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Tischgespräche

16.02.07 @ 23:55

Zwischenruf: speisinger heben die Männerquote der SN

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Während ich versucht hab, nach einem wunderbaren Boulez-Bartok-Bruckner-Konzert im Musikverein noch schnell mit der Limousine bei der Oper vorzufahren, ging's ja in der speising-Loge schon recht heiß her! Danke für so viel Diskussionskultur!

Dies hier ist nur ein eingeschobener Zwischenruf: wie aus sicherer Quelle verlautbart, heben in der Wochenendausgabe der Salzburger Nachrichten zwei Speising-Männer die offenbar niedrige Männerquote - hoffentlich stressfrei!

87 Kommentare | Kommentar abgeben

5622, 19.02.07 @ 15:09

profiler
das ist ein schönes kompliment für die speising-gemeinde. und nachdem ich ziemlich sicher bin, dass piccolo nicht mit dem küchenmesser neben all den usern sitzt, um sie zum lob seiner gedankengänge zu drängen, ist es vor allem auch eins für piccolo.

mich freut es, dass jemand über einem längeren zeitraum "unbiegbar" bleiben kann und seine überzeugungen (zugegeben manchmal etwas scharf) auch gegen den herrschenden zeitgeist formuliert. so was halten nicht viele durch.

jetzt ist der trend ohnehin ein anderer. ihr seht es ja im werbe-tv. wenn schon konzerne wie billa mit dem "hausverstand" bezüglich regionaler produkte in die offensive gehen, dann betrachte ich piccolo als einsamen rufer der vergangenen jahre. vielleicht hält er auch deshalb seine kämpferische ader mehr im zaum als früher. wer piccolo kennt, der weiß, das er nie mit der masse der wölfe heulen wollte. eher schon sehe ich ihn geistigen auge vor mir, wie er sanft seine harfe zupft, in seinen alten büchern blättert und die locken seiner wunderbaren frau krault (okay: stimmt - eine hand zu viel. er wechselt eben ab) und sich denkt: "es ist chön, etwas bewegt zu haben". mehr piccolos würden unserer gesellschaft gut tun. weil sie den leuten nicht sagen, was die hören wollen - sondern was ihnen not tut.

apropos: "hausverstand" - wie findet ihr die kampagne eigentlich? glaubt ihr, dass die sich durchsetzt oder dass sie bald wieder flöten geht?
oder hamma das thema schon gehabt? wir sind ja wirklich speedig unterwegs in den letzten wochen (wobei ich sicher bin, dass wir das unserer herzerfrischenden mazi zu verdanken haben).

mazi, 19.02.07 @ 13:47

Danke, ...
... lieber dfw:-) Ich kann eh nicht anders, ich schreib immer wortgewaltig (Verzeihung an alle, die Komprimierteres schätzen!). Und ich finde es einfach genial, dass es möglich ist, so viele verschiedene User zu interessieren, selbst, wenn sie "nur" lesen. 2000 Zugriffe pro Tag, wie ich gehört habe, sind kein Lapperl.

Und wenn wir weiter so respektvoll mit der Meinung anderer umgehen, werden es noch bald mehr sein, die sich zum Speisinger Tisch setzen und am Gespräch beteiligen. Seien es Rühr-mich-nicht-ans oder Ich-hab-Euch-alle-liebs;-) (was man mit der deutschen Sprache alles anstellen kann...).

dfw, 19.02.07 @ 13:21

noli me tangere
höre ich den piccolo sagen.

Oder." Gehts mir alle aus der Sonne"

Oder vielleicht:"Was kümmert mich der Blödsinn, den ich gestern verzapft habe" (sehr frei nach Adenauer).

Und die mazi soll so weiterschreiben, wie bisher, erfrischend, wohltuend, feminin, ... und doch manchmal sehr wortgewaltig;

.. wünsch ich mit halt. Darf ich doch, oder?

profiler, 19.02.07 @ 11:52

profiler schläft nicht.....
er hat im augenblick bloss, sagen wir, ein bischen viel arbeit (10 -12 stunden am tag) sonst auch noch andere interessen und nicht immer ernsthafte musse und motivation sinnvoll stellung zu nehmen.

doch eines möcht ich bei dieser gelegenheit einmal festhalten, und zwar folgendes: ich schreibe und lese in diesem blog seit etwa zwei jahren. lesen regelmässig, schreiben unregelmässig..... wie auch immer.
in dieser zeit ist doch eine wirklich, für mich bemerkenswerte veränderung vor sich gegangen. piccolo vulgo apicius, einst viel geschmähter underdog und buhmann in einer person, immer am grat des rausschmisses entlangwandelnd, allzeit unter dem motto agierend "nur keinen streit vermeiden" erfuhr die metamorphose hin zum von allen seiten gelobten und verehrten "fastphilosophen". begründet vermutlich in der tatsache, dass die früheren "superuser" (© angelika deutsch) dieses blogs, sich mit aufs lesen beschränken oder abgewandert sind. um den von mir so sehr verachteten herrn mölzer zu zitieren, es hat eine gewisse umvolkung statt gefunden ;-) jeder der mich kennt weiss, wie ichs meine und ich verzichte auf eine nähere erklärung.

ziemlich überraschend für mich auch das tempo das dieser blog erreicht hat, die frequenz der postings ist derart schnell geworden, dass wie in meinem fall eine einwöchige absenz vom pc, eine völlige durchblicklosigkeit zur folge hat.
bitte mich richtig zu verstehen.... ich nehme das alles sehr wohlwollend zur kenntnis, denn meine, vor einiger zeit geäusserte, befürchtung bezüglich eines nahen ende dieses blogs löste sich gottlob in rauch auf. in diesem sinne... gratulation an alle seiten und weiter so.




gruss

mazi, 19.02.07 @ 09:29

Kuschelecke
Auch wenn gemunkelkt wird, die Speisinger "verkämen" zu einer Kuschelecke - was ist oder wäre schlecht daran? Ich persönlich schätze es sehr, ernste Themen wie die Qualität von Wirtshäusern, die falsche Glitter-Flitter-Abzocke und Ähnliches mit Ironie, Humor und sprachlich spielerisch abhandeln zu können und auch so zu lesen. Dass ein piccolo mitschreibt und - nicht ohne Ironie - sprachlich genial, dennoch aber mit einem gerüttel Maß an Ätze, weckt auf, belebt, ist ein notwendiges Korrektiv.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass ein mit "Kuschelkurs" gefahrener Blog (ich verwende absichtlich die Anführungszeichen, da ich dieses Wort nicht verfwenden würde, wenn ein von Respekt getragener, witziger Diskurs stattfindet und man so geneigter ist, auch gegensätzliche Meinungen zu vertreten - in der "realen" Welt ist man doch ohnehin oft genug Opfer von Beschüssen, wenn man seine Meinung frei und offen vorträgt - das war schon Thema, in Lob der Subjektivität) genau das hervorbringen kann, was eine gute site soll: Offenheit im Umgang miteinander - und nicht bitterernst geführte Diskussionen.

Wer über sich selbst lachen kann, nimmt sich selbst nicht zu wichtig, sondern kann auch andere Meinungen stehen lassen. Und dann haben wir die Pluralität, die nötig ist, um etwas zu bewegen.

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