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Tischgespräche
21.02.07 @ 17:57
Wasser statt Wein
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Besser könnts heute, am Aschermittwoch, nicht passen: die Verwandlung des täglichen Gläschens Wein ins tägliche Glas Wasser. Besser noch: in Literkrüge Wasser. Zur Zeit fließt es bei uns noch in Strömen, ist zudem meist guter Qualität und erschwinglich, aber globaler betrachtet bleibts eine Kostbarkeit. Doch als wäre es nicht genug, dass wir sauberes Wasser aus unseren Hähnen rinnen haben, muss es noch mit allerlei Zusätzen und Behandlungen in Idealzustände versetzt werden, um definitiv wirkungsvoll zu sein. Die Laufmeter, die in den Supermärkten für Wasser eingerichtet sind, haben sich vervielfacht, aber auch daheim müssen schon ein paar besondere Steine in den Wasserkrug – damit das Trinken leichter fällt?
Wie halten Sies mit dem Wasser? Welche Erschütterungen Heavy Metal-Beschallung jedenfalls bewirkt, kann auf den Seiten von Dr. Masaru Emoto (http://www.hado-life-europe.com/ ) ganz gut nachvollzogen werden. Ach und blöd, dass ich im Meinl am Graben letzte Woche nicht aufmerksamer war: da stand so eine sündteuere Designerflasche mit Wasser im Regal – was kann das mehr als z.B. das Matreier Quellwasser, das im Hotel Rauter dort angeboten wird?
62 Kommentare | Kommentar abgeben
kubse, 22.02.07 @ 00:02
Weltweit
Was mich wirklich wundert, wenn ich so in der Welt herumgeschickt werd, ist die völlige Absenz guten Trinkwassers, sobald ich Wien verlasse.
Ich rede da gar nicht von Städten wie Peking oder London oder Los Angeles, sondern kleinen Orten in z.B. Japan, umegeben von Hochgebirge (Morioka-District), oder Kanada, direkt an der Seenplatte, oder den Vereinigten Staaten mit ihren unglaublichen natürlichen Ressourcen. Hochtechnisierte Staaten, die es scheinbar nicht schaffen, auch nur kleine Städte in unmittelbarer Nachbarschaft von Nationalparks u.ä. mit feinem Leitungswasser zu versorgen. Alles verchlort, hart, übelkeitserregend. Aus der Dusche kommt eine Brühe, die dermaßen stinkt, dass man glaubt an einem Schlammloch in der Wüste zu sitzen. Wie gesagt, Naturreservate vor der Haustür. Ich kapier es einfach nicht. Aber wahrscheinlich gehört das in ein ganz anderes Forum...
Aber da fällt mir ein, dass auch beispielsweise in Salzburg Stadt das Wasser nicht annähernd Wiener Qualität hat. Muss das sein? Totes Gebirge, Untersbergmassiv, Steinernes Meer, und nirgends gibts wirklich frisch schmeckendes Wasser???
Insofern hat der Franz Josef doch nicht nur mit seinen Soldaten gespielt. Schau ma, wie lang wir das Wasser noch kriegen...
PS Lieber Tom, an der Wand des Café Drechsler steht immer noch Fritattensuppe. Und es schaut wirklich cool aus.
-ad-, 21.02.07 @ 23:52
aha
@norbad: wär alles ganz einfach - wenns bei dem Foto um den Buchinger ginge. Tut es aber nicht ;-)
Und im Grunde passt das Bild zur Wasserdiskussion: schaut aus wie eine Römerquelle-Werbung. Die hatten doch immer den flotten Dreier. Ich weiß gar nicht, ob das jetzt noch gilt - mit den neuen Breitöffnungsflaschen.
norbad, 21.02.07 @ 23:10
Foto
Biite nehmt doch das Foto vom Buchinger mal weg , ich kann es (ihm)
nicht mehr sehen
Danke
PICCOLO, 21.02.07 @ 20:41
Röhrenwasser...
..wird mit vielen oft auch etwas fragwürdigen Methoden "belebt". Ich habe seit 1989 eine Grander Anlage im Keller. Das Grander Phänomen kann ich bestätigen. Vermarktetes Wasser wird sicher sehr fein sein. Jeder wie er kann. Ich trinke viel Wasser, ab und zu gerne ziemlich warm so um die 30 Grad. Was man sich kaunm zu bestellen getraut.
Auf Wasserwünsche ist die Gastronomie noch immer nicht richtig eingestellt. So werden Mineralwasser immer zu kalt serviert, da könnte man sich viel Energie sparen.
Wann macht Tom - der Water - Tom - ein Wasser - Ausschank - Seminar?
So ist vielerorts wirklich nur Röhrenwasser im Glas. Besonders das aus den PET Flaschen..
mazi, 21.02.07 @ 19:53
Das beste Wasser,...
... das ich je getrunken habe, war vom Steyr Ursprung. Gleich am Ende des Stodertals, vorbei am Gasthaus, das diese unglaublich mächtigen, saftigen Ribiseltascherl (und Hirschprodukte) fabriziert, führt ein Weg zum Quellenanfang. Ziemlich speziell dort, das Flüsschen entspringt einfach so aus dem Geröll, und das ausgesprochen breit! Man steht dann also mitten im Quell, schöpft mit der Hand (was besonders gut schmeckt!) und füllt Flaschen ab.
Und jetzt beginnt das Vergnügen - dieses Wasser ist unvergleichlich weich, streichelmild, dennoch interessant im Geschmack, hat bestimmt alles, was man anderen Wässerchen zusetzen muss, schon drin und ist... nicht käuflich. Und wahrscheinlich ist genau das das Wunderbare dran.
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