Home | Blogs | Tischgespräche | 21.02.07
Tischgespräche
21.02.07 @ 17:57
Wasser statt Wein
Kommentar abgeben
Sie müssen eingeloggt sein um diese Option zu nutzen. Falls Sie noch nicht Mitglied von SPEISING.NET sind, können Sie sich hier registrieren.
Besser könnts heute, am Aschermittwoch, nicht passen: die Verwandlung des täglichen Gläschens Wein ins tägliche Glas Wasser. Besser noch: in Literkrüge Wasser. Zur Zeit fließt es bei uns noch in Strömen, ist zudem meist guter Qualität und erschwinglich, aber globaler betrachtet bleibts eine Kostbarkeit. Doch als wäre es nicht genug, dass wir sauberes Wasser aus unseren Hähnen rinnen haben, muss es noch mit allerlei Zusätzen und Behandlungen in Idealzustände versetzt werden, um definitiv wirkungsvoll zu sein. Die Laufmeter, die in den Supermärkten für Wasser eingerichtet sind, haben sich vervielfacht, aber auch daheim müssen schon ein paar besondere Steine in den Wasserkrug – damit das Trinken leichter fällt?
Wie halten Sies mit dem Wasser? Welche Erschütterungen Heavy Metal-Beschallung jedenfalls bewirkt, kann auf den Seiten von Dr. Masaru Emoto (http://www.hado-life-europe.com/ ) ganz gut nachvollzogen werden. Ach und blöd, dass ich im Meinl am Graben letzte Woche nicht aufmerksamer war: da stand so eine sündteuere Designerflasche mit Wasser im Regal – was kann das mehr als z.B. das Matreier Quellwasser, das im Hotel Rauter dort angeboten wird?
62 Kommentare | Kommentar abgeben
dfw, 24.02.07 @ 11:21
Bananen, Spuren und Erkenntnis
Lieber Piccolo, Du hast ja mehr als recht.
Gehen wir davon aus, daß alles um uns lebt, Flora und Fauna, die Tiere, die Pflanzen, das Wasser, das Gestein, usw., daß also alles um uns quasi eine Seele hat. Dann folgt doch zwangsläufig daraus, daß wir mit allem in eine Beziehung treten, bewußt oder unbewußt, daß wir kommunizieren, daß wir Energie austauschen. So verstehe ich z.B. auch Heraklits panta rei.
Diese Energie kann nun böse oder gut sein. Und nach dem Prinzip der Interdependenz kommt sie irgendwann als böse oder gut zurück. Das ist nun meine Erkenntnis. Für mich nicht schwer nachvollziehbar.
Mein kleiner Terrier ist jetzt etwa 15 Jahre alt. Was Genaues weiß ich nicht, weil ihn eine Bekannte zu Beginn der 90er Jahre in Moskau von der Strasse geholt hat. Heute wäre er wahrscheinlich schon tot. Seit 9 Jahren lebt der Kleine bei mir. Eine gereatrische Untersuchung vor wenigen Monaten hat absolut nix ergeben, zum Erstaunen meiner Tierärztin. Du mußt wissen, ich mag meinen Hund, sehr. Er mich auch.
Der einfache Umkehrschluß: Wenn wir die Natur, das Wasser, die Tiere, die Früchte und was weiß ich, nicht mögen, dann gewiß die uns auch nicht.
quod erat demonstrandum.
Do, ut des
PICCOLO, 23.02.07 @ 22:27
Ich leb eigentlich recht gesund.
Am Ende ist das eine lange Reise. Der "minimalist" der sich einst in diesen Welten hier aufgehalten hatte, hat irgendwo im Weblog sehr gut dargestellt. Er hat erzhlt wie er so wurde wie er ist. Beim Essen von der Braunschweiger mit Senf bis zur Johanna Maier. Anfangs war der Leberkäse im Zeitungspapier für jeden Jugendlichen eine Spezialität. Die Welt ist immer so zu geniessen wie sie sich der jeweiligen "Besatzung" darstellt. Wer nie mit Wonne in einen Bigmäck mit einem saftigen Batzen Ketchup gebissen hat, wer nie ein weniger hübsches Mädel geküsst hat, wer nie müde und krank im Bett mit den Zähnen geklappert hat, der hat die positven Kräfte nicht erfahren. Die Kräfte die man verpürt.... Denn das was man spürt ist beim Essen nie die Sattheit, sondern der Hunger, bei der Schönheit verspürt man den Mangel davon ebenso, wie die Gesundheit oft übermütig macht.
Daher meine ich, kann und soll jeder alles essen was die Erde ihm bietet, aber immer unter einem besonderen Willen.. Über den Willen an sich kann man dann reden. Darüber unterhalte ich mich sehr gerne und lerne mit Begierde von Jedermann.
Ich lebe durch meine Arbeit irgendwie in einer eigenen Art, noch nie war ich einen Tag an dem meine Hütte für Kundschaft offen war abwesend. 18 Jahre lang. Das freut mich sehr.
Gutes Wasser zu trinken mag ich sehr.
mazi, 23.02.07 @ 22:17
Trinkfibel
Stimmt, was man da alles lernt - dass ich alles ausdrucken könnte, daran hab ich noch gar nicht gedacht, ich hab's brav mit der Hand ab- und in mein Privatkreativkochbuch eingeschrieben. Danke an alle edlen Spender!!! Danach zu leben wird wohl nicht so schnell funktionieren, aber das Ingwerwasser ist schon integriert;-)
Ich hab noch eine Frage: Weiß vielleicht jemand, wie viel Wasser nun tatsächlich täglich getrunken werden soll? Mein 1/8l (bisher) war sicherlich zu wenig, aber die Mengenangaben schwanken ja zwischen 1,5 Liter bis so viel Du kannst. Gibt's eine Richtschnur?
Ich habe Durst, also dieses Gefühl, echt erst wieder lernen müssen, man gewöhnt sich die Natürlichkeit des Trinkbedürfnisses ja leider so schnell ab, besonders, wenn man unter Stress steht.
Mit dem Wasserzylinder funktioniert's zuhaus ja, gibt's vielleicht auch für den beruflichen Alltag Tipps und Tricks, das Trinken nicht zu vergessen?
Danke für jeden Hinweis von Eurer
kubse, 23.02.07 @ 16:28
Gscheit ohne ober
Dein Zeugs da oben ist schon ausgedruckt und auf dem haufen mit den ganz wichtigen Sachen, das ist der, der immer höher wird ;-). Schick das einmal an die Darmkliniken dieser Welt!
Lebst du all das eigentlich auch? Respekt...
PICCOLO, 23.02.07 @ 14:47
Ich bin nicht gerne der Oberg´scheite...
..eines sollte ich aber noch raten: Einer an sich üblen Sache tritt man so entgegen:
Zuerst ist es ganz wichtig über das "Ding" Bescheid zu wissen. Von allen Ansichtspunkten, die Reklame lesen und dann das Lexikon. Mit ausreichendem Wissen stellt sich ein Organismus besser auf kommenden "Schaden" ein. Hier ist auch der Gedanke hilfreich, dass Essen zuerst eine Notdurft zu sein hat. Dann erst der Luxus. Der Effekt ist viel vermuteter Schaden passiert erst gar nicht. Sonst wäre das Leben auf dem Planeten schon längst ausgestorben. Was hätten da die vielen Millionen Menschen in ärgsten Nöten denn getan wenn sie jedes angefaulte Obst und Fleisch weggeworfen hätten. Schimmeliges Brot und von anderen Chemikalien verunreingte Speisen wurden stets restlos verzehrt.
Die skeptische Vorsicht ist eine gute Eigenschaft in allen Lebenslagen. Man muß wissen was man in seinen Körper füllt.
Es muß eine Art Gemüterabgleich stattfinden. Das Ding muß so in den Körper kommen, daß alles "Wachorgane" in alarmbereitschaft sind. So lassen sich auch Fakire auf ziemlich gewagte Experimente ein. Die Nieren, die Leber der Darm ist gut vorgewarnt auf kommenden Unrat in dem ein Quentchen Kraft steckt.
Angst oder nur Argwohn gewissen Lebensmitteln gegenüber ist wirkungslos. Wissen sehr wertvoll, denn der Körper ist dann von einem gesunden Geist gesteuert. Daher muß auch nicht jedes Essen Bio sein. In der Not, frisst der (arme) Teufel auch Fliegen. Und überlebt.
--- 04.09.18 @ 20:56
Über eine Monokultur aus Klonen künstlich geschaffener Lebewesen – über den Weinbau / PICCOLO: Aus einem alten "Spiegel" Artikel 30.10.1978 - Deutsche Winzer ziehen der Biene wegen den Zorn des Waldgängers Wellenstein auf... [mehr]
--- 04.11.17 @ 09:30
Über würdige, reife Weine / schischi: Mein persönliches Highlight - Uns hatte einmal ein Winzer, das muss so um 2010 gewesen sein, einen Weißwein... [mehr]
--- 09.10.17 @ 20:27
Was Chemtrail-Glaube und Biodynamischer Weinbau eint / OberkllnerPatzig: Feuer - Was man womöglich noch hinzufügen kann ist, dass manche Winzer, die sich rühmen,... [mehr]
--- 18.04.17 @ 12:49
Rauf die Preise! / PICCOLO: Schnell kommt man ans Bildermalen... - Doch schwer an Leute die es bezahlen. So salopp sagen, die Preise sollen rauf,... [mehr]
--- 13.10.16 @ 13:42
Rauf die Preise! / Meidlinger12: Beisl - z.b. das Quell kann noch immer das große Gulasch um 6,90 anbieten. Muß aber... [mehr]
Peter Gnaiger's Sternen-Logbuch --- 04.08.07 @ 20:16
Tischgespräche --- 11.05.07 @ 11:48
Das Gastlog --- 04.09.06 @ 16:45
Das Weinlog --- 16.04. @ 10:11
Christoph Wagner's Weblog --- 04.02.06 @ 13:33