31
Da ich offensichtlich einer der Rufschädiger (von objektiver, professioneller Kritik weit entfernt) bin, erlaube ich mir die geneigte Speising-Community zu fragen was daran nicht objektiv und unprofessionell ist
Von außen ein erfreulicher Anblick. Hübsche Fassade, ein großes, stattliches Haus; erfreulich auch dass ein ausreichend großer Parkplatz vorhanden ist. Beim Betreten des Lokales glaubte ich zuerst einen falschen Eingang gewählt zu haben: Gitterbett, leere Kisten und Schachteln, vier Hunde von denen man mehr (bellend) oder weniger (knurrend ) freundlich begrüßt wird. Wenn man sich dann noch Richtung Toilette verirrt- über zwei am Boden liegenden Hunde steigend- ist man auf der nächsten Baustelle: Vom Motorrad bis Waschmaschine, Unrat und wieder leere Kisten und Schachteln- bizarr. Ein Blick in den Gastgarten (soll einer der 5 schönsten Gastgärten Wiens sein) – eine Baustelle mit Bauschutt, Leerkisten, Dachziegeln.....
Die restlichen Gasträume haben richtiggehend Wirtshausflair mit Originalinventar, wenn auch ein wenig düster und etwas angerammelt wirkend. Tische mit roten Tischtüchern, Besteck mit Papierserviette am Tisch eingestellt. Ein Platz im kurz vor Mittag leeren Lokal war schnell gefunden, das Zwickl- geschmacklich eher lasch mit wenig Kohlensäure- ward rasch gebracht.
Warum man mit 2 Bieren (Schleppe Jubiläumsbier & Villacher Zwickl) immer wieder Eine Top Position im österreichischen Bierguide einnimmt und sogar einmal „Biergarten des Jahres“ war ist nicht ganz nachvollziehbar.
Die Speisenkarte: Ein Zettel mit Rindsuppe mit div. Einlagen ( 3,90), Erdäpfelsuppe (4.40), Tafelspitz (16.90), halbes Backhendl um 11,90. Lachsfilet ( 16,50) diverse Desserts wie Kaffe- Pannacotta, Topfennockerl, Schokomus um 5,90. Also nicht gerade kostengünstig.
Die als Vorspeise verkleinert servierte Portion gerösteten Spanferkelnierndln mit feinkörnigem, lockerem, salzlosen Reis (6,50) waren ganz OK. Wenn auch die dicke Sauce geschmacklich eher an Rindsbratensaft als an das Grundprodukt Niere erinnerte. Auf Grund der Größe der Niere dürfte es sich nicht um ein (Span)ferkerl sondern um eine ausgewachsene Sau gehandelt haben.
Das gebratene Kalbskotlett mit Erdäpfeln und Eierschwammerl (13,50) feinfasrig, mürb, zart rosa gebraten war eines der Kategorie Sehr gut.
Ambiente: Hunde in Lokalen sind nicht jedermanns/fraus Sache. Besonders wenn man während des Essens von diesen belagert wird. Eine Schnauze am Tischrand liegend, ein zweiter Hund legt diese auf meinen Oberschenkel- das muss, das kann ich nicht haben.
Kann man`s, kann ich es empfehlen? Eher nicht, wenngleich es Tradition hat und es bei HundeliebhaberInnen wahrscheinlich beliebt sein wird. Als Restaurant bedingt tauglich.
motorradlberger, 20.09.11 @ 12:37
@"der super mario"
Hat ja auch über die Gourmetkritiker geschimpft..hinterm Rücken, beim Rotflüh wär man ja übern Küchen WE fast pleite gewesen... Dann die Schmiergelder von den lieferanten..fett..In Kitz ähnlich... Der hats ja von den richtigen Leuten gelernt.
Über dem hätts beiu Speising nix schreben brauchen, da wär sofort die anwaltsmeute vom Media Markt gekommen. Das stand im Pachtvertrag.
Klagenfurter, 20.09.11 @ 12:27
Zufällig auf ORF..
Ich muß Herrn Pikkolo beipflichten, hier in Kärnten gehts NUR so... Die Perlen muß man selber finden. Speising ist klasse! Leider zuwenig Kärnten drin....
Zum Mario: Die Ausreden sind phenomenal!
http://salzburg.orf.at/news/stories/2502217/
Klagenfurter, 20.09.11 @ 12:24
PICCOLO, 20.09.11 @ 10:46
Nichts Neues unter der Sonne...
Ich bin vielleicht einer der Wenigen, bilde ich mir Eurer Ansicht vielleicht auch nur ein, der seit 1973 (meine ersten Jahre rechne ich ab) die Gastroszene kritisch beobachtet.
Ich habe daher eine natürlich gewachsene Distanz zu Lob und Tadel in unserer Branche.Ich kenne auch die horrende Kluft zwischen dem Willen der Unternehmer Spitzenküche zu erzeugen und sozial kompetent zu sein!
Es ist für mich Tatsache, dass alle Gourmet Kritik Lob und Tadel übertreibt, denn ohne Übertreibung wird das kein Verkaufsschlager. Gault Millau sah sich am Anfang in Österreich als "Denkmalstürzer"und wurde dann zum Gastro Saurier - Entwickler. Schon damals ließen sich gewisse "Häuser" die dann aber die Kritiker kauften aus dem Buch austragen. Es gab Gerichtsverfahren weil irgendwelchen Promi - Wirten die Kritik nicht passte. Dazumal freute man sich auch aus sozialen Gründen ob dieser Schützenhilfe gegen die im System angewachsenen Gourmetbonzen mit ihren frittenöligen Pseudo austro - franz. "Chateaubriande Cuisines".
Dann kam im Gleichschritt mit Gault Millau die Truppe der Geschmacks Designer und als Konkurrenz zweigte man andere "Führer" ab. Doch diese Kontrastmittel ziehen bis heute nicht. Denn langweiligere Bücher kann man ja gar nicht bekommen. Es ändert sich nichts und die Ko cherei in den Spitzenlokalen ist außerhalb der "Insider Gesellschaft" die ihren Geschmack aus imagebetonenden Gründen darauf augelegt hat
hat, ist schlechter als vor 1970.
Kritik wird jetzt vom "Public relations man" generiert. Ich kenne einen davon der verdient mit diesen Dingen (u.a. Kritiken in Internetplattformen verfassen) ganz gutes Geld.
Was sollen also diese Aussagen auch auf Portalen wie Holiday Check? Der Mann hat eine eigene Sekretärin die Originalrechnungen an das Portal faxt damit das auch bewiesen werden kann...
Ich schreib über die Lokale welche mir gefallen nur Gutes. Das heißt ich locke meine Freund nicht in die Falle, wenns mir gefallen hat. Über die anderen sag ich nichts.
Ich schreib jetzt doch was, da ich hier erst eine Kritik über ein jüngst aufgegebenes Lokal gelesen habe:
Das Lokal wurde von Beginn an gelobt. Das ist schon der erste Fehler von Gault Millau. Grund: Ein Immobilienmogul verspricht dem Neupächter (immer ein Schüler von...) bereits bei Abschluss des Pachtvertrags 2 Hauben. Warum? Nachdenken ist fein. Tatsache war dann, dass Jeder am Kunden vorbei kochte. Mein Urteil dort wäre für den Koch eine Katastrophe. Kalter Suppenteller mit Butternockerln
die nach dem Aussehen und der Konsistenz mindestens eine Woche
im kalten Salzwasser am Buckel hatten, mit Suppe nur halb bedeckt... 4 Löffel Suppe und ein Teller mit 38cm Durchmesser.
Vor einer Woche in Salzburg. Ein ewiger 2 Hauben - Koch mehrfach schon im Konkurs gewesen... Gänseleberkönig, Trüffelkönig in der Gourmetpresse.. Sein Lokal in einer belebten Straße 19.30 ..total leer . Vorspeise ab 15 Euro.. 100 Meter weiter eine Pizzeria.. überfüllt...
Heute in der Zeitung: Wieder ahts eine Haubenkoch erwischt, Konkurs.. Schuld: Gastrokritiker. Tatsächliche Schuld: Kein Können, durch Protektion in den Medien vom ersten Handgriff an hochgelobt, vom Publikum abgelehnt.
Ich könnte das noch um 50 -60 Fälle ergänzen...
Wundert Euch also nicht warum gute Wirte es nicht leiden können wenn irgendwer, den sie durch die Erfahrung welche sie mit Gastrokritiker haben, un- geschaut pauschal ablehnen, weil das zu 99% Unsinn ist was geschrieben wird. Und wer ein Schweinderl ist, will das sowieso nicht im Internet oder ein Jahr lang in einem Buch lesen, der findet auch seine Kunden....
Ich muss auch sagen einer der "blindesten" Kritiker hatte höchstes Ansehen. Das ist wie in der mittelalterlichen katholischen Kirche... wo auch die opportunistischste Sau zum Papst werden konnte...
Es geht ja eigentlich in der Gastronomiekritik auch um NICHTS. Nihilismus ist dann auch so ärgerlich für den ders nicht versteht.
Strasse, 19.09.11 @ 17:06
Ich bin da ganz bei William, zu mindest emotional. Andererseits finde ich, sollte man einen Betrieb, der nicht genannt werden will, auch nicht nennen. Schwierig. Da aber speising ja eine Empfehlungs-Seite ist, macht es schon Sinn, wenn ein Betrieb, der eigentlich nur Watschen bekommt, wieder von der Site verschwindet.
William, 19.09.11 @ 16:05
Nachschlag
Ansonsten kann sich ja auch kein Wirt die Nennung in welchem Medium auch immer verbieten. Das widerspräche doch jeder Pressefreiheit!
William, 19.09.11 @ 16:03
Zensur!
Also das Rausnehmen ganzer Lokale kommt in meinen Augen einer Zensur der einzelnen Kritiken gleich. Da bin ich absolut dagegen! Und sollten Postings unsachlich oder beleidigend sein, spricht wohl nichts dagegen, diese - aber nicht alle anderen - zu entfernen. Auch machen subjektive Berichte von (tw.) nicht so professionellen Kritikern doch gerade den Informationsgehalt von Speising.net aus.
cmling, 18.09.11 @ 16:20
Netter Vorschlag,
habe ich mir auch gedacht, aber: Gerade damit würden ja die Wirte stigmatisiert werden.
braquarius, 18.09.11 @ 14:22
Vorschlag: Alle, die es wünschen, rausnehmen ...
... und eine eigene Rubrik führen mit jenen Lokalen, die auf eigenen Wunsch entfernt wurden.
OberkllnerPatzig, 17.09.11 @ 17:48
... eher nicht.
Mehr eine Perpetuierung des Rufs ...
cmling, 17.09.11 @ 17:27
Rufschädigend?
Wahrscheinlich bedurfte sein Ruf der Schädigung.
SPEISINGRedaktion, 17.09.11 @ 15:50
Wenn ein Wirt bei uns nicht aufscheinen möchte, nehme ich ihn runter. Ich denke, das muss SPEISING.NET respektieren. Es kommt aber nur sehr selten vor.
dschungeltier, 17.09.11 @ 15:39
kritisches löschen kommt nicht in frage
wo kämen wir hin, wenn nur mehr positives stehen bliebe? wonach könnten wir uns noch richten? ich habs damals schon nicht verstanden, als ein bekanntes lokal aus dem mariazellerland mit erfolg seine löschung durchgesetzt hat, weil es aus persönlichen animositäten heraus nicht gemeinsam mit einem anderen lokal genannt werden wollte.
kaufen wir uns dann in zukunft die guten kritiken und klagen wir uns die schlechten vom leibe?
ein patron möge doch bitte kritik auf ihren inhalt überprüfen und veränderungen einleiten. und wenn die hunde eines schl####e, oder wie dieser stadtbekannte komiker heissen mag (ich war noch nie dort, aber jeder hat davon gehört) die gäste anfallen und er das normal findet, dann ist ab einem gewissen zeitpunkt jeder selbst schuld, der noch hingeht. aber die kritik daran unterdrücken kommt nicht in frage.
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Das Weinlog --- 06.05. @ 11:56
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