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SPEISING Open
14.05.08 @ 15:35
Fahr nicht fort, sauf im Ort!
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Erzähl ich unlängst dem Widerspruch von einer gefälligen Landpartie in die Bucklige Welt, fällt diesem doch tatsächlich nichts anderes ein, als der im Titel genannte Pickel- und Pustelreim.
Ist da was dran? Sollten wir Zeozwei, Zeit und Nerven sparen und im "Home Range" verweilen? Reicht dort das kulinarische Angebot? Braucht es noch rhetorische Fragen zur Einleitung ...?
Der Begriff Home Range kommt aus der Zoologie und beschreibt das Areal, in dem wir uns zur Befriedigung unserer Grundbedürfnisse bewegen. Bei mir wäre das in etwa die Gegend um den Elterleinplatz (im engeren Sinn, ohne Arbeitsplatz dazuzunehmen) in Hernals. Ich habe dort meine fine selection of assorted Wirt´n: Die Katze, das Bodulo, den Herkner, das Löwenherz, den Yppenplatz mit Noi und La Salvia, den Blunzenstricker, den Gelbmann, den Herrgottaussta und jede Menge Tschocherln. Was fehlt, ist eine nette Bar für den Absacker - das Martin´s hat sich leider nicht lange gehalten, das Jetzt konnte sich bei uns nicht wirklich etablieren.
Wie sieht es in Eurem Home Range aus? Das Tier hat seinen Dschungel rund um den Karmelitermarkt schon gut beschrieben, doch bin ich überzeugt, dass auch die meisten von uns ausgetretene Pfade in ihrem jeweiligen Viertel beschreiten. Wie hoch muss die Wirt´n-Dichte sein, um von Lebensqualität a la Widerspruch reden zu können?
9 Kommentare | Kommentar abgeben
sonjaaa, 19.05.08 @ 16:14
back from babypause
Wien is(s)t offensichtlich total ANTIMICHELIN
Wir sollten einen Guide - Hatscher rausgeben oder so - sehr klimafreundlich diese homeranges.
Witzig auch, dass die Stammbeiselunterschiede doch relativ deutlich sind. Man sauft sich halt ein in seine Reviere und freut sich dann, wenn s Bier schon automatisch kommt und man trotz graeulicher Schlaefen vom Herrn Ober gedutzt wird - oder sind das einfach Altersfreuden ???
Das Stammbeisel ist die beste Pension.
-ad-, 19.05.08 @ 09:28
Revierwechsel
Zur Befriedigung meiner Grundbedürnisse müsst ich, tät ich's nicht aus beruflichen Gründen, mich absichtsvoll aus dem Home Range wegbewegen, weil es da, in Fuß- wie Radweite, schon sehr trist aussieht. Aber mit den täglichen Bahnkilometern im Gepäck lässt sich's zumindest für die seltenen freien Minuten gut durchkommen: Frühstück im Bazar, Mittagsimbiss beim Kölbl oder vom Indigo gleich über der Brücke geholt, Feierabendachtel im Fridrich. Potential des Platzes am Platzl: plusplus.
Grobschmecker, 18.05.08 @ 22:18
Bud/Bud ist hervorragend
Das Gemischte ist ein Traum, am besten gerahmt von einer Kuttelflecksuppe zuvor, und einige Gemischte später von einer Futtelklecksuppe danach - damit das Magerl schön eingerenkt bleibt.
andreasbigler, 18.05.08 @ 16:58
na gut ....
.... dann bleib ich ganz einfach im Schweizerhaus, Bud/Bud gemischt!
katiza, 16.05.08 @ 17:57
Mein Revier hat viel zu bieten:
den Uni-Campus im alten AKH, wo das Bier jetzt im Sommer besonders gut schmeckt, am Holzkohlengrill die Würsteln brutzeln und der Eiskaffee nach mehr schmeckt.
Halal - den ägyptischen Kebap-Mann meines vertrauens, der es nicht mag, wenn man zu Schawerma Döner sagt.
IEGA - den nahe gelgenen Korea-Japaner, wo ein lächelnde Frau des öften die Sushi zubereitet, man Bulgogi am Tisch fertigen kann und die junge Kellnerin mit dem pakistanischen Zeitungsverkäufer flirtet.
L'Osteria del Salento, Tholl Thai, Pars, Curry Insel, Gu oder die böhmische Kuchel, wenns exotisch sein soll, das Schnattl, die goldene Kugel oder der Reznicek, wenn Bodenständiges gefragt ist, den Eissalon Berto zum Naschen, das Hummel zum Leut ausstallieren, das G-Punkt aus Nostlagiegründen und zum Yppenmarkt ist es auch nicht weit zu Fuß...
Wow und draußen ist es Sommer! Ich liebe diese Stadt!
--- 04.09.18 @ 20:56
Über eine Monokultur aus Klonen künstlich geschaffener Lebewesen – über den Weinbau / PICCOLO: Aus einem alten "Spiegel" Artikel 30.10.1978 - Deutsche Winzer ziehen der Biene wegen den Zorn des Waldgängers Wellenstein auf... [mehr]
--- 04.11.17 @ 09:30
Über würdige, reife Weine / schischi: Mein persönliches Highlight - Uns hatte einmal ein Winzer, das muss so um 2010 gewesen sein, einen Weißwein... [mehr]
--- 09.10.17 @ 20:27
Was Chemtrail-Glaube und Biodynamischer Weinbau eint / OberkllnerPatzig: Feuer - Was man womöglich noch hinzufügen kann ist, dass manche Winzer, die sich rühmen,... [mehr]
--- 18.04.17 @ 12:49
Rauf die Preise! / PICCOLO: Schnell kommt man ans Bildermalen... - Doch schwer an Leute die es bezahlen. So salopp sagen, die Preise sollen rauf,... [mehr]
--- 13.10.16 @ 13:42
Rauf die Preise! / Meidlinger12: Beisl - z.b. das Quell kann noch immer das große Gulasch um 6,90 anbieten. Muß aber... [mehr]
Peter Gnaiger's Sternen-Logbuch --- 04.08.07 @ 20:16
Tischgespräche --- 11.05.07 @ 11:48
Das Gastlog --- 04.09.06 @ 16:45
Das Weinlog --- 06.05. @ 11:56
Christoph Wagner's Weblog --- 04.02.06 @ 13:33