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Das Weinlog
24.12.04 @ 15:46
Wei(h)n achten
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Wir TraubingerInnen achten den Wein das ganze Jahr über, aber es lässt sich nicht vermeiden, dass wir wie andere Erdenbürger auch zu den Festtagen mit erhöhter Achtsamkeit an die Wahl der richtigen Flasche herangehen: was trinke ich im trauten Familienkreis mit Kindern und Großmutter ? (Morillon Pfarrweingarten 01 vom Sattlerhof zum eingelegten Kaninchen, oder aber Chardonnay Reserve Ried Ladner vom Jurtschitsch), was bei der Freundesfeier zu mallorquinischem Rind? (erst eine Garnacha Blanca 03 aus D.O. Terra Alta, dann wohl einen Bertl Gmeiner aus Purbach – ob Blaufränkisch Antiquum oder gar den Pinot, ist noch nicht klar) – denn einerseits will man niemanden überanstrengen, andererseits selbst große Freude dabei haben!
Große Freude mit unserer Weinachtsamkeit nicht nur zur Weihnacht wünsche ich aber all den eifrigen traubing/speising-members mit herzlichem Dank fürs tatkräftige Posten – das Neue Jahr wird mit ungebrochenem Elan angegangen!
23 Kommentare | Kommentar abgeben
-ad-, 26.12.04 @ 13:05
Traubinger Männer
Dass in einem Weinforum mehrsteils die Männer das Sagen haben (war das große I zuwenig Trennung zwischen den Geschlechtern?), liegt wohl kaum an der mangelnden Achtung vor Wein auf weiblicher Seite, sondern eher am Hang zum Vorlauten (eleganter: weniger Angst vorm Exponiertsein) auf der männlichen, das ist auf traubing nicht anders als sonstwo.
Dass auch mir noch kein Wein weggelaufen ist, wie leichtfüßig er auch gewesen sein mag, liegt an meiner Geduld und Liebe - eher müsst ich mich manchmal mit Grausen abwenden, bliebe nicht immer noch ein Rest an Mitgefühl für die malträtierte Kreatur bestehen!
andreasbigler, 26.12.04 @ 12:26
Ist Absicht!
Und bevor jetzt wieder ein Schlauberger kommt und meint, der Bigler kann nicht einmal richtig schreiben, dem sei gesagt, #Weinachten# und das ohne Anführungszeichen, war absichtlich, sonstige Fehler eher nicht!
andreasbigler, 26.12.04 @ 12:20
Achtung, achten ......
@ Wir TraubingerInnen achten den Wein das ganze Jahr über .....
Liebe Angelika!
Ich muss schon sehr bitten, auch ich als Mann und daher Trauninger(!) achte Wein zu jeder Jahreszeit (heißt aber nicht dass ich saufe), wahrscheinlich sogar mehr als das edle Geschlecht der Frauen - und das müssen Sie mir sogar glauben, denn Wein ist mir noch keiner davon gelaufen und es hat mich auch noch keiner vor die Tür gesetzt.
Blöde Meldung meinerseits muss sein, denn es ist ja nicht nur Weinachten, sondern auch Fasching!
noapino, 25.12.04 @ 19:19
cajoler - kascholieren
Dank der Anregung von -ad- glaube ich den Ursprung im Französischen ausfindig gemacht zu haben:
cajoler: herzen, liebkosen, schmeicheln, umschmeicheln, verhätscheln
scheint es gut zu treffen. Und wenn ich das so sagen darf, könnte der Wechsel unseres BM von kascholieren zu kaschalieren das Phänomen der Hyperkorrektur zeigen ;-)
Auch Ludwig Ganghofer schreibt in einer wüsten Szene mit rasenden Wildsauen davon:
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Aurore de Neuenstein lag mit ausgespreizten Armen im Schnee und zeterte ununterbrochen die beiden Worte: "Mon Dieu! Mon Dieu! Mon Dieu!" - in einem wesentlich anderen Ton, als Damen zu kichern pflegen, wenn sie charmant kascholiert werden.
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(Das große Jagen)
In diesem Sinne und auch in anderem wünsche ich jede Menge Cajolement.
-ad-, 25.12.04 @ 18:11
cachalée ;-))
Ich fühle mich von den Kommentaren meine Coautoren außereordentlich eingestreichelt, neuerdings also kaschaliert; die Muße für einen Eintrag war dem Milchkalb zu danken, das vier Stunden bei 80 Grad im Rohr verbrachte und mit einer feinen Marsalasauce, mit süßem Petersilwurzelpüree, mit Erdäpfelpüree Version schlicht und ziemlich geilen süß-sauer-Karotten nach einer wohlgelungenen Kaninchenvorspeise auch noch zum Morillon passte.
In Erwartung eines kongenialeren Mittrinkers nach den Feiertagen schiele ich einstweilen neidvoll auf eure Getränkewahl und genieße Stille Tage a Maison.
Santé!
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