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Tischgespräche
12.02.07 @ 08:21
Sag mir, wo die Frauen sind
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Köchinnen kochen, aber künsten nicht.
So kurz zusammenfassen möcht ich die Anregungen, die im vorigen Beitrag daherkamen. Auf der Frage nach den Spitzenköchinnen und ob sich die in Schweden verstecken.
Malerinnen, Komponistinnen, Köchinnen: mangelndes Kreativitätsbewusstsein oder weiblicher Lebenszusammenhang? Toben Sie sich aus! Ich geh derweilen arbeiten ....
93 Kommentare | Kommentar abgeben
mazi, 12.02.07 @ 15:13
Dialog
Dem Dialog zwischen 5622 und katiza bin ich mit Spannung gefolgt - ganz genau, alle beide haben das ausgedrückt, was eine interessante Küche ausmacht: auf der einen Seite das Hausmütterliche, Weibliche, auf der anderen Seite das Wettbewersmäßige, Männliche. Ich glaube nicht, dass die Welt eine bessere wäre, wenn nur Frauen kochten - eine andere sicher! - , das Geheimnis liegt ganz einfach im Zusammenspiel, wie überall. Ein Überhang ist ungesund...
5622, 12.02.07 @ 13:37
testosteron
schätzenswertes: ja! liebenswertes leider nicht. aber dafür haben wir ja die herdheimchen (weibliche und männliche)
katiza, 12.02.07 @ 12:25
Jaja
das Testosteron - haben wir Weibchen ja auch ein wenig davon und als Gewürz in der "guten Küche" möchte ich es nicht ganz missen, denn der kulinarische (und nicht nur der) Schwanzvergleich hat schon das eine oder andere Schätzenswerte hervorgebracht.....
5622, 12.02.07 @ 12:04
frauen an den herd!!!
na ja: des volkes mund in toute autriche halt, so ähnlich wie dieser blöde auf holztafeln gemalte pongauer spruch aus bayern: "herr erhalte meine gesundheit und die arbeitskraft meiner frau" - ist aber sich alles nur lustig gemeint ;-))
es ist übrigens total schade, dass kinder so wichtig sind. denn wenn frauen gewerbsmäßig sämtliche restaurantküchen übernehmen würden, dann wäre die welt sicher ein schönerer ort. ich kenn die maier ja ganz gut, die elisabeth grabmer aus grieskirchen auch, oder die eitzinger maria die jetzt in zell am see umrührt. das sind allesamt feine damen, die auch einen freundlichen, fast schon mütterlichen umgangston in der küche pflegen und sich in jeder hinsicht rührend um ihre gäste kümmern. die wollen nicht angeben, die wollen, dass sich ihr team genauso wohl fühlt, wie ihre gäste.
männerorientierte küche hat immer etwas brutales, verlogenes, künstliches, wettbewerbsmäßiges. da gibt es einen dt. journalisten (ich glaub er heißt wolfgang abel - piccolo kennt den besser): der hat die männerküche mal als "kulinarischen schwanzvergleich" beschreiben. ich glaub das triffts recht gut. während frauen in der küche höchstens einen wettkampf kennen: die wollen nur, dass sich ihre gäste wohl fühlen - an dieser einstellung könnte die gastronomie wieder genesen - aber leider werden die testosterongesteuerten zirkusclowns auch noch die nächsten 20 jahre dominieren - die gourmetführer zeigen ihnen ja auch nur diesen weg...
katiza, 12.02.07 @ 10:12
Köchinnen und Dichterinnen
Frau Maier war ja eine Haubenmässig Spätberufene ..trotz früherer Kochlehre. Es kommt, glaube ich, ja auch dazu, dass man - wenn es um Spitzenküche geht - bedenken muss, dass junge FRauen, die Kinder wollen, genau zu dem Zeitpunkt aus diesem Job aussteigen (müssen), zu dem ihre männlichen Kollegen Karriere machen. Die Arbeit in einer Haubenküche lässt sich nur schwer mit Kinderbetreuung (wie sie in Österreich angeboten wird) vereinbaren. In der Gastronomie ist es - außer frau ist Chefin a la Maier, Bacher etc. - sehr schwer, Beruf und Familie zu vereinbaren. Dichterinnen und Komponistinnene haben es ja diesbezüglich leichter ;-) - zumindest heutzutage.
Und überhaupt von welchem Volksmund sprichst du, lieber 5622?
--- 04.09.18 @ 20:56
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--- 09.10.17 @ 20:27
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--- 18.04.17 @ 12:49
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--- 13.10.16 @ 13:42
Rauf die Preise! / Meidlinger12: Beisl - z.b. das Quell kann noch immer das große Gulasch um 6,90 anbieten. Muß aber... [mehr]
Peter Gnaiger's Sternen-Logbuch --- 04.08.07 @ 20:16
Tischgespräche --- 11.05.07 @ 11:48
Das Gastlog --- 04.09.06 @ 16:45
Das Weinlog --- 16.04. @ 10:11
Christoph Wagner's Weblog --- 04.02.06 @ 13:33