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Tischgespräche

21.02.07 @ 17:57

Wasser statt Wein

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Besser könnt’s heute, am Aschermittwoch, nicht passen: die Verwandlung des täglichen Gläschens Wein ins tägliche Glas Wasser. Besser noch: in Literkrüge Wasser. Zur Zeit fließt es bei uns noch in Strömen, ist zudem meist guter Qualität und erschwinglich, aber globaler betrachtet bleibt’s eine Kostbarkeit. Doch als wäre es nicht genug, dass wir sauberes Wasser aus unseren Hähnen rinnen haben, muss es noch mit allerlei Zusätzen und Behandlungen in Idealzustände versetzt werden, um definitiv wirkungsvoll zu sein. Die Laufmeter, die in den Supermärkten für Wasser eingerichtet sind, haben sich vervielfacht, aber auch daheim müssen schon ein paar besondere Steine in den Wasserkrug – damit das Trinken leichter fällt?

Wie halten Sie’s mit dem Wasser? Welche Erschütterungen Heavy Metal-Beschallung jedenfalls bewirkt, kann auf den Seiten von Dr. Masaru Emoto (http://www.hado-life-europe.com/ ) ganz gut nachvollzogen werden. Ach und blöd, dass ich im Meinl am Graben letzte Woche nicht aufmerksamer war: da stand so eine sündteuere Designerflasche mit Wasser im Regal – was kann das mehr als z.B. das Matreier Quellwasser, das im Hotel Rauter dort angeboten wird?

62 Kommentare | Kommentar abgeben

dfw, 23.02.07 @ 14:09

Bananen
Ich habe mir das einmal beim Ahorner angesehen und erklären lassen.

Die "Vergasung" war genauso, wie oben beschrieben. Disgusting.

Das problem ist auch ein logistisches. Die Diskonter verlangen eine minutengenaue, tägliche Zustellung; in der Nacht. Die "Vergasung" muß dann zeitlich so exakt durchgeführt werden, daß die Bananen schön gelb in die Regale kommen. Meistens gelingt's eh nicht.

Für mich sowieso nur mehr fair trade.

piccolina, 23.02.07 @ 11:55

Von Bananen...
Piccolo hat Recht! Bananen werden dunkelgrün in die Kühlräume der Schiffe versenkt, gekühlt bis auf das Grad genau, wenn nicht, dann werden sie gelb. Eine einzige Gelbe kann die ganze Ladung verderben. Anschließend im Zielhafen werden sie mit Azethylengas, samt Phosphor und Schwefelsäure, gereift - Mahlzeit! Ich schwöre, in der Karibik schmecken sie unvergleichlich viel besser. Leider gibt es viele Sorten, die gar nicht zu uns kommen, da sie den Transport nicht aushalten. Zuckersüße kleine "Banänchen" und riesige rosafarbene Plantanes - ein Grund nach Zentralamerika zu fahren!
Ich habe die "American Fruit Company" dort kennen gelernt, arg, wir die ihre Arbeiter behandeln und Gift spritzen ohne Atemschutz - ist aber schon lange her... - Nie wieder Bananen!

katiza, 23.02.07 @ 11:36

Bananen
Lieber Kubse, wenn du jemals eine Doku über Zustände auf Bananen (Orangen, Kakao, Kaffee...) -Plantagen großer Konzerne gesehen hast, vergeht dir der Appetit - verkrüppelte Kinder durch großflächiges Einnebeln mit Pestiziden, unerträgliche soziale Zustände etc. - so schlimm kann die Bordeaux-Mafia gar nicht sein. Da braucht man gar nicht sehr esoterisch sein, um daraus schlechtes Chi abzuleiten - es gibt aber Alternativen:
www.fairtrade.at.

kubse, 23.02.07 @ 10:50

Danke!
Vielen Dank, lieber Weiser. Fragt sich dann nur noch, was wir wirklich essen und trinken können/sollen/dürfen.

Was mach ich nur mit meinem Wein? Wegschütten? Wer die Bordeaux-Mafia kennt (5622?), kann sich vorstellen, wieviel schlechtes Chi ich in meinem Keller versammelt hab. Daher also das Schädelweh nach zwei Magnums Cheval Blanc 47. Dass ich da nicht früher drauf gekommen bin...

PICCOLO, 23.02.07 @ 10:29

Bananen sind wie Röhrenwasser...
Die Banane hat, sagen wir einmal ein schlechtes Chi. Sonst in Ordnung aber für den Zweck nicht gut genug. Sie kommen aus Reiferäumen großer Schiffe usw.. Lebt auf Böden die armen Leuten weggeommen wurden (american Fruit Company) Es ist wie mit dem Wasser, man muß das Wasser vielleicht wie Feuer , als Lebewesen sehen. Beide können böse und gut sein, beide kann man beleben, töten, herstellen. Es gibt Vermutungen daß schlechtes Gedankengut diese Dinge verändern kann.
Du isst ein Tier das Qualen gelitten hat. Du trinkst Wein der von abartigen Händlern vermakrtet wurde. Jede Handlung hinterlässt Spuren. Überall. Immer. Erkenntnis ist schwer.
Naturkräfte haben immer Wirkungsweisen, die von einem Punkt aus den man sieht in beide Richtungen unermesslich sein können. Der Mensch bleibt da mit sienem Wissen oft auf der Strecke. Ich auch.

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