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Tischgespräche

21.02.07 @ 17:57

Wasser statt Wein

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Besser könnt’s heute, am Aschermittwoch, nicht passen: die Verwandlung des täglichen Gläschens Wein ins tägliche Glas Wasser. Besser noch: in Literkrüge Wasser. Zur Zeit fließt es bei uns noch in Strömen, ist zudem meist guter Qualität und erschwinglich, aber globaler betrachtet bleibt’s eine Kostbarkeit. Doch als wäre es nicht genug, dass wir sauberes Wasser aus unseren Hähnen rinnen haben, muss es noch mit allerlei Zusätzen und Behandlungen in Idealzustände versetzt werden, um definitiv wirkungsvoll zu sein. Die Laufmeter, die in den Supermärkten für Wasser eingerichtet sind, haben sich vervielfacht, aber auch daheim müssen schon ein paar besondere Steine in den Wasserkrug – damit das Trinken leichter fällt?

Wie halten Sie’s mit dem Wasser? Welche Erschütterungen Heavy Metal-Beschallung jedenfalls bewirkt, kann auf den Seiten von Dr. Masaru Emoto (http://www.hado-life-europe.com/ ) ganz gut nachvollzogen werden. Ach und blöd, dass ich im Meinl am Graben letzte Woche nicht aufmerksamer war: da stand so eine sündteuere Designerflasche mit Wasser im Regal – was kann das mehr als z.B. das Matreier Quellwasser, das im Hotel Rauter dort angeboten wird?

62 Kommentare | Kommentar abgeben

TomCool, 27.02.07 @ 13:17

Wasser
scheint ja bei uns nicht sooooo das Thema zu sein.

:-D

piccolina, 26.02.07 @ 11:37

Wunderwässerchen
5622 spricht mir aus der Seele! Der "Römer-Tsunami" - ein Wahnsinn und die Leute kaufen es wie blöd. Die Hersteller solcher "Wunderwässerchen" werden reich und lachen sich wahrscheinlich kaputt über die Leichtgläubigkeit der Leute.
Leider funktioniert dieser "Trick" auch umgekehrt! Mit suggerierten "Schadstoffen" in der Nahrung kann man die Menschheit in den Wahnsinn treiben. Da hilft nur Fatalismus oder piccolos "Vorbereitungskurs" - Achtung Müll... -
Wir alle haben schon Blei, Cäsium geschluckt und fast die gesamte Chemie durchgekostet und sind noch am Leben, ebenso sind die Leute noch nicht krank, die sich flüssig "emotionalisieren" lassen. H zwei O macht einfach froh - Prost!

mazi, 26.02.07 @ 09:57

Dehydrierung
Das kommt wahrscheinlich daher, dass man das, was man in Überfülle hat, nicht mehr schätzt.
Ist man am Berg, sind die Trinkvorräte aus, dann will man nicht unbedingt ein blaues Wässerchen mit "Läusen"", also Kohlensäure, das einen das Gehirn rausfetzt und die Zunge aufreibt, sondern frisches, klares Quellwasser, das einen erfrischt wie sonst nichts.
Im Büro weiß man das plötzlich nicht mehr und schraubt den Mineralwasserverschluss auf. Wenn überhaupt. Eher noch drückt man die Kaffeetaste... und dehydriert lustig vor sich hin.

dfw, 26.02.07 @ 00:45

Wassertropfenfolter
ist chinesisch.

Ist eh wurscht, nach tausenden Tropfen bist wahnsinnig; ob russisch oder chinesisch.

Österreich hat in der EU das beste Wasser. In Wien das beste Leitungswasser.
Österreich hat nach Italien den zweithöchsten Prokopfverbrauch an Mineralwasser.

Das ist nicht mehr paradox, das ist schon.....

motorradlberger, 26.02.07 @ 00:37

Auf dass ich mich einmische..
..das erst komische Wasser war das im blauen Flascherl. ich kannte dazumal den Vertreter, nur fürs blaue Flascherl berappt man ein stattliches Sümmchen.
Da versteh ich nicht wenn ein Wirt für einen Krufg Wasser nicht mindestens 2 euro verlangen darf. Denn im blauen Flascherl war das Wasser oft ein halbes Jahr alt.

Wobei ich beim Thema bin. Für mich ist die Glasflasche unerlässlich. Ich bezahle immer für den Wasserkrug weil ich sowieso immer 5 Euro Trinkgeld hinlege.
Den Rest der Wasserverarscherei mache ich nicht mit. So Emotionswasser oder die komische Urinprobenflasche von der Römerquelle. Dort war der flotte Dreier das Beste.
Gasteiner oder Vöslauer und natürlich das stille Preblauer, dann vielleicht noch San Pellegrino und ein andees italienisches San Benedetto - das trinke ich als Katholik..
Amen

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