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Tischgespräche

16.02.07 @ 23:55

Zwischenruf: speisinger heben die Männerquote der SN

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Während ich versucht hab, nach einem wunderbaren Boulez-Bartok-Bruckner-Konzert im Musikverein noch schnell mit der Limousine bei der Oper vorzufahren, ging's ja in der speising-Loge schon recht heiß her! Danke für so viel Diskussionskultur!

Dies hier ist nur ein eingeschobener Zwischenruf: wie aus sicherer Quelle verlautbart, heben in der Wochenendausgabe der Salzburger Nachrichten zwei Speising-Männer die offenbar niedrige Männerquote - hoffentlich stressfrei!

87 Kommentare | Kommentar abgeben

kubse, 19.02.07 @ 00:35

Es fehlen ihm
ab und zu ein paar Köche mehr, denk ich. Schlaft der profiler schon?

dfw, 19.02.07 @ 00:10

Kontrapunkt
Dass die SN ein ausgezeichnetes Blatt ist, ist unbestritten; nicht umsonst liegt sie bei allen Meinungsbildnern auf. Dass die Blattlinie oft eine Gratwanderung ist, liegt in der Natur der Sache.
Der Artikel ist genial geschrieben, eine journalistische Meisterleistung. Der Mut Gnaigers besteht in meiner Druckausgabe aus 11 Zeilen. Und die sitzen. Das ist nicht nur Kontrapunkt, sondern Konfrontation.

Was heißt jetzt konkret: "Mir fehlen aber ab und zu ein paar..." ???

Wie kann gute Küche noch greifbarer gemacht werden - und was können naive Speisinger wie ich dazu beitragen ?

kubse, 19.02.07 @ 00:04

Kann ich nachfühlen,
Mazi, auch ich komm mir jedesmal vor, als wär ich grad beim Lieblingsopa aufm Schoß gsessn.

Aber Achtung, ich mach mir bald Sorgen, dass wir zu lieb sind, der Meister Piccolo mag's nämlich ganz gern auch ein wenig kontrovers. Und da ich hinter den Kulissen gehört hab, dass Speising zur "Kuschelecke für liebesbedürftige Gourmetkatzen" verkommen könnte, ermahne ich die Teilnehmer zu etwas mehr Kampfgeist - Schluss mit der Political Correctness, sonst gibt's noch für uns alle eine aufn Deckel!
Hedonistische Anarchisten und Radikalindivdualisten, versammelt euch wieder!
Diese Harmonie muss ein Ende haben!

Aber dann hör ich auch auf.
Gute Nacht,

mazi, 18.02.07 @ 23:45

Oberfläche
Unglaublich, jedesmal nach dem Lesen eines piccolo-postings sitze ich davor und habe das Gefühl, nur oberflächliches Gewäsch von mir zu geben (obwohl ich das nicht hoffe zu sein!).
Glitter und Gloria haben in der Gastrowelt natürlich einen Platz, aber ich glaube, einen zu großen. Wenn es Köche gibt, die sich wieder besinnen auf das, was Genuss statt Abzocke ist, dann kann Glitter wieder zu dem werden, was es vielleicht einmal war: die Besonderheit, die nicht Flitter braucht, sondern von Innen her glänzt und auf geheimnisvolle Weise die Eingeweide samt Seele erfreut... Zum Beispiel, wie jüngst erlebt, die Kochkunst des Günther Szigeti in der schwarzen Katze. Ein Feuerwerk in Paris am 14.Juillet ist ein Teelicht dagegen...

PICCOLO, 18.02.07 @ 23:11

Liebe Speisinger!
Die SN als Zeitung ist ja selbst schon etwas sehr Besonderes. Wenige Blätter gibt es noch in Europa, welche in einem so kleinen Raum den sie betreuen ihre Unabhängigkeit bewahrt haben. Das ist auch bei den Beiträgen über die Lebenskunst etwas seltenes, weil der Zeitungsmacher einfach diese Gratwanderung zwischen den Macht- und Gewalthabern der Esskultur und den weniger glücklichen Habennichtsen, die sich am Saum der großen Macher festhaltend durch die Lebenswelten fretten, richtig erwischen muß. Wir gastronomisch - Aussermoralischen stehen auch unseren Mann. Die Summe unserer Erfahrung ist für jeden frei zu nehmen. Wir geben gerne und wissen wer schnell gibt gibt doppelt. Das merke ich auch bei jedem Beitrag der hier in Speising von Seiten eines Kochs kommt. Mir fehlen aber doch ab und zu ein paar...

Den Mut von Herrn Peter Gnaiger, eben hier im Glanz und Flitterzirkus Salzburg so einen Kontrapunkt zur Mainstream Gastroszene zu setzen, bewegt jetzt auch unser Wirte - Fußvolk. Gute Küche ist wieder für jeden Wirt greifbar. Die Zeitung macht Mut das Einfache zu wählen und sieht man kann es noch und wieder.

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