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SPEISING Open

17.09.11 @ 15:16

Im Schmollwinkerl

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Ein Wiener Wirt hat mich gebeten, sein Lokal offline zu setzen. Die Postings wären rufschädigend, von objektiver, professioneller Kritik weit entfernt.
Gerne doch.
Frage an die Gastronomen, aber natürlich auch an alle Community-Mitglieder: Wie soll ein Patron auf inhaltliche Kritik (Gäste von Hunden belagert, Schutthalden im Gastgarten, Speisen so lala, ..) reagieren? Was, wenn der Gast seine Kritik dem Patron ins Gesicht gesagt hätte?
Schmollen?
Veränderungen einleiten?
Ignorieren?
Eine zünden?
Über jeder Form einer Erwähnung freuen?

Die Antwort ist meines Erachtens gar nicht so klar ...

43 Kommentare | Kommentar abgeben

MartinWinter, 30.09.11 @ 15:56

Ich finde auch, dass wenn ein Betrieb hier nicht genannt werden will, dass man das respektieren sollte.

William, 23.09.11 @ 13:46

Waldtzeile?
Nachdem es sich bei dem entfernten Lokal - wie ich den weiteren Kommentaren entnehmen kann - offensichtlich um die Waldtzeile in - hier leider nicht nomen est omen - Speising handeln dürfte, bin ich noch mehr entrüstet über das Rausnehmen dieses Lokals, denn online kann ich es nicht mehr finden.

Dabei haben mich gerade die im August noch vorhandenen Kritiken vor einem sicherlich verpatzten Abend bewahrt, denn bei einer Begleiterin mit Hundeallergie konnte das nicht gut gehen. Und wenn ein Wirt so - wie geschildert - mit Kritik umgeht, kann mir sein Lokal auch gestohlen bleiben.

Aber es gibt ja auch noch Google Cache:
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:ZTpXWtgtdI0J:speising.net/essen/detail/waldtzeile_wien/index.php%3Fsc%3D1+Waldtzeile+site:speising.net&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=at

PICCOLO, 22.09.11 @ 13:50

@laurent
Aber in Summe gesehen nützt es nicht. Dazu könnte der Wirt kontern, dass dies ja von seinen "guten" Kunden genau so gewollt wird.

Ich bemängle die Bezirkshauptmannschaft, wenn sie solche Sauereien nicht abstellt, und die Wirteorganisationen, die sich überall um Werbung bemühen, wund wo man ab und zu sehr große Ferkel zu Obmännern macht...
Ein Hund der am Boden seine Muffe leckt und dann eventuell vom Frauerl auf einem Teller ein Stückerl Filet vernaschen darf... dafür kann der Wirt nichts, denn die Gäste fragen zuerst ob Hund erlaubt ist, man sagt ja, und dann kanns passieren, daß so etwas passiert. Oder irgendwer kommt mit einer Dogge.
aber solche Wirtshäuser soll man schleunigst verlassen. Vielleicht auf die Tür einen "Zinken" schnitzen :-) Ein kleiner Kreidekreis würde reichen. Kann sich jeder denken was man von dem Wirt haltet.

OberkllnerPatzig, 21.09.11 @ 09:51

Nichts. Eine detaillierte Kritik wie ich sie mir als Standard wünschte.

laurent, 21.09.11 @ 09:31

Da ich offensichtlich einer der Rufschädiger (von objektiver, professioneller Kritik weit entfernt) bin, erlaube ich mir die geneigte Speising-Community zu fragen was daran nicht objektiv und unprofessionell ist



Von außen ein erfreulicher Anblick. Hübsche Fassade, ein großes, stattliches Haus; erfreulich auch dass ein ausreichend großer Parkplatz vorhanden ist. Beim Betreten des Lokales glaubte ich zuerst einen falschen Eingang gewählt zu haben: Gitterbett, leere Kisten und Schachteln, vier Hunde von denen man mehr (bellend) oder weniger (knurrend ) freundlich begrüßt wird. Wenn man sich dann noch Richtung Toilette verirrt- über zwei am Boden liegenden Hunde steigend- ist man auf der nächsten Baustelle: Vom Motorrad bis Waschmaschine, Unrat und wieder leere Kisten und Schachteln- bizarr. Ein Blick in den Gastgarten (soll einer der 5 schönsten Gastgärten Wiens sein) – eine Baustelle mit Bauschutt, Leerkisten, Dachziegeln.....
Die restlichen Gasträume haben richtiggehend Wirtshausflair mit Originalinventar, wenn auch ein wenig düster und etwas angerammelt wirkend. Tische mit roten Tischtüchern, Besteck mit Papierserviette am Tisch eingestellt. Ein Platz im kurz vor Mittag leeren Lokal war schnell gefunden, das Zwickl- geschmacklich eher lasch mit wenig Kohlensäure- ward rasch gebracht.
Warum man mit 2 Bieren (Schleppe Jubiläumsbier & Villacher Zwickl) immer wieder Eine Top Position im österreichischen Bierguide einnimmt und sogar einmal „Biergarten des Jahres“ war ist nicht ganz nachvollziehbar.

Die Speisenkarte: Ein Zettel mit Rindsuppe mit div. Einlagen ( 3,90), Erdäpfelsuppe (4.40), Tafelspitz (16.90), halbes Backhendl um 11,90. Lachsfilet ( 16,50) diverse Desserts wie Kaffe- Pannacotta, Topfennockerl, Schokomus um 5,90. Also nicht gerade kostengünstig.
Die als Vorspeise verkleinert servierte Portion gerösteten Spanferkelnierndln mit feinkörnigem, lockerem, salzlosen Reis (6,50) waren ganz OK. Wenn auch die dicke Sauce geschmacklich eher an Rindsbratensaft als an das Grundprodukt Niere erinnerte. Auf Grund der Größe der Niere dürfte es sich nicht um ein (Span)ferkerl sondern um eine ausgewachsene Sau gehandelt haben.

Das gebratene Kalbskotlett mit Erdäpfeln und Eierschwammerl (13,50) feinfasrig, mürb, zart rosa gebraten war eines der Kategorie Sehr gut.

Ambiente: Hunde in Lokalen sind nicht jedermanns/fraus Sache. Besonders wenn man während des Essens von diesen belagert wird. Eine Schnauze am Tischrand liegend, ein zweiter Hund legt diese auf meinen Oberschenkel- das muss, das kann ich nicht haben.

Kann man`s, kann ich es empfehlen? Eher nicht, wenngleich es Tradition hat und es bei HundeliebhaberInnen wahrscheinlich beliebt sein wird. Als Restaurant bedingt tauglich.

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